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„Medium“ ist das neue Minimum

medium-Interface

Was das hier ist? Nun … es ist dies die Weboberfläche eines Redaktionssystems (Abb. oben). Medium, so der Name des Magazins, bei dem nicht nur das zugehörige Redaktionssystem minimalistisch ist, hat bei den diesjährigen Webby Awards in der Kategorie „Best User Experience“ gewonnen. Ein Minimum an Interface.

Multiscreen Experience Design

Buchvorstellung: Multiscreen Experience Design

Multiscreen Experience Design

Immer mehr Menschen nutzen immer mehr Bildschirme, nicht selten tun sie dies gleichzeitig. Die „Schirmherrschaft“ ist für viele von uns gelebter Alltag, in der Freizeit wie im Beruf. Digitale Anwendungen sind keine Insellösungen, sondern in der Regel Teil eines Ökosystems, Bestandteil eines ganzheitlichen Konzeptes, zumindest sollten sie. Neuland ist „Multiscreen“ nur insofern, als dass es noch viele Jahre dauern wird, bis tatsächlich Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen sich mehrheitlich auf die zunehmende Fragmentierung im Bereich der Endgeräte sowie auf das damit einhergehende veränderte Nutzungsverhalten der Menschen eingestellt haben.

Genau mit dieser Thematik haben sich die beiden Autoren Wolfram Nagel und Valentin Fischer eingehend und über viele Jahre beschäftigt. In dem seit Mai vorliegenden Buch „Multiscreen Experience Design“ beschreiben sie Methoden, Prinzipien und Ansätze zur Strategieentwicklung digitaler Services. Im dt stelle ich das Buch vor – zudem steht ein Exemplar im Rahmen einer Verlosung für dt-Leser bereit.

Als das WWW laufen lernte

Statt eines Jahresrückblicks gibts an dieser Stelle einmal eine etwas weiter gefasste Rückschau. Beim Anblick der Homepages, mit denen wir es vor 15 bis 20 Jahren zu tun hatten, weht einem der Hauch der Geschichte entgegen. Die Neunziger sind die Jungsteinzeit des Internets, eine Zeit des Übergangs. Noch war nicht abzusehen, dass sich das Internet einmal zum Leitmedium unserer Gesellschaft entwickeln werden wird.

Auf der viel beschworenen Datenautobahn war Stau unvermeidbar, 33.6k-Modem sei Dank. Und auch die lediglich 256 Farben auf Bildschirmen waren noch nicht das Optimum in Sachen User Experience. Allen technischen und gestalterischen Unzulänglichkeiten zum Trotz übte das Internet schon Mitte der Neunziger eine große Faszination aus.

iTunes 11: neues Interface und Facelift beim Logo

Mit dem aktuellen Update von Version 10 auf 11 hat Apple seinem Multimedia-Verwaltungsprogramm iTunes ein neues Interface verpasst, auch das Logo bekommt ein Facelift, das mit dem Scheitern von Ping gewissermaßen ein Makel anhaftete. Das Vorgänger-Logo wurde im September 2010 (dt berichtete: iTunes wird soziales Netzwerk und erhält neues Logo) gemeinsam mit „Ping“ eingeführt, Apples Versuch, iTunes als soziales Netzwerk auszubauen. Ping ist mittlerweile Geschichte. Nun soll eine neue iTunes-Oberfläche, die in erster Linie das Konsumieren erleichtern soll, den Umsatz ankurbeln.

Bild Relaunch 2012

Relaunch bei Bild.de

Bild.de Relaunch

Bild.de wächst. Um satte 220 Pixel hat das Nachrichtenportal, das am Mittwoch Abend relauncht wurde, in der Breite zugelegt. Statt am linken Rand des Browserfensters erscheint der Webauftritt nun mittig. Blöd nur, dass die Templates der Artikelebene die Umstellung nicht mitgemacht haben und weiterhin im alten Gestaltungsraster verharren.

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