TUC Salzgebäck, eine Marke des US-amerikanischen Lebensmittelkonzerns Mondelēz International, hat ein neues Marken- und Verpackungsdesign erhalten. Kommuniziert wurde die veränderte Aufmachung seitens des Unternehmens bislang nicht.
Die Marke TUC wurde 1958 vom Belgier Louis Edouard Parein gegründet, dem Sohn des belgischen Gebäckherstellers Paul Parein (Antwerpen). In Belgien kamen die salzigen Cracker auch erstmals auf dem Markt. Heute ist die zu Mondelēz International gehörende Marke in über 50 Ländern erhältlich.
TUC Produkte Visual, Quelle: Mondelez International
Einige Jahre lang wurden die TUC Cracker unter der Dachmarke LU Biscuits (LU.fr, LU.be, LU.nl) vermarktet, einer ebenfalls zu Mondelēz gehörenden Backwarenmarke. Mit dem nun vorgenommenen Rebranding wird die Zugehörigkeit zu LU wieder aufgelöst, gleichzeitig wurden das Mar…
TUC Salzgebäck, eine Marke des US-amerikanischen Lebensmittelkonzerns Mondelēz International, hat ein neues Marken- und Verpackungsdesign erhalten. Kommuniziert wurde die veränderte Aufmachung seitens des Unternehmens bislang nicht.
Die Marke TUC wurde 1958 vom Belgier Louis Edouard Parein gegründet, dem Sohn des belgischen Gebäckherstellers Paul Parein (Antwerpen). In Belgien kamen die salzigen Cracker auch erstmals auf dem Markt. Heute ist die zu Mondelēz International gehörende Marke in über 50 Ländern erhältlich.
TUC Produkte Visual, Quelle: Mondelez International
Einige Jahre lang wurden die TUC Cracker unter der Dachmarke LU Biscuits (LU.fr, LU.be, LU.nl) vermarktet, einer ebenfalls zu Mondelēz gehörenden Backwarenmarke. Mit dem nun vorgenommenen Rebranding wird die Zugehörigkeit zu LU wieder aufgelöst, gleichzeitig wurden das Mar…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Finde das Update bei den normalen Crackern relativ gelungen – bei den Bake Rolls (die ja mmn. auch erst vor ein paar Jahren zur TUC-Marke hinzugefügt wurden) hingegen finde ich, dass das neue Packungsdesign deutlich weniger eine “gesunde” Aufmachung hat – erinnert mich im Knoblauch-Beispiel eher an Takis.
Da auf den Verpackungen von TUC kein Nutri-Score dargestellt ist, stellt sich die Frage, worauf sich dieser Kommentar bezieht. Offenkundig nicht auf die Marke TUC.
Ich denke, Marcos Kommentar war im übertragenen Sinn gemeint: der „optische Nutriscore“ hinsichtlich Verpackungsgestaltung ist runter von A (vorher) auf E (nachher).
Gefällt mir gut. Die großen bunten Flächen zur Unterscheidung der Geschmacksrichtungen sind zeitgemäß und das neue Logo wirkt selbst ohne Farbverläufe durch die perspektivische Darstellung der blauen Fläche dreidimensionaler und dynamischer als das alte. Vor allem die Verbesserungen an der Schrift nehmen dem Logo wieder etwas “Trendy vor 10 Jahren” und lassen die Marke nicht mehr wie Kosmetik-Produkte wirken.
Auf dem ersten Visual scheint violett für Knoblauchgeschmack zu stehen, bei der Darstellung der vielen verschiedenen Geschmäcker dagegen für Zwiebel? Aber abgesehen davon ein sehr gefälliges Design, und warum man Tuc als Subbrand von LU angelegt hat, die ich mit süßem Gebäck verbinde, hat sich mir eh nicht erschlossen.
Ähnlich ist auch mein Eindruck (als Konsument). Im Supermarkt vor dem Regal stehend, neue und alte Verpackungen standen nebeneinander, habe ich mich intuitiv für das alte Verpackungsdesign entschieden. Einfach, weil die Gestaltung das Produkt appetitlicher erscheinen lässt, und natürlicher.
Übrigens hat sich mit dem neuen Packaging auch die Haptik verändert. Die bisherige Verpackung ist matt, samtig, wie man es beispielsweise von vielen Bio-Lebensmitteln kennt. Die neue Verpackung hingegen ist glänzend mit entsprechendem Finish, und vermittelt (mir gegenüber) Künstlichkeit, auch eine gewisse Aggressivität, wie Du es nennst Rainer. Die neue Verpackung scheint zu schreien: Greif mich! Anstatt dass sie Konsumenten verführt.
Kann mich bei der Meinung, das sei aggressiver, nicht anschließen. Auf mich wirkt es weniger überfrachtet. Der Wegfall des gelben Randes, der Schrägstellung der Schrift und des Farbverlaufs tun der Wirkung der Packung gut – bei mir zumindest definitiv.
Die Farbe Rot für Paprika und Lila für Knoblauch kenne ich mindestens mal von den Gläsern mit gefüllten Oliven bei Lidl (wo wir ja schon von Lidl reden). Womöglich bereits ein etablierter Farbcode und definitiv besser als Blau bzw. Grün.
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Finde das Update bei den normalen Crackern relativ gelungen – bei den Bake Rolls (die ja mmn. auch erst vor ein paar Jahren zur TUC-Marke hinzugefügt wurden) hingegen finde ich, dass das neue Packungsdesign deutlich weniger eine “gesunde” Aufmachung hat – erinnert mich im Knoblauch-Beispiel eher an Takis.
In dem Knoblauch-Beispiel ist es optisch gesehen auch eine Verschlimmbesserung von Nutri-Score A auf E. Weiß nicht, ob man sich da einen Gefallen tut.
Da auf den Verpackungen von TUC kein Nutri-Score dargestellt ist, stellt sich die Frage, worauf sich dieser Kommentar bezieht. Offenkundig nicht auf die Marke TUC.
Ich denke, Marcos Kommentar war im übertragenen Sinn gemeint: der „optische Nutriscore“ hinsichtlich Verpackungsgestaltung ist runter von A (vorher) auf E (nachher).
Gefällt mir gut. Die großen bunten Flächen zur Unterscheidung der Geschmacksrichtungen sind zeitgemäß und das neue Logo wirkt selbst ohne Farbverläufe durch die perspektivische Darstellung der blauen Fläche dreidimensionaler und dynamischer als das alte. Vor allem die Verbesserungen an der Schrift nehmen dem Logo wieder etwas “Trendy vor 10 Jahren” und lassen die Marke nicht mehr wie Kosmetik-Produkte wirken.
Auf dem ersten Visual scheint violett für Knoblauchgeschmack zu stehen, bei der Darstellung der vielen verschiedenen Geschmäcker dagegen für Zwiebel? Aber abgesehen davon ein sehr gefälliges Design, und warum man Tuc als Subbrand von LU angelegt hat, die ich mit süßem Gebäck verbinde, hat sich mir eh nicht erschlossen.
Auf mich wirkt das ganze irgendwie aggressiver und dadurch weniger sympathisch. Die Leichtigkeit ist weg
Ähnlich ist auch mein Eindruck (als Konsument). Im Supermarkt vor dem Regal stehend, neue und alte Verpackungen standen nebeneinander, habe ich mich intuitiv für das alte Verpackungsdesign entschieden. Einfach, weil die Gestaltung das Produkt appetitlicher erscheinen lässt, und natürlicher.
Übrigens hat sich mit dem neuen Packaging auch die Haptik verändert. Die bisherige Verpackung ist matt, samtig, wie man es beispielsweise von vielen Bio-Lebensmitteln kennt. Die neue Verpackung hingegen ist glänzend mit entsprechendem Finish, und vermittelt (mir gegenüber) Künstlichkeit, auch eine gewisse Aggressivität, wie Du es nennst Rainer. Die neue Verpackung scheint zu schreien: Greif mich! Anstatt dass sie Konsumenten verführt.
Sehe ich genauso, aggressiver und weniger “frische” Aufmachung als vorher und dadurch weniger sympathisch.
Kann mich bei der Meinung, das sei aggressiver, nicht anschließen. Auf mich wirkt es weniger überfrachtet. Der Wegfall des gelben Randes, der Schrägstellung der Schrift und des Farbverlaufs tun der Wirkung der Packung gut – bei mir zumindest definitiv.
Die Farbe Rot für Paprika und Lila für Knoblauch kenne ich mindestens mal von den Gläsern mit gefüllten Oliven bei Lidl (wo wir ja schon von Lidl reden). Womöglich bereits ein etablierter Farbcode und definitiv besser als Blau bzw. Grün.