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Vanity Fair feiert 100-jähriges Jubiläum mit neuem Logo

Vanity Fair Logo

Vanity Fair Logo

Das Modemagazin Vanity Fair, 1913 erschien die erste Ausgabe, bekommt ein neues Logo. Vorgestellt wurde der neue Schriftzug relativ unprätentiös per Tweet: „New century. New logo.

Vanity Fair Logo

Die serifenlosen VF Sans hat damit ausgedient. Die neue Wortmarke ist in einer klassizistische Antiqua gesetzt, die, wie man es etwa von der Bodoni her kennt, über völlig gerade, sehr feine Serifen sowie einem auffällig starkem Kontrast innerhalb der Strichstärke verfügt. Ähnlichkeiten zum Schriftzug der VOGUE sind nun erkennbar. Die neue Wortmarke transportiert, wenn auch etwas klischeehaft, mehr Glamour und Raffinesse, mehr traditionellen Chic, wenn man so will, mehr Audrey Hepburn. Ob man damit auch jüngere Käuferschichten erreicht, werden die nächsten 100 Jahre zeigen.

Das Cover der Jubiläumsausgabe ziert Kate Upton, fotografiert von Annie Leibovitz.

VF – Kate Upton Cover

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Der Titel “Vanity Fair”.
    Ob vorher oder nachher.
    Die Gesamt-Optik der Typo. Schön ist anders.

    Die “Feststelltaste” für Großbuchstaben sollte verboten werden.
    Freiheit nur für die Gestalter, die mit Schrift/Typo gefühlvoll umgehen können.
    Ausgleichen von Großbuchstaben/Versalien ist vielen eine Last – schafft aber Leselust.
    Einzelne Großbuchstaben/Versalien dürfen dabei auch zusammenwachsen –
    zu Ligaturen werden. Das Ergebnis darf angnehm oder schräg sein –
    sollte aber nie den Schriftkünstler im nachhinnein beleidigen oder strafen
    und dem Betrachter die Augen grundlos schmerzen lassen.

    Vorher und nachher – beide Schriften sind schön. Der Einsatz darf geübter sein.
    Liebe Vanity Fair sei gern weiterhin anders, spannend und zukunftsweisend.
    Aber bitte kommunikationsfreundlich.

  2. Wie kann man so etwas prägnantes einfach aufgeben? Ich hätte das alte Logo lieber etwas reingezeichnet. Um es ein wenig runder zu machen aber so.

    Erinnert mich ja etwas an den Nirvana Schriftzug.

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