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Twitter / Mastodon, Bildquelle: Twitter / Mastodon, Bildmontage: dt

Twitter versus Mastodon: über Kommunikation, Echo-Kammern und ethisches Design

Was Twitter anbelangt, darf man mich zu Recht als Spätstarter bezeichnen. Nicht gleich auf jeden Zug aufspringen und jeden Hype mitmachen, kann Vorteile mit sich bringen, auch Nachteile, versteht sich, gerade wenn man in der Medienbranche tätig ist. Nicht nur Einzelpersonen, auch Marken, Unternehmen, Behörden und andere Entitäten stehen einmal mehr vor der Frage, wie sie mit ihren Kunden/Lesern/Bürgern kommunizieren wollen und sollen. Soll man, vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen bei Twitter, den Kurznachrichtendienst verlassen? Und zu Mastodon wechseln? Ich möchte das Thema gerne mit dt-Lesern diskutieren.

Discord Logo, Quelle: Discord

Discord befreit „Clyde“

Discord Logo, Quelle: Discord

Discord, ein 2015 gegründeter Instant-Messaging-Dienst, hat erstmals sein Logo modifiziert. Man wollte „Clyde“, so der Name, den die Entwickler der Bildmarke gegeben haben, aus seinem Hamsterrad befreien, um ihm so mehr Raum zur Entfaltung zu schenken, so die Erklärung der Macher von Discord.

Illustration „Auf Armlänge“, Quelle: Süddeutsche Zeitung

Auf Armlänge – wie Bilder die Aufregungskultur befeuern

Die Art und Weise, wie Menschen auf die Illustration reagiert haben, die am vergangenen Wochenende von der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, sagt viel darüber aus, wie wir heutzutage Nachrichten und Informationen konsumieren und wie wir darauf reagieren. Die Schwarzweiß-Grafik bediene klipp und klar eine Bildrethorik, wie sie Nationalsozialisten, Kolonialisten oder der Ku-Klux-Klan verwendeten, so ein Vorwurf. Die Geschichte hinter dem Bild ist allerdings eine andere, die Intention übrigens auch, was im Sog des Echtzeit-Nachrichtenstroms ebenfalls völlig unterzugehen scheint.

Buchvorstellung: „To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt“

To Do: Die neue Rolle der Gestaltung

„Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die als Designer die Welt verändern wollen.“ So schreibt Florian Pfeffer einleitend in seinem Ende April im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienenen Buch „To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt“, mit dem ich mich dieser Tage beschäftigt habe. Ich würde die Zielgruppe noch etwas weiter fassen und sagen: „Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die mit Design die Welt verändern wollen.“

Wurstdesign: oder warum „Design“ einem nicht vollkommen Wurst sein sollte

Wurst DesignFoto: Flickr/Jesso

Sprache und Design haben gemein, dass sie, vorausgesetzt der Ausdruck beziehungsweise die Form stimmen, Dinge größer und bedeutender erscheinen lassen können als sie tatsächlich sind. Das ist übrigens ein Grund, weshalb Politiker ein so komisches Deutsch sprechen, das immer weniger Menschen verstehen. Wer Lügen wohlklingend und formschön verpackt, der braucht sich nicht wundern, wenn Menschen sich abwenden.

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