Turkish Airlines variiert Logo

Turkish Airlines Logo

Nach dem Beitritt zur Star Alliance im Frühjahr 2008 hat sich die Turkish Airlines nun herausgeputzt und ihr Erscheinungsbild modifiziert. Schriftzug und Logo wurden aufgefrischt und auch die Website erscheint in neuem Gewand.

Dies ist wieder einmal ein schönes Beispiel, dass optische Mitte nicht gleich geometrischer Mitte ist. Die Mitte der Bildmarke und die des Schriftzugs sitzen exakt auf der gleichen horizontalen Achse. Dies bewirkt allerdings ein „Herunterfallen“ des Kreises. Es wirkt, als würde die Bildmarke tiefer hängen als der Schriftzug. Die Anordnung bedarf also noch eines optischen Ausgleichs, damit das Logo als harmonische Einheit wahrgenommen wird.

Turkish Airlines wächst übrigens gegen den Trend und setzt ihre Expansion fort. Kürzlich wurde der Kauf von 35 Langstrecken-, sowie 70 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen beschlossen (Quelle: fliegerweb.com).

20 Kommentare zu “Turkish Airlines variiert Logo

  1. Nach Regensburg und Ducati ist das jetzt definitiv die Woche der roten 3D-Plaketten. Und wenn es in vier Jahren heißt „flat is the new bevel“, wird alles wieder zurückgerelauncht ;-)

    Den Verlauf in der Schrift und die leicht stärkere Futura find ich ganz gut, das macht das Logo wertiger. Auch die Umkehrung der Farbflächen im Logo gefällt mir, sie sorgt für höhere Prägnanz. Aber der 3D-Effekt ist nicht meins, wirkt auch in der Umsetzung irgendwie billig, ich kann gar nicht sagen, woran es liegt. Etwas weniger wäre m.E. mehr gewesen.

  2. Insgesamt ganz gelungen finde ich. Ein guter Schritt nach vorn.

    Nur die weiße 3D-Outline um das Signet finde ich nicht stimmig. Könnte meines Erachtens nach weggelassen werden. Die offenen Enden des stilisierten Vogels an Schwinge, Schwanz und Schnabel sind so schmal, dass das Gesamtbild eines geschlossenen Kreises auch ohne Outline erhalten bleibt.

    Ansonsten geht der recht dezente Umgang mit 3D-Effekten für mich in Ordnung, wobei ich auch die Gefahr sehe, dass die Leute zur Zeit zu sehr einem allgemeinen – mglw. nur kurzfristigen – 3D-Trend aufsitzen und in ein paar Jahren alles wieder „platt“ machen.

  3. Das mit dem Logo ist schon eine schwere Sache. Wenn ich meine eigene estnisches empfinden nehme gefällt mir das neue Logo auch nicht. Wenn es allerdings um wieder Erkennungswerte geht, hebt es sich eindeutig besser von der masse ab als vorher.

    Beim Schriftzug gefällt der alte mir besser. Ich finde das dort das Verhältnis zwischen der Strichbreite und dem Leerraum einfach stimmiger ist.

    Zusammen gefasst 3D ist ja nicht schlim, man kann sich das auch besser merken. (man denke an die austauschbarkeit beim euronews Logo). Allerdings war der schriftzug vorher harmonischer.

  4. „Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem grossen Zeh in den Sand kratzen kann.“
    Kurt Weidemann. Sagt eigentlich alles.

    Diese 3D-Effekte in Logos finde ich persönlich grundsätzlich fragwürdig, besonders was die Haltbarkeit eines Logos angeht. Momentan sind diese Bevel-Web2.0-Glossy-Plakettenlogos mega-in, ich glaube aber, dass man sich schon jetzt satt gesehen hat. Aber wie Lemminge laufen viele Firmen und Agenturen Trends hinterher, die sich schon lange totgelaufen haben. Das gleiche gilt m.E. für Ducati, Regensburg, Expedia …

    Die nächsten Launches zurück zur Form und Fläche werden kommen. Mercedes hat es vorgemacht, andere werden folgen.

    Rein grafisch finde ich auch die Umkehrung der Flächen in der Plakette und die mittige Ausrichtung richtige Schritte, ohne den 3D-Effekt wäre es gar nicht so übel gewesen.

  5. Wow! Endlich mal eine sympathische Überarbeitung, bei der man auf den überzogenen 3D-Effekt verzichtet und statt dessen einfache Formen bevorzugt.

    … das dachte ich, bis ich gesehen habe, dass – anders als bei dem horizontalen Vorher/Nachher-Vergleich – hier „rückwärts“ (von unten nach oben) verglichen werden muss.

    Einzig der dezente Farbverlauf in der Schrift ist ein Fortschritt. Aus der Bildmarke nun einen 3D-Knopf zu machen, jedoch nicht. Mit einem roten Knopf verbinde ich nicht gerade Positives … Wobei diese Änderung zumindest ein wenig von der Farbumkehrung ablenkt. Denn durch mehr Farb- und weniger Weißfläche verliert die Bildmarke das Filigrane, Leichte. Dass die Bildmarke nun auch noch aus der vorher harmonischen, aufstrebenden Positionierung gerissen wurde und nach unten rutschte, unterstützt diese Wirkung.

  6. was geht denn mit dem Hintergrund auf der Website???
    Auf meinem 22″ Widesreen hört dann auf einmal der Verlauf auf.
    Komische Sache das…

    Ich finde Die Website total grauenhaft.
    Die verschiedenen Ecken haben fast alle einen unterschiedlichen Radius (oder besser unterschiedliche Anzahl der Treppenstufen).
    Warum oben Links dieser Einschnitt, aber auf der anderen Seite nicht?
    Sieht für mich total komisch aus.

    Und dann dieser tolle Pfeil auf der Startseite.

    Alles in allem macht die Seite eher den Eindruck eines kleinen Handwerkbetriebs um die Ecke, als von einem auf internationaler Bühne agierenden Betriebs.

    Gruß

  7. @Tom M

    > Wenn ich meine eigene estnisches empfinden nehme

    Was ist denn das Spezielle an „estnischem Empfinden“? Unterscheidet es sich sehr von lettischem Empfinden? Oder gar von nordpolnischem Empfinden?

    Das Logo ist schön, andererseits aber auch nur 08/15. Wenn Ducatis Motorräder fliegen könnten, würden sie dieses Logo verwenden.

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