Universität Freiburg mit neuem Corporate Design

Uni Freiburg Logo

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat seit wenigen Wochen ein neues Corporate Design. Anlass für das veränderte Erscheinungsbild ist die Implementierung einer Dachmarkenstruktur sowie eine Neupositionierung zwischen “Moderne und Tradition”, wie es heißt.

Die offizielle Namensgebung enthält nun nicht mehr “Universität” sondern die verkürzte Form “Uni”. In der Pressemeldung heißt es hierzu. “Die Namensverkürzung im Logo steht für ein neues und emotionales Markenbild. Eine „Uni“ ist Lehre, Leben, Campus und Begegnung. Und damit mehr als eine Institution. So rückt das traditionsreiche und würdevolle Siegel in der Hierarchie des CDs nach hinten.“

Uni Freiburg Relaunch

Ins Auge fällt die vertikale Ausrichtung des Schriftzuges. Zur Intention heißt es: “Die vertikale Positionierung des Schriftzugs deutet die – auch unabhängig bestätigte – Exzellenz in Forschung und Lehre an. Und steht ebenso für die neuen und eigenen Wege, die die Universität Freiburg immer wieder beschreitet.“

Uni Freiburg Corporate Design

Vermutlich bin ich zu konservativ. Ich käme nie auf die Idee den Schriftzug einer Universität um 90 Grad zu kippen. Vor dem “Erfahren” und “Begreifen” steht für mich das “Erfassen”. Kein Mensch möchte gern den Kopf wenden, um etwas zu lesen aber genau dies wird dem Betrachter hier abverlangt. Der Absender ein Broschüre oder eines Webauftritts bekommt etwas Diffuses, wenn der identitätsstiftende Schriftzug im Logo nicht sofort lesbar ist. Auf der anderen Seite ist natürlich die Website nun ansehnlicher.

Verantwortlich für Konzept und Umsetzung ist die Werbeagentur qu-int aus Freiburg.

41 Kommentare zu “Universität Freiburg mit neuem Corporate Design

  1. Ich frage mich beim Lesen der Kommentare, wieviele die Uni Freiburg eigentlich kennen. Ich bin nämlich Freiburger und kenne die Uni Freiburg auch nur als “Uni” Freiburg. Als Albert-Ludwigs-Universität ist sie mir kaum begegnet. Gut, dass sie sich nun auch als “Uni” begreift und damit dem Empfinden der Bürger, Dozenten und Studenten entgegen kommt und dabei trotzdem nicht den Anspruch links liegen lässt.

    Überhaupt war die Uni früher von einer Marke weit entfernt bzw. ist mir nie als solche begegnet, viel zu wirr und inkonsequent war die Marken-Architektur (naja, ich denke, es gab einfach keine ;) ) Und wenn man unbedingt Siegel, Wappen oder Serifenschrift braucht, um Exzellenz und Tradition zu kommunizieren, ist man doch längst verloren. Meiner Meinung nach, hätte die Uni ruhig auch auf das Siegel verzichten können (ist sicher nur ein interner Kompromiss).

    Insgesamt wirkt der Auftritt auf mich jetzt um einiges traditionsreicher und seriöser als im Nicht-CD, was sie vorher hatten. Hoffe mal, dass damit auch das Fakultäten- und Instituten-Design/Marken-Chaos ein Ende hat.

    “Luegä ma mol” wie wir hier im Süden sagen …

  2. Nein, einen Nackenkrampf werde auch ich nicht bekommen, wenn ich mir das Logo anschaue. Weiterhin kann ich Michael nur zustimmen. Ich komme auch aus Freiburg und das frühere CD, wenn man das überhaupt so nennen kann, war wirklich nicht gerade das beste.

    Endlich wurde in das Logo auch mal Farbe reingebracht. Vorher sah es für mich einfach nur langweilig und altmodisch aus. Auch die Verkürzung auf UNI kann ich nur begutheißen, da für die meisten Freiburger die Universität schlicht nur UNI heißt.

