VDDI führt neues Logo ein
Kurz vermeldet: Der Verband der Deutschen Dental-Fabrikanten VDDI führt ein neues Logo ein. Nach 20 Jahren sollte ein visuelles Erkennungszeichen her, das „den Wandel des Verbandes von einem überwiegend deutschen zu einem weltoffenen Herstellerverband angemessen widerspiegelt“, so heißt es in der Pressemeldung.

Der Verband der Deutschen Dental-Industrie ist eine Gemeinschaft aus ca. 200 Mitgliedern, zu der sowohl inhabergeführte Familienunternehmen, als auch Unternehmen von Weltkonzernen gehören. Nach eigenem Bekunden ist die VDDI Vorreiter für neue, innovative Produkte und Lösungsmöglichkeiten für die Arbeitsfelder in der Zahnarztpraxis und im zahntechnischen Labor.
Während man im Vorgänger noch die Form eines Zahns ausmachen konnte, ist die neue Bildmarke zwar bunter aber auch unspezifischer. Aufgrund der eingeschobenen Wortmarke ergibt sich ein völlig neuer Aufbau. Verantwortlich für das Redesign, zu dem neben dem Logo die gesamte Geschäftsausstattung sowie auch der noch bevorstehende Relaunch der Website gehören, zeichnet die Marx Werbeagentur.






Hmm, passt doch zur WM oder nicht….
Warum so bunt? WARUM SO ENGLISCH
Dem Logo wurde der Zahn gezogen!
Hmm……
Mein erster Eindruck war: ein sehr zerbrechliches Zeichen.
Die Farbzusammenstellung ist aus meiner Sicht überladen und irgendwie schwammig.
Gegenüber dem alten Logo hat es deutlich an Prägnanz verloren.
Natürlich ist es moderner und “schöner” als der “outline”-Vorgänger.
Aber ich finds immer schade, wenn man sich ein frisches Erscheinungsbild
mit Beliebigkeit erkauft – ich mochte den Zahn :)
Was die Typo angeht, würde ich Sebastian zustimmen:
wirkt unfertig, die beiden unteren Zeilen möchte man sofort mit der maus anpacken und vor schieben :)
Außerdem wirken die Abstände zu den Kreisen unausgereift.
Den Zahn kann man gemocht haben.
Doch er war nie auf Anhieb als Zahn erkenntlich.
Zuvor liest man doch: Hausdach (für diese Dachorganisation), ein umgekehrtes V (für “Verband”).
Was nicht falsch sein muss, aber dafür war er dann doch wieder zu untergeordnet angeordnet und dieses beliebige Eye-Candy-Bogenspektakel hatte dann wohl leider gewonnen.
Optik des alten Zahns:
Optisch typisch selfmade-Mittelstandsverrenkung (= wie vom technischen Bauzeichner erstellt), weiß der Geier. Hätte man nochmal professioneller drübergehen können als Versuch, den Zahn zu retten (“Wurzelresektion” :-)
Farbpsychologie:
Da die Farbe Rot-Orange im neuen “sahnigen” Bogenspekatkel dominiert, erlaube ich mir als alter Zahnarztfeind vor dem Herrn die spontane Assoziation “Schmerz”. :-D
Optischer Randausgleich wäre eine handwerkliche Maßnahme gewesen.
Was aber die Softeisfarbigkeit mit dentalen Lösungen zu tun hat?
Ein Geheimnis.
Ach irgendwie ists ja auch egal, wie die Deutschen Plomben- und Brückenbauer daher kommen. Sollen se sich doch mit einem nichtssagenden Logo durch die Zukunft schlagen.
Wäre jedenfalls eine schöne Gardinenfarbigkeit.
Mich erinnert das Ganze an eine Langzeitbelichtung eines Riesenrades.
Oder an ein Jojo.
Beides jedenfalls keine Dinge, die ich mit Zahnmedizin in Verbindung bringe.
Hier wurde wieder einmal angestaubtes Design gegen moderne Gefälligkeit getauscht. Und dabei kann Design doch beides: schön aussehen UND überzeugen. Schade.
Insgesamt schon schicker.
Aber wieder einem Trend hinterhergelaufen.
Würde gut in die Reihe “Logo Trends 2010” passen.
Ist mir zu charakterlos.