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Überkinger Mineralwasser in neuer Aufmachung

Überkinger Mineralwasser Relaunch

Nach längerer Zeit mal wieder ein Relaunch aus dem Bereich Produktdesign. Sowohl die Verpackung, als auch der Schriftzug wurden modifiziert. Dargestellt sind links die alten 1-Liter-Flaschen und rechts die neuen 0,5-Liter-PET-Einwegflaschen.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Stimmt, typographisch eine Katastrophe. Ansonsten aber eine Verbesserung, auch wenn es nicht besonders gut umgesetzt wurde. Sieht immer noch aus wie eine Provinz-Marke, nur eben auf “modern” und “trendy” gemacht.

  2. ups, das ist aber kein ungefährliches redesign. hatte zumindest die classic version noch eine gewisse stringenz in ihrer kommunikation, was die flaschenform und gestaltung angeht, verlässt die neue flasche gänzlich ihr segment. nicht nur dass sie im regal vermutlich übersehen wird, angesichts ihrer ähnlichkeit mit bereits vorhandenen produkten, auch wirkt sie alles andere als glaubwürdig. “classic” ist nichts mehr am ausdruck der flasche. vom schnörkellos gesunden Mineralswasser der Region zur “plus” , “mit mehr” und “neu”em sportgetränk, enttäuscht man seinen ehemaligen kundenkreis. eventuell wäre man mit einem neuen produkt, anstelle der umgestaltung eines bestehenden besser beraten gewesen.

  3. Mein Lehrer sagt immer: „Alles was seitwärts steht, ist schlecht lesbar, oder verrenken Sie gerne Ihren Kopf??“
    Das wäre Punkt 1.

    Punkt 2. Die Kursive der Rotis ist schlecht. Ich denke die Schrift wurde um 20º gekippt. Sieht nicht wie die Rotis Oblique aus. Außerdem ist sie schlecht gezeichnet. War es wieder die Agentur Falkenstein?

    3. Die Kursive harmoniert überhaupt nicht mit dem Rest der Gestaltung, vorrausgesetzt mein Hals ist verrenkt bzw. die Flasche in eine Horizontalposition gebracht.

    4. Es gibt genug „Trendmarken“ wie o2Active auf dem Markt, so what’s up?

    5. Überkinger: In Zeiten der verdenglischung deutscher Sprachkultur decodiere ich dieses Label als „Überkönig“, „Overlord“, „Großkotz“, aber nicht mehr als Traditionsemblem einer Mineralwasserabfüllerei. Aber, das bitte nur mit einem Augenzwinkern quittieren. Und weiter gehts:

    6. Die alte Flaschenform war wirklich langweilig.

    7. Die neue Flaschenform ist modern und gut.

    8. Das neue Label hätte ein Mittelding werden können. Grafisch schön ruhig, etwas zurückhaltend, eine andere Schrift, oder dieselbe (warum wurde sie überhaupt geändert?) Und nicht seitenverkehrt. Mein Hals tut schon weh.

    9. So bleibt schlußendlich eine neue Zielgruppenansprache bzw. eine Verlagerung, denn die alte Käuferschicht wird geflissentlich verprellt. Ich glaube auch nicht, daß diese den Unterschied so schnell erkennt, wie die Marketingfirma es glauben machen will. Sie wird die Flaschen übersehen. Denn im Supermarkt gibt keine Alleinstellungs-/Vorher-/Nachher-Betrachtung wie hier. Da stehen dutzende Marken im Regal. Würde da jemand den Überkinger entdecken? Besonders, wenn man den Hals verrenken muß?

  4. Schaut euch mal die Farbe der Sportgetränke an ;-) Wenn das Sportgebräu die Farbe vom alten behält, dann passt die Flasche mit der Orange einfach nicht, weil das alte Getränk ein Grapefruitmix war :-)

    Entweder stellen die auch ihre Produktpalette um, oder sie kippen ne Menge Farbstoffe rein, oder aber die Werbeagentur hat an den Farben gedreht, damit es bei der Präsentation besser aussieht.

  5. Schift = Katastrophe, vorher und nachher.
    Flaschendesign = Gesehen, vergleichbar (Adelholzener lässt grüßen).

    Ich denke, hier wurde die Chance verpasst, eine neue/erweitere Zielgruppe über ein ansprechendes Design zu erreichen.

    Schade.

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