    Wenn man sich dann auch den Vergleich zwischen altem und neuem Design – z.B. der UniCard ansieht – erkennt man, dass die Umgestaltung ein Schritt in die Moderne für die Uni ist.

  3. Tja, diese zwei roten Strichlein… was könnten sie bedeuten? Verankerungen in Tradition (links) und Fortschritt (rechts)? Ein (formales) Raum-Abstecken? Der berühmte rote Faden? Nun, _wir_ wissen es nicht sicher – das heißt ja dann zwangsläufig, dass sie gar keinen Zweck haben, nicht wahr?

  4. Man muß es einfach sagen: Die typische Idee eines, hier recht untalentierten, Praktikanten. Der ganze Auftritt schmerzt, und das bei einer derart interessanten Aufgabenstellung!

    Was sind denn das für zwei nichtssagende Balken links und rechts? Keine Ahnung was das soll. Auch dieses Schattensiegel der Uni, oh Mann/Frau, wer macht denn sowas?
    Entweder das Siegel ist da und sichtbar, oder eben nicht. Weshalb wird überhaupt so ein Traditionsding derart kaputtfragmentiert, geradezu kastriert eingesetzt?

    Die bisherige Website war halt so ein Ding aus den 90igern, von irgend einem unspirierten Beamten (Pressesprecher?) zusammengestümmelt, die jetzige geht einigermaßen.

    Rocksurf schreibt: Favicon …! Das ist doch nix als die pure Verzweiflung da noch was reinzudenken, das ist aber nix! Lustig!
    Auch hat Michael meiner Meinung nach völlig recht.
    Bezogen auf dieses Projekt hat die Exzellents-Uni Freiburg jedenfalls wenig Exzellentes zu bieten.

  5. “Das Verständnis ist die wichtigste Vorausetzung für Kritik.”
    Henri-Frédéric Amiel (Schriftsteller und Philosoph)

    Schade das sich viele, die sich hier zu Wort melden, nicht mit den Aufgaben auseinandersetzen und diese konstruktiv kritisieren und diskutieren. Stattdessen werden leider, recht platt, unqualifizierte Meinungen in den Raum geworfen:
    “blau ist out.” “Wirkt leider recht billig und charakterlos.”
    “Die typische Idee eines, hier recht untalentierten, Praktikanten.”

    Das verdirbt einem die Laune an der Diskussion. Denn gerade in einer intelligenten Diskussion lernt man und entwickelt sich weiter, oder?

    Sicher ist das hier vorgestellte Erscheinungsbild verbesserungswürdig, so wie jede Arbeit verbesserungswürdig ist!
    Vielleicht trifft Sie auch nicht meinen persönlichen Geschmack, aber geht es um Gefallen oder nicht? Nein, es muss funktionieren! In bestimmten Bereichen Erwartungen und Aufgaben erfüllen.

    Ich denke es kann funktionieren und stellt, in meinen Augen, einen Fortschritt für die Universität Freiburg dar.

    Ich wünsche allen eine (hoffentlich) konstruktive Woche! ;-)

  6. noch eine Anmerkung zum Thema “modern”:

    Muss eine Uni “modern” sein?
    Was ist “moderne” Gestaltung? Ist das Design heute modern und dann in wenigen Jahren etwa wieder out?

    Ist es nicht wichtiger und zielführender ein “zeitloses” Design zu schaffen (insbesondere für eine solche Institution) das über mehrere Jahre Bestand hat?
    Ein prägnantes, frisches und eigenes Erscheinungsbild das nicht irgendwelchen Trends hinterher läuft?

    PS: ups, jetzt hab ich auch schon “Uni” gesagt…

  7. Ja du meine Güte, Ludwig!
    Was isn dasn fürn Diskussionsverständnis? Musst doch nicht gleich beleidigt sein!
    Aber davon ganz abgesehen: Was heisst bei Dir verbesserungswürdig? Darüber würde ich überhaupt nicht debattieren, das ist doch auch der völlig falsche Begriff! Mit Würde hat das hier überhaupt nichts zu tun, die sei doch jedem Designer selbstverständlich belassen.

