Berliner Festspiele Logo

Berliner Festspiele mit neuem Erscheinungsbild

Die Berliner Festspiele haben seit wenigen Tagen ein neues Erscheinungsbild. Anlass hierfür ist der Antritt des neuen Intendanten Thomas Oberender, der dem ungeschriebenen Gesetz folgt, wonach ein Wechsel auf dem Intendantenstuhl stets mit dem Redesign des Außenauftritts verbunden zu sein hat. Noch bevor die erste Inszenierung zu sehen ist, wird auf diese Weise eine Duftmarke gesetzt, die einen Ausblick auf das bevorstehende neue Programm verheißen soll. Folgt man der Sprache des Designs, wird es für die Künstler wenig Freiheiten geben.

Re-Branding: Deichmann ohne Schuh

Der Schuhhändler DEICHMANN startet mit einem überarbeiteten Erscheinungsbild ins neue Jahr und präsentiert ein neues Markenlogo. Das bisherige Markenlogo wurde 1993 eingeführt. Der hier dargestellte blaue Schuhe entfällt ebenso, wie der blaue Winkel, der bislang dem Logo eine relief-ähnliche Anmutung verlieh.

7UP im neuen Design

Pepsico lanciert für seine Marke 7UP ein neues Verpackungsdesign. Gefühlt dürfte es das siebte Redesign sein. Zum ersten Mal jedoch ist die Typo nicht schräg gestellt und auch nicht verzerrt. „Simpler is better“ lautet passenderweise dazu der aktuelle Claim.

Neuer Markenauftritt von Ecuador-Tourismus

Das Ministerium für Tourismus in Ecuador möchte mehr Touristen ins Land locken und stellt für Werbemaßnahmen im nächsten Jahr 40 Mio. US-Dollar bereit. Aus diesem Antrieb heraus wurde die visuelle Identität der Tourismusmarke überarbeitet. Das neue Logo, welches heute auf der Reisemesse „World Travel Market“ in London vorgestellt wurde, soll helfen, den Bekanntheitsgrad des Landes zu steigern.

Relaunch und Redesign der Semperoper

Die Semperoper in Dresden hat mit Ulrike Hessler eine neue Intendantin. Das ist erst einmal keine Nachricht, die zwingend einen Artikel an dieser Stelle zur Folge haben müsste. Wie das aber nun einmal so ist, sollen neue Besen sprichwörtlich gut kehren und es ist ja nicht unüblich, dass ein neuer Intendant mit Antritt auch seine Vorstellungen von einem visuellen Auftritt mitbringt. Während in vielen Fällen eher behutsam der Markenauftritt um eine Nuance verfeinert wird, hat man sich im Fall der Semperoper vom bisherigen Design, das über die Jahre durch seine Qualität und Kontinuität Vertrauen gestiftet hat, vollkommen verabschiedet. Der Kontrast zum Vorgänger könnte nicht größer sein.

Ruhr-Uni Bochum mit neuem Corporate Design

Die Ruhr-Universität Bochum kehrt, nach eigenem Bekunden, “das Innere nach Außen”. Bereits im letzten Jahr begann die Umstellung auf ein neues Corporate Design, das sich am Leitbild der Universität orientiert und nun dem Aufbruch ein neues Gesicht verschafft. Das blau eingefasste Akronym “RUB” bildet dabei das neue sichtbare Zeichen, mit dem sich die Einrichtung nach Innen und nach Außen präsentiert.