Typolution

Eine kleine Dosis Inspiration. Kreiert von Oliver Beaudoin.

20 Kommentare zu “Typolution

  1. Was für ein schöner Film!

    Da sitzt du Tag für Tag, Nacht für Nacht. Schreibst Texte und versuchst, mit deinen Fähigkeiten als Designer Unternehmen ein Gesicht zu geben.
    Bilder entstehen in den stillen Stunden vor der Präsentation. Schriftbilder, Klangbilder, Bildbilder.
    Du willst wieder etwas gestalten, was so vorher noch nicht da war.
    Und alles was dich umgibt, fließt in deine Gedanken ein: Die medialen Welten des Zeitgeistes, der Vergleich mit dem, was andere auf die Pappe zaubern, dein Wissen um Ursache und Wirkung … du machst dich wieder mal ganz schön verrückt, um dein kreatives Ego neu zu bedienen. So auch heute, am Sonntag.
    Vierte Tasse Kaffee, neunte Zigarette, Magengrummeln. Morgen ist Abgabe. Au weia.
    Ich speichere den Schrott, den ich bisher produziert habe sinnigerweise unter „Schrott“, und gebe mir mit einem Blick in das designtagebuch eine kurze Auszeit.
    Typolution? Klick. Wow!
    Da hat doch ein feines Händchen den Mut, Sprache mit den Zeichen der Sprache zum sprechen zu bringen! Da zeigt mir doch der Oliver Beaudoin, dass du mit den Urbausteinen unserer Zunft Geschichten erzählen kannst, die fast überall verstanden werden!
    Ich freue mich sehr darüber, an meine Wurzeln erinnert zu werden.
    An die Möglichkeiten, die im Einfachen liegen, im Ursprünglichen.
    Ich mache mich für heute nicht mehr verrückt.
    Der Ordner „Schrott“ kommt jetzt in den Papierkorb. Und dann fange ich mit meiner Präsentation noch einmal ganz neu an. Und zwar ganz einfach.

    Dankeschön, liebes Designtagebuch,
    Dankeschön, Oliver Beaudoin.

  2. Sau schöne Animation. Minimalistisch und Simpel. Und die Musik passt einfach die wie der Topf zum Deckel. Klasse Arbeit. Gefällt mir sehr gut!

  3. Buchstaben beinhalten alle typischen Formen, wie Linie (ein kleines L) oder ein Kreis (ein O) usw. Letztendlich ist es nicht besonderes. Wenn man Bilder frei Schnauze mit Linien und Kreisen zeichnet kann man daraus auch Buchstaben interpretieren. Also ich finde das Thema ziemlich ausgeleiert. Das war bei dem Buch „Serife(e)“ ganz nett, aber das wars dann auch schon :)

  4. Da kann ich mich nur anschließen. Das ist absolut nichts besonderes. Sowas sieht man doch an jeder Designschule im Lande. Meist noch um ein vielfaches anspruchsvoller und spannender, sowohl inhaltlich als auch formal. Und nebenbei auch technisch bekommen das die meisten drittsemester besser hin. Eigenlich nicht der Rede wert, aber wenn einem Typoanimation vollkommen neu ist so ist dies vielleicht ein netter Einstieg, naja oder auch nicht.

  5. Belangloses Video, das nicht nur aus Typo besteht und sogar schlampige Überschneidungen besitzt… na ja

    Nur weil es hier präsentiert wird, ist es noch lange nichts besonderes…

  6. Manchmal läuft sowas als Pausenfüller auf >arte<. Nett, aber irgendwie belanglos. Ausserdem steh ich nicht auf solche ökologistischen Schauermärchen. Das hier ist nicht nur schlecht erzählt, sondern auch noch nicht-wirklich-gut umgesetzt.

  7. Da gibts seit längerem ein Buch, dass genau das macht. Es erzählt eine Geschichte mit nur Schrift, also etwas geklaut die Idee und nicht wirklich spannend erzählt.

  8. Sehr aktuell zu dieser Typo-Spielerei sieht man in Zürich folgendes Plakat zu: Werk- und Atelierstipendien der Stadt Zürich 2009

    Liebe Grüsse aus der Limmatstadt, Para

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