    Du meinst doch sicher verbesserungsfähig, oder verbesserungsmöglich, oder Darstellung von möglichen Entwicklungspotentialen oder was aus dieser Richtung. Aber darüber wird doch hier diskutiert, in der Regel mit Hand und Fuß. Dazu gehören auch Meinungen wie die von Dir kritisierten. Und wenn Dir das nicht gefällt… na, dann ist das eben so.

    Was an dem Erscheinungsbild frisch sein soll, welche Inhalte/Komponenten das darstellen würde mich in diesem Zusammenhang mal von Dir interessieren. Qualifiziert. Fachlich.

  8. Liebe/r B52,

    ja, anscheinend habe ich ein anderes Diskussionsverständnis. Die von mir angeführten Kommentare entsprechen eben nicht meiner Vorstellung einer intelligenten Diskussion “mit Hand und Fuß”.
    So ist meine Meinung. Und diese muss auch Dir nicht gefallen ;-)

    Und beleidigt bin ich auch nicht (danke an dieser Stelle für diese absolut “sinnvolle” Unterstellung). Erstens wäre es ja schlimm wenn mein Gemütszustand von gelesenen Foreneinträgen abhängt und zweitens, denke ich, sollte nicht meine Laune zum Diskussionsgegestand werden.

    Zum dem Wort “verbesserungswüdig”:
    Es meint, was das Wort an sich schon besagt: “verbesserungsbedürftig und wert, verbessert zu werden.”
    So heißt es nicht nur bei mir, sondern ist auch im Duden nachzulesen…

    Was ich an dem Erscheinungsbild als frisch empfinde?
    Anhand der wenigen Screenshots kann man sicher nur den ersten Eindruck schildern.
    Neu und anders (damit auch frisch) empfinde ich den Umgang des Logos und das Zusammenspiel mit dem Wappen, zumindest in Verbindung mit der blauen Farbfläche. Hier wurden wohl neue Wege gesucht das Traditionelle mitzutragen, aber es nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Auffällig und prägnant empfinde ich es weil es sich in dieser Darstellung sicher von anderen Unis abhebt (zumindest bei denen die ich gerade im Kopf habe. Sicher nicht fachlich qualifiziert von mir recherchiert ;-) ), die in der Regel die Wappen “gewöhnlich” abbilden.
    Auch die Bekenntnis zur “Uni” finde ich persönlich klasse und “frisch”. Denn es ist nicht nur sympathisch, sondern auch Konsequent. (achte mal auf die urls aller deutschen Unis…).
    Weniger frisch empfinde ich allerdings die Schriftwahl und auch die Website hätte für meinen Geschmack etwas ausgefeilter sein können.

    Es grüßt der Ludwig!

  9. Ja, ich muss sagen gerade die Seite hat ein angenehmes Äußeres bekommen.
    Was mir nur unangenehm ausstößt, sind die Fließtext Inhalte. Die extrem langen Zeilen sind nicht gerade Aufmerksamkeitsfördernd und ein bisschen mehr Whitespace hätte auch sicher nicht geschadet.

    Der Schnellzugriff ist in meinen Augen ein gutes Feature als Navi-Ergänzung bei einer so informationsgehaltvollen Seite

  10. Uni steht Kopf!
    Mag das wirklich sinnvoll sein?
    Wohl kaum.
    Eine junge lokale Agentur ‘gewann’, die Uni sparte mutmaßlich Geld, wo bleibt der exzellente, nationale Anspruch?
    Eher südbadische Kleinkrämerei, gepaart mit Elfenbeinturm-Attitüde aus dem Herzen der Alma Mater.
    Das Resultat ist jedenfalls nicht konkurrenzfähig.
    Und : “Ludwig”, Du steter Verteidiger des Bloß-Nicht-Modernen, gib doch Dich als Pressesprecher oder jedenfalls Angehöriger des beauftragenden Rektorats zu erkennen!
    Dann wäre die Sache klar – und wir könnten Dich immerhin ein wenig verstehen…

