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Discord Logo, Quelle: Discord

Discord befreit „Clyde“

Discord Logo, Quelle: Discord

Discord, ein 2015 gegründeter Instant-Messaging-Dienst, hat erstmals sein Logo modifiziert. Man wollte „Clyde“, so der Name, den die Entwickler der Bildmarke gegeben haben, aus seinem Hamsterrad befreien, um ihm so mehr Raum zur Entfaltung zu schenken, so die Erklärung der Macher von Discord.

Illustration „Auf Armlänge“, Quelle: Süddeutsche Zeitung

Auf Armlänge – wie Bilder die Aufregungskultur befeuern

Illustration „Auf Armlänge“, Quelle: Süddeutsche Zeitung
Illustration „Auf Armlänge“, Quelle: Süddeutsche Zeitung

Die Art und Weise, wie Menschen auf die Illustration reagiert haben, die am vergangenen Wochenende von der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht wurde, sagt viel darüber aus, wie wir heutzutage Nachrichten und Informationen konsumieren und wie wir darauf reagieren. Die Schwarzweiß-Grafik bediene klipp und klar eine Bildrethorik, wie sie Nationalsozialisten, Kolonialisten oder der Ku-Klux-Klan verwendeten, so ein Vorwurf. Die Geschichte hinter dem Bild ist allerdings eine andere, die Intention übrigens auch, was im Sog des Echtzeit-Nachrichtenstroms ebenfalls völlig unterzugehen scheint.

Buchvorstellung: „To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt“

To Do: Die neue Rolle der Gestaltung

„Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die als Designer die Welt verändern wollen.“ So schreibt Florian Pfeffer einleitend in seinem Ende April im Verlag Hermann Schmidt Mainz erschienenen Buch „To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt“, mit dem ich mich dieser Tage beschäftigt habe. Ich würde die Zielgruppe noch etwas weiter fassen und sagen: „Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle, die mit Design die Welt verändern wollen.“

Wurstdesign: oder warum „Design“ einem nicht vollkommen Wurst sein sollte

Wurst DesignFoto: Flickr/Jesso

Sprache und Design haben gemein, dass sie, vorausgesetzt der Ausdruck beziehungsweise die Form stimmen, Dinge größer und bedeutender erscheinen lassen können als sie tatsächlich sind. Das ist übrigens ein Grund, weshalb Politiker ein so komisches Deutsch sprechen, das immer weniger Menschen verstehen. Wer Lügen wohlklingend und formschön verpackt, der braucht sich nicht wundern, wenn Menschen sich abwenden.

Websprech – die Sprache im Umgang mit Webanwendungen

websprech-logo

Sprache spielt im Berufsalltag der meisten Kreativen eine zentrale Rolle, gerade im Kommunikationsdesign, zu dem auch das Webdesign zählt. Ist die Sprache zu unpräzise und sind Begrifflichkeiten ungenau, vermag auch das beste Design nicht, diese Defizite etwa im Bereich der Usability auszugleichen. Bei der Gestaltung von Webanwendungen greifen Design und Sprache Hand in Hand, zumindest sollten sie es wünschenswerterweise.

Wohl jeder, der es mit dem Erstellen von Webanwendungen zu tun hat, seien es Konzepter, Designer oder Entwickler, dürfte das kennen. Beim Anlegen der Navigation oder bei der Benennung von sensitiven wie nicht-sensitiven Elementen gerät man ins Stocken, weil man sich fragt: Welches ist der beste Begriff, der eine für Smartphones optimierte Website beschreibt? „Mobile Website“, „Mobile Version“ oder „Mobil-Portal“? Und was ist mit „Sitemap“? Ist diese Bezeichnung für die hierarchisch strukturierte Darstellung aller Webseiten die erste Wahl oder kann man auch „Inhalt“ oder „Übersicht“ verwenden? Um diese und viele weitere Begrifflichkeiten einmal in Bezug rein auf ihren sprachlichen Gehalt hin zu überprüfen, habe ich die Website Websprech initiiert.

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