Universität für angewandte Kunst Wien

Universität für angewandte Kunst Wien veröffentlicht Gestaltungswettbewerb mit inakzeptablen Teilnahmebedingungen, und ändert diese nach kritischer Bewertung

Die Universität für angewandte Kunst Wien, mit rund 1.700 Studierenden die größte Hochschule für Gestaltung in Österreich, ruft im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs dazu auf, ein grafisches Erscheinungsbild zur Bewerbung einer Buchreihe zu gestalten. Die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in mehreren Punkten inakzeptabel. Deshalb habe ich die für die Ausschreibung verantwortliche Stelle angeschrieben und Kritik an den Rahmenbedingungen geäußert. Zumindest in einem Punkt wurden die Teilnahmebedingungen mittlerweile nachträglich angepasst und verbessert.

Wieder eine unfaire/dreiste Ausschreibung – diesmal: Stiftung „Internationale Akademie Nürnberger Prinzipien“

Unfaire Ausschreibungen sind im Kontext Kreativleistung leider keine Ausnahme. Diesmal ist es die Stiftung „Internationale Akademie Nürnberger Prinzipien“, die im Zusammenhang mit einer aktuellen Corporate-Design-Ausschreibung derart überzogene Forderungen stellt, dass man jedem Gestalter nur dringend von einer Teilnahme abraten kann.

Deutscher Turner-Bund Logo, Quelle: DTB

Deutscher Turner-Bund verlangt umfangreiche Kreativleistungen, ohne dafür eine Aufwandsentschädigung zu zahlen

Wieder einmal eine Ausschreibung, die bei Agenturen und Kreativschaffenden für Kopfschütteln und Ärger sorgt. Dieses Mal ist es der Deutsche Turner-Bund, der anlässlich der Ausschreibung des Corporate Designs zum Turnfest 2021 bereits mit Abgabe des Angebots umfangreiche Kreativleistungen verlangt, ohne hierfür eine Aufwandsentschädigung zu zahlen.

Verpasste Gelegenheit für fairen Designwettbewerb in Köln

Ende letzten Jahres fand in Köln zum ersten Mal die „Cologne Design Conference“ statt. Ziel der Organisatoren ist es, das Profil Kölns als Design-Metropole zu schärfen. Die Ausschreibung rund um das Erscheinungsbild der Konferenz samt fragwürdiger Teilnahmebedingungen hinterlässt jedoch mehr als einen faden Beigeschmack, wie Cate Suhr und Henning Heier in ihrem Gastbeitrag resümieren.