  11. Vielleicht haben es manche aktuell nicht mitbekommen, aber die Unis (u.a. auch die Uni Freiburg) stehen aktuell in der Tat Kopf …

    Ludwig aufgrund seiner etwas sachlicheren oder weniger polemischen Diskussionsweise gleich zum Rektor-Schwager zu machen, finde ich wirklich kindisch. Oder darf man bei dir, werter “Fritz” wiederum annehmen, dass du Teil einer dieser kleinkrämerischen, südbadischen Agenturen bist, die beim Pitch (was es wohl sicher war) eben nicht “gewonnen” haben ;) ? Vermutungen über Vermutungen …

  12. Michael, muß jetzt doch nochmal was los werden. Super kreativ ist es, was auf den Kopf zu stellen? Sicher, in der Kunst macht uns der Baselitz seit Jahren mit seinen Bildern erfolgreich vor, dass das funktioniert. (Nur umdrehen darfst Du die Dinger nicht, wenn Du verstehst was ich meine!)
    Aber Kunst hat ja mit Design recht wenig zu tun.
    Und daher ist so ein umgedrehtes Logo wie für Freiburg z.B. einfach Krampf, denn Design soll die Dinge letztlich vereinfachen, klar und signifikant kommunizieren. Gutes Design ist doch, wenn man es als solches gar nicht wahrnimmt, sondern einen Inhalt signifikant sprechen lässt. Im vorliegenden Ergebnis wird ja ein Inhalt zerstückelt und versteckt, alles erscheint kompliziert. Weshalb?
    Ludwig spricht von “modern”: Modern ist etwas, das modern wirkt aus sich (sinnfällig z.B. immer noch in der Bauhaus-Typo, aber auch bei Sagemeister) und nicht, wenn man es einem Etwas hinzuschreiben muß, damit die Absicht erkennbar wird. An dieser Stelle sei mal wieder die Lektüre von Georg Bense oder auch Roland Barthes empfohlen.

    Wir sind doch hier unter uns Designern: Was auf den Kopf zu stellen war in den 70igern mal hipp, heute ist das kalter Kaffee. Wenn man vor Laien originell sein will und einem nix Besseres einfällt, stellt man eben was auf den Kopf. Fertig. So ist das und das wissen wir hier doch alle.
    Es geht auch nicht um Futterneid oder sowas. Ein Uni-CD zu entwickeln – das ist zweifellos eine super Aufgabe nach der sich jeder Designer die Finger leckt! Wenn das auch noch eine sog. Exzellents-Uni wie Freiburg ist, die eine Menge Steuergelder bekommt, na um so besser. Wäre nun das Ergebnis aus diesem Projekt ebenfalls exzellent, prima, würde ja hier niemand was dagegen sagen. Aber mit dem Gekrampfe was wir hier sehen, na, da ist man doch einfach enttäuscht und der Schluß liegt selbstverständlich nahe, Fritz59 richtig, dass hier die günstigste Lösung gewählt wurde. Oder anders gesagt, man wollte sich halt keine Agentur wie, sagen wir mal Metadesign o.ä., leisten. Aber dann soll man das auch so sagen, fertig und nicht schönreden.
    In diesem zusammenhang hätte mich die Liste dieser 80 (!!!) Agenturen interessiert. Und auch, in welcher Form diese Agenturen Vorleistungen erbracht haben, vermutlich unentgeltlich. Eine Menge Holz, das da geschlagen wurde. Für den Betrachter aus der Ferne war jedenfalls alles scheinbar von vornherein klar und man hat sich durch eine große Ausschreibung nur einen Persilschein geholt, um den bereits fokussierten Partner zu positionieren.
    Zum Schluß: Du kannst mir doch nicht sagen, dass die 79 anderen Agenturen der Meinung sind, dass die entwickelte Darstellung die beste Lösung ist, auf die sie niemals gekommen wären und mit der sie einverstanden sind nach dem Motto: Wir geben uns geschlagen, wäre uns nie eingefallen, ist in Ordnung, dass wir bei dieser Ausschreibung mit Zitronen gehandelt haben!

  13. Ich finde das sehr peinlich und provinziell.

    Dass das Logo um 90 Grad gedreht ist, ist schon merkwürdig genug.

    Aber noch viel weniger verstehe ich die Verkürzung der “Universität” zu “Uni”.

    Die “Uni” selbst spricht ja vollmundig von der “auch unabhängig bestätigten” “Exzellenz in Forschung und Lehre”. Unabhängig bestätigt bedeutet wahrscheinlich in internationalen Rankings oder Veröffentlichungen. Und was soll jemand außerhalb des deutschen Sprachraums damit anfangen, dass die “Universität Freiburg” nun zur “Uni” geworden ist? Heißt das, dass man nur noch “uni”, also keine gestreiften Klamotten mehr trägt? Oder dass man sich selbst nicht mehr so ernst nimmt. Merkwürdig.

  14. Warum machen eigentlich immer die Werbeagenturen die Erscheinungsbilder?
    Logo kann anscheinend jeder.

    Ich finde das Logo schwach. Die Ideen darin überzeugen mich nicht, sie wirken auf mich oberflächlich und mau. Klar ist eine Universität eine Uni – aber muss man das ins Logo schreiben?
    Die Übertragungsleistung kriegen die Leute gerade noch hin. Eine Idee von besonderem Nährwert ist das nicht.
    Die Montage aus altem Siegel mit reduzierter Deckkraft im Hintergrund und “was Modernem” obendrauf überzeugt mich auch nicht. Wäre der Schriftzug nicht 90° gekippt, es wäre nicht mehr viel dran.
    Die Umsetzungen sind deutlich besser als das Logo selbst. Da kriegt es auf einmal so etwas wie Leben. Verkehrte Welt…

  15. Da kann ich meinem Vorredner ‘CL’ nur zustimmen. Gerade von einer Universität erwarte ich (als Student) doch Wahrheiten von langewährender Gültigkeit und keine Emotionalität. Leider scheint man in Freiburg eher bestrebt zu sein, dem Zeitgeist hinterherzulaufen und bleibt dabei zurück. Statt Beharrungsvermögen und eine gewisse Würde auszustrahlen, wirken Auftritt und Logo beliebig. Warum sollte ich “Leben, Campus, Begegnung” also “Friede Freude, Eierkuchen” gerade in Freiburg finden, und könnte das nicht das Motto eines beliebigen Studentenclubs sein, oder (ohne den “Campus”) der Claim eines Tourismusanbieters oder Wellnesshotels?

    Das Ziel, ein “emotionales Markenbild”, mag man so erreichen, aber genau das halte ich für falsch. Es scheint mir nicht Zweck einer Universität (die vielleicht nicht nur eine Institution sein will, deshalb aber trotzdem eine bleibt) zu sein, eine Emotion zu liefern, die kurzfristig begeistert, aber nur so lange, bis sie von der nächsten verdrängt wird.

  16. Erstaunlich was hier vor sich geht. Das Design scheint irgendwie doch emotional zu sein.

    Ich finde das Erscheinungsbild durchaus gelungen. Das Logo ist O.K. Aber O.K. reicht auch. Was erwarten eigentlich die Leute von einem Logo? Wiedererkennbarkeit und Prägnanz. Die ist doch durchaus gegeben. Die traditionelle Bildmarke harmoniert auf diese weise mit der Typo. Die 90Grad Neigung ist toll. Es ergibt ein interessanten Layout. Die Kritik, dass die Lesbarkeit erschwert wird ist völliger Schwachsinn. Als geistig normal entwickelter Mensch hätte ich auch keine Probleme die Schrift zu lesen, selbst wenn sie auf dem Kopf steht.

    Im Moment bekommen so viele Hochschulen ein neues Erscheinungsbild. Alle machen sich fit für den Wettbewerb um die geburtenschwachen Jahrgänge. Dabei sehe ich eine große grafische Vielfalt aber wenig inhaltliche Differenzierung. Da gibt es nur wenige Ausnahmen.

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