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„SPIEGEL ONLINE“ ist Geschichte – nach Zusammenlegung der Redaktionen folgt Zusammenführung der Marken

Der Spiegel Logo, Quelle: Der Spiegel
Der Spiegel Logo, Quelle: Der Spiegel

Nachdem die Verschmelzung der Redaktionen von „SPIEGEL ONLINE“ und dem Print-„SPIEGEL“ im Sommer 2019 vollzogen wurde, folgte gestern nun die Zusammenführung auch der Marken. Der Relaunch der unterschiedlichen Medien (Web, Apps) sowie ein neuer, nunmehr gemeinsamer Markenauftritt, markiere den Aufbruch in die neue digitale Zeit.

Die Umstellung sowohl des Namens wie auch des Brandings kamen alles andere als unerwartet. Bereits seit Ende 2018 wurde an einer umfassenden Neuordnung innerhalb des Spiegel-Verlags und der damit einhergehenden Implementierung einer neuen Redaktionsstruktur gearbeitet. Dass die Zusammenlegung der beiden bislang strikt getrennt arbeitenden Redaktionen sinnvoll ist, darüber war man sich seit Jahren auch auf Seiten der Gesellschafter des Spiegel-Verlags im Klaren. Allein die Widerstände gegen die Umbaupläne waren bislang zu groß, und so scheiterten in den vergangenen zehn Jahren alle Chefredakteure an diesem Vorhaben. Nun jedoch sei die Zeit für die „nächste Generation des SPIEGEL“ gekommen und es folgt in logischer Konsequenz die Zusammenführung der beiden Nachrichtenmarken unter einem gemeinsamen Markendach.

Auszug der Pressemeldung

Wir haben aufgeräumt, umgebaut, ausgemistet – und präsentieren Ihnen heute den neuen digitalen SPIEGEL. Auf allen digitalen Plattformen und in den Apps erscheinen wir in einem neuen Layout. Die neue Seite ist publizistischer Ausdruck der Fusion der Redaktionen von Print und Online: aus SPIEGEL ONLINE wird DER SPIEGEL. Vor drei Jahren haben wir das Projekt “NextGen” gestartet, nicht nur als Relaunch, sondern als Inventur unserer Technik und Routinen. Das neue Layout ist reduzierter und übersichtlicher. Es bietet uns die Möglichkeit, unseren publizistischen Ansprüchen visuell mehr Ausdruck zu verleihen und schafft mehr Orientierung und Lesefreude. Die neue Seite verbindet unsere größten journalistischen Stärken: Tempo und Tiefe.

Spiegel Profilbild – vorher und nachher
Spiegel Profilbild – vorher und nachher

Neue Designsprache

Neben dem Namen und der Technik, die nach 20 Jahren grundlegend modernisiert wurde, ändert sich auch die Optik. Das für das Magazin typische Orange kommt nun auch im Umfeld der digitalen Medien als Primärfarbe zum Einsatz. Rot verschwindet. Alle Hausschriften wurden modifiziert und auf heutige Anforderungen hin optimiert, wie es heißt. Die SpiegelSansWeb, bislang auf Spiegel.de verwendet, macht Platz für die SpiegelSansUI. Hinzu kommen mit der SpiegelSlabCdUI eine Headline-Schrift sowie mit der SpiegelSerifUