Design ist mehr als schnell mal schön – Maren Martschenko, Quelle: Verlag Hermann Schmidt

Buchvorstellung: Design ist mehr als schnell mal schön

Wenn Designer von Unternehmen konsultiert werden, etwa um ein visuelles Erscheinungsbild zu überarbeiten, eine Verpackung zu entwerfen oder den Webauftritt zu modernisieren, bestehen nicht selten bereits klar umrissene Vorgaben. Der Handlungsspielraum bei derlei Aufträgen begrenzt sich vielfach rein auf die Gestaltung von Oberflächen. Ein Dilemma, denn Designer können weit mehr als nur Oberflächen gestalten und Dinge aufhübschen. Davon ist die Autorin und Beraterin Maren Martschenko überzeugt, die mit ihrem Ende August erschienenen Buch „Design ist mehr als schnell mal schön“ Designern Mut machen möchte ein neues Geschäftsfeld zu erschließen: Gestaltende Beratung. Auf dt-Mitglieder wartet ein Gratisexemplar.

Verpasste Gelegenheit für fairen Designwettbewerb in Köln

Ende letzten Jahres fand in Köln zum ersten Mal die „Cologne Design Conference“ statt. Ziel der Organisatoren ist es, das Profil Kölns als Design-Metropole zu schärfen. Die Ausschreibung rund um das Erscheinungsbild der Konferenz samt fragwürdiger Teilnahmebedingungen hinterlässt jedoch mehr als einen faden Beigeschmack, wie Cate Suhr und Henning Heier in ihrem Gastbeitrag resümieren.

Buchvorstellung: DESIGN oder nicht SEIN

„DESIGN oder nicht SEIN“ ist die deutsche Fassung von „Make Design Matter“, einem vom schwedischen Designstrategen und Berater David Carlson geschriebener Leitfaden. Das kleine rote Buch bietet nach Angaben des Verlags „sieben Grundregeln für relevante Gestaltung“. Wer angesichts dieser Umschreibung bereits zurückschreckt, weil er darin ein allzu strenges Regelwerk vermutet, dem sei gesagt, dass die dogmatische Note allein der deutschen Übersetzung geschuldet ist. dt-Leser können zwei Exemplare dieses lesenswerten Taschenbuchs gewinnen.

Buchvorstellung: The Value of Design

Es wird Zeit für ein neues Selbstverständnis und für eine Auseinandersetzung mit Wirkung und Wert von Design, so die vielleicht zentrale Forderung von Frank Wagner, Autor des Buchs „The Value of Design – Wirkung und Wert von Design im 21. Jahrhundert“, kürzlich erschienenen beim Verlag Hermann Schmidt. Wagners leidenschaftlich verfasstes Plädoyer für Design liefert eine Grundlage, die Designtätigkeit insgesamt zu hinterfragen. Dabei wirft das Buch allerdings mehr Fragen auf als es Antworten liefert. Design verstehen, heißt, in diesem vermeintliche Dilemma die damit verbundenen Chancen zu erkennen.