49 Kommentare zu “Tele 5 erfindet sich (wieder einmal) neu

  1. vom expliziten OnAir-Design mal abgesehen – fuer sowas wie in der vorher-nachher-Gegenueberstellung hingerotztes “20°-schraeg-negativ-fertig” wird echt Geld gezahlt?

    Ich hab’ den falschen Job *seuftz*…

  2. He, auch wenn das neue Logo nicht wirklich was zu bieten hat, im Gegensatz zu der merkwürdigen Mischung aus Universal-Logo und Terminator wirkt das Redesign deutlich besser. Beim alten Logo habe ich ein paar Sekunden gebraucht, bis ich die fünf erkannt habe und die Abkehr von Reflexionen, Glows, Swooshs und ähnlichem Schnickschnack ist doch immerhin ein erster Schritt.

  3. Sie haben das Rot ja behalten, es ist nur zu einem anderen Ort gewandert (vom Logo weg in den Hintergrund).

    Mir persönlich gefällt das neue On-Screen-Design. Es ist übersichtlich und weniger Farben tun auch gut.

    Es erinnert mich auch irgendwie an den Relaunch und das heutige Design von Sat.1… Wieso, das weiß ich selbst nicht so genau ;)

  4. Also ehrlich gesagt fand ich das alte Logo sehr gut. Mal von den Effekten abgesehen, das Logo gab es ja auch ohne Schnickschnack: Die Idee mit dem Punkt im Negativ der Fünf ist schön.
    Das neue Logo ist zwar, wie viele andere Redesigns dieser Zeit auch, reduziert, aber so hundertprozentig durchdacht wirkt das ganze auf mich nicht. Zumal, gerade bei der Betrachtung der alten Logos, jeder Charakter fehlt.
    Wenn ich mir das Logo so anschaue, hätte es auch Spielpunkte gegeben. Die Leerräume zwischen T und E plus L und E hätte man ausnutzen können.
    Nein, stattdessen muss eine einfache Typo herhalten, die in einen engen Raum gequetscht wird.
    Nee, mit dem Logo kann ich mich nicht anfreunden.

  5. Ich musste beim neuen Logo zuerst an “EUROSPORT 2” ohne Sterne denken…

    Wenn man sich die Reihe mal anschaut, war das seit 2005 verwendete Marke die aus Gestalter-Sicht innovativste Lösung. Ich könnte mir vorstellen, dass das Logo im On-Air-Design vielleicht durch die restlichen Elemente verstärkt wird und dadurch insgesamt aufgewertet wird.

    Allein gesehen sieht es leider aus, wie [hier eine Wortgruppe aus dem Phrasenschwein einsetzen].

  6. Schriftzug und „5“ sind ebenso um 20 Grad geneigt, wie Flächen und Balken

    Eben nicht. Bei der “5” könnt ich’s noch verschmerzen, dort fällt es nicht (deutlich) auf. Aber der “TELE”-Schriftzug hat eine deutlich andere Neigung als die ihn umgebende Fläche. Das bringt mein grafisches Auge zum stolpern.

    Ansonsten, nunja, nicht das aufregendste Logo der Welt. Aber bei Fernsehsendern muss es sich hauptsächlich auf dem Bildschirm und dort meistens im Kontext einer Bewegung bewähren. Also verkneife ich mir einen dummen Spruch mit “Fiat-Logomüllhalde” und warte ab, wie es auf sich “on air” verhält.

  7. Ein Logo hilft die Marke wieder zu erkennen – so zumindest mein Verständnis von einem Logo.
    Ein modernisieren des Logos kann ich nachvollziehen. Mal als Ausdruck einer Strategie -Änderung oder einfach um frisch zu bleiben.
    Der Wechsel von Tele 5 empfinde ich als sehr radikal. Eigentlich wird das alte Logo und der gewonnene Bekanntheitsgrad brutal zerstörrt. Das neue Logo muss sich erst wieder einen Bekanntheitsgrad aufbauen. Design hin oder her. Als Marken freak bin ich entsetzt.

  8. Das Screendesign erinnert mich start an das Uralt-Pro7, bevor dort das Bügeleisen als Logo eingeführt wurde. Das alte Logo fand ich hässlich, aber dieser schräge Schriftzug ist belanglos, sowas hatte man vielleicht früher mal als “Color” Schriftzug unten am (Röhren)Fernseher oder “HiFiStereo” auf dem VHS-Recorder, aber doch nicht als Markeinzeichen.

  9. bei den gehts auch um die zahl fünf. wie pro sieben, wollen sie die tele fünf. dann gibts noch die vierte usw. daher versuchen die in irgendeiner grafischen lösung zu finden das man die fünf heranholt. beim print soll die fünf für sich alleine stehen.. das tele soll somit mit dem winkel selbserklärend werden.. das davor find ich obwohl es etwas einfallsreicher ist, schon recht unruhig. nun hat die werbung eine etwaige richtung wie vox, so vom “feeling”.

  10. Was haben gelernte Grafiker nur immer gegen Schatten und Verläufe? Wir sind im 21. Jahrhundert, Freunde, und nur, weil sich Verläufe nicht gut auf alle erdenklichen Medien drucken lassen, sind sie nicht per se schlecht – schaut mal etwas über eure Ausbildung hinaus. Das letze Logo war sowas von viel besser und passender für einen TV-Sender! (Nein ich hab’s leider nicht gemacht). Und, dass man nicht alles sofort in einer 10tel Sekunde erkennt, ist ok. Es ist Tele5, man sieht’s mehrmals.

  11. Danke Alex, genau das lag mir auf dem Herzen. Ich habe das Gefühl, dass hier die Gelehrten immer sofort damit kommen, dass Farbverläufe, Schattenwürfe und Co. per se schlecht und unverzeihbar sind – im Gegenteil, wir können uns ruhig auch mal etwas mehr leisten und müssen uns nicht nur mit ganz einfachen, stark mageren Schriftzügen und einer einfarbigen Fläche zu Recht geben – ich jedenfalls will es nicht, ich will eine gute Leistung und Kreativität sehen. Der Gesamteindruck zählt und der ist für mich bei diesem Logo “5-Minuten-Schrott”. Und letzendlich zählen nicht “alle Medien”, sondern die Medien, die für ein Unternehmen / ein Projekt relevant sind.

  12. Ich kann mir nur einen grund vorstellen, wieso man eine marke so radikal ändern muss – sie funktioniert nicht mehr. Aber wer weiß.

    Wie auch immer ist meiner Meinung nach das neue Logo sowohl konzeptuell als auch formal SEHR GUT gemacht. Es transportiert den gedanken “kinoleinwand” auf eine wirklich sehr funktionale und einfache art und weise, wie man das in der anwendung sieht.

    Das Logo ist logischerweise für den fernsehschrim gedacht. Und im corporate design eröffnet diese strukturelle komponente eine große anzahl an möglichen gestaltungsvarianten. Es bietet flexibilität im umgang mit seinen formen und ist trotz dem immer als ein kennzeichnendes element zu erkennen.

    Ich denke, dass auch in allen anderen medien ein solches gestaltungsprinzip durchaus eine sehr konsistente und prägnante visuelle klammer sein kann. Sicherlich wird auch das webdesign mit dem neuen logo einfacher, was wiederum auch ein gund für die markenänderung wäre.

    Auch die rein ästhetische wirkung ist für meinen geschmack wesentlich frischer und augenfälliger. Fersehen zeigt sachen, also ist es ein fenster zur welt. Das neue logo ist plakativ heißt flächig. Wie fernseher zeigts sachen. Simpel und wie faust aufs auge. !!!Wirklich sehr konsequent gedacht!!! Über die tatsächliche form kann man sich streiten.

    Das alte logo erinnert mich an den punkt in der mitte des bildschrims, wenn der ausgeht, ihr wisst!

  13. @anonym.

    ein logo gehört zur typografie. es muss bestimmte krieterien erfüllen, sonst ist es kein logo.
    farbverläufe, abgerundete kanten usw. das ist styling, aber hat nichts mit fragen des designs zu tun. sondern eher mit fragen des stylings. ein guter designer, fragt auch nach dem sinn und zweck, auch in fragen des stylings. ist somit keine plausible erklärung da, ist es unötig und somit unprofesionell. wenn das apple logo ein farbverlauf hat, ist es styling, das logo in seiner funktion bleibt jedoch gleich. warum apple das dann nutzt hat wiederum seine eigenen gründe. diese liegen allerdings nicht in der funktion des logos selbst, sondern eher in der schmückung der momentanen situation in der marke. aber das logo selbst in seiner funktion bleibt reduziert und unangetastet. es bleibt somit photoshopunabhängig ;). ein logo muss schon eigenständig, einfach und reduziert kommunizieren können.

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