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Steelers mit neuem Vereinslogo

Steelers Logo

Der in der ASSTEL-Eishockeybundesliga spielende Verein SC Bietigheim-Bissingen – kurz Steelers – hat seit geraumer Zeit ein neues Logo. Verantwortlich hierfür ist die TC Gruppe.

Ich vermag nicht zu sagen, wie das Briefing seitens des Vereins in Richtung Kreativabteilung verlaufen ist und welche Vorgaben mit auf den Weg gegeben wurden. Manchmal bin aber auch ich sprachlos, was große renommierte Unternehmen Ihren Kunden als Lösung anbieten. Ich möchte das neue Logo einfach mal unkommentiert lassen. Stattdessen sind alle Leser des Design Tagebuch aufgerufen eine Beurteilung in Form eines Kommentars zu schreiben. Ich bin gespannt.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 40 Kommentare

  1. Sehr schön. Hier dann kurz meine Einschätzung.
    – Das alte Logo war gar keins! Einziger Pluspunkt war eine halbwegs erkennbare Symmetrie.
    – Das neue Logo hat weder eine Symmetrie, optische Mitte oder Ausrichtung, noch gibt es sonst irgend etwas, dass das Gesamtkonstrukt zusammenhält.
    – Das Einzige, was für diese grauenvolle Schrift spricht, die der “Mistral” sehr ähnlich ist, ist vermutlich der Umstand, dass sie der Vereinspräsident ganz schick findet und nicht davon loslassen möchte.
    – Jonny’s Aussage bezüglich des 2px-Schattens und des Verlaufs ist nichts hinzuzufügen.
    – Anderer Meinung bin ich allerdings in Sachen “Feuer-Puck”. Meiner Meinung nach ist dies, das einzige Element, dass ausbaufähig wäre. Die Linien etwas reduziert, das ganze ins Zentrum gesetzt, eine stimmige einfach geschnittene Typo darunter, wäre IMO ein möglicher Ansatz. Besser aber noch man baut es ganz neu auf.
    – Die Sterne raus! Wenn man sich schon bei den Pittsburgh Steelers anlehnt, dann bitte richtig. Die Sterne der amerikanischen Football-Mannschaft sind als visuelles Zitat zum “Amerikanischen Eisen und Stahl Institut (AISI)” zu verstehen, welches eben in Pittsburgh beheimatet ist. Diese Sterne haben vier Spitzen und Stehen auf einer dieser Spitzen. Wo ist denn aber der Bezug eines deutschen Eishockeyvereins zu einem amerikanischen Stahlinstitut???
    – Wenn man aber schon den Namen beibehalten will, dann sollte man eine glaubhafte und nachvollziehbare eigene Identität schaffen.
    Steelers = “Die Stählernen” oder “Die Stahlharten” Wieso hatte man nicht versucht den Namen zu visualisieren? Meinetwegen etwas in Richtung eines Steinbockkopfes. Etwas, dass die Härte und Robustheit, die der Namen transportiert auch unterstützt. So a la Sabres.

    Fazit: Ein Club, der Ambitionen in Richtung DEL hegt, sollte sich ein anderes Vereinszeichen zulegen. So sieht es eher nach Oberliga aus. Der Umstand, dass selbst ein renommiertes Unternehmen nicht mehr raus holt ist ernüchternd.

  2. Was der Link mit dem Vergleich zu den anderen Logos soll, verstehe ich nicht wirklich. Die der Eislöwen und der Eisbären sind hier die einzig guten, dafür aber auch sehr guten. Direkt danach würde jedoch das Steelers-Logo kommen, obwohl der Greyfade extrem unpassend und alles etwas zusammengewürfelt aussieht.

  3. Ich finde in der Liga zwar auch das Logo der Eisbären Regensburg am besten, aber die Typo empfinde ich für völlig unleserlich.

  4. Was ich micht gerade frage: Was war wohl eher da, die grünen pimp-my-porsche-flammen auf der porsche (vermutlich der des ober-steeler) oder das neue logo?

    Abgesehen davon würde mich das neu-entwickelte Corporate Design brennend interessieren. Vermutlich sind nun überall grüne Flammen zu sehen…

  5. Ich will nicht auf die Kleinigkeiten des Logos eingehen, jedoch was mir beim alten Logo überhaupt nicht gefallen hat, dass es die Anmutung des Champions-League-Logos hatte. Jetzt kann man den Verein eindeutig dem Eishockey zuordnen, mehr aber auch nicht …

  6. Bei diesem Logo stimmt das Konzept einfach nicht. Ich glaube, dass sich da einfach ein dem Verein nahestehnder “Möchtegern-Grafiker” für diesen Auftrag angeboten hat. Wie auch immer. Die Ansätze sind gar nicht so schlecht. Ich finde den Puck gut, auch wenn man sieht das der letzte Schliff fehlt. Beispielsweise ist die Ellipse am Puck oben einfach abgeschnitten und einige Übergänge und Anschlüsse wirken als wären sie einfach zusammenkopiert. Kurzum: nicht aus einem Guss.
    Die Sterne hätten sie besser weglassen sollen und zugunsten dessen die Schrift besser ausarbeiten sollen. Wie die anderen schon anmerkten fehlt eine klare Struktur. Von den Farben möchte ich erst gar nicht anfangen. Schade drum.

  7. für mich ein gutes beispiel, was herauskommen kann, wenn man nen design-job ner klassischen werbeagentur gibt.

    insgesamt unausgewogen, unentschlossen und unruhig aber allemal besser als die alte varainte – allerdings ist es kein kunstwerk, diese zu toppen.

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