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Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen lässt Agenturen Logos entwerfen – zahlen will sie nur für das ausgewählte

Die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen, auf Erlass des NRW-Landtages im Dezember 2019 gegründet, fordert Agenturen im Rahmen einer Auftragsvergabe dazu auf, unmittelbar mit Abgabe des Angebotes bis zu drei Logoentwürfe sowie weitere Designleistungen einzureichen. Geld für diese Arbeit erhält nur die ausgewählte Agentur. Dass die Geschichte der Stiftung mit Ausbeutung beginnt, sollte ihre vier Organe nachdenklich stimmen.

Universität für angewandte Kunst Wien

Universität für angewandte Kunst Wien veröffentlicht Gestaltungswettbewerb mit inakzeptablen Teilnahmebedingungen, und ändert diese nach kritischer Bewertung

Universität für angewandte Kunst Wien

Die Universität für angewandte Kunst Wien, mit rund 1.700 Studierenden die größte Hochschule für Gestaltung in Österreich, ruft im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs dazu auf, ein grafisches Erscheinungsbild zur Bewerbung einer Buchreihe zu gestalten. Die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in mehreren Punkten inakzeptabel. Deshalb habe ich die für die Ausschreibung verantwortliche Stelle angeschrieben und Kritik an den Rahmenbedingungen geäußert. Zumindest in einem Punkt wurden die Teilnahmebedingungen mittlerweile nachträglich angepasst und verbessert.

Deutscher Turner-Bund Logo, Quelle: DTB

Deutscher Turner-Bund verlangt umfangreiche Kreativleistungen, ohne dafür eine Aufwandsentschädigung zu zahlen

Deutscher Turner-Bund Logo, Quelle: DTB

Wieder einmal eine Ausschreibung, die bei Agenturen und Kreativschaffenden für Kopfschütteln und Ärger sorgt. Dieses Mal ist es der Deutsche Turner-Bund, der anlässlich der Ausschreibung des Corporate Designs zum Turnfest 2021 bereits mit Abgabe des Angebots umfangreiche Kreativleistungen verlangt, ohne hierfür eine Aufwandsentschädigung zu zahlen.

Verpasste Gelegenheit für fairen Designwettbewerb in Köln

Bildquelle: KölnDesign e.V.

Ende letzten Jahres fand in Köln zum ersten Mal die „Cologne Design Conference“ statt. Ziel der Organisatoren ist es, das Profil Kölns als Design-Metropole zu schärfen. Die Ausschreibung rund um das Erscheinungsbild der Konferenz samt fragwürdiger Teilnahmebedingungen hinterlässt jedoch mehr als einen faden Beigeschmack, wie Cate Suhr und Henning Heier in ihrem Gastbeitrag resümieren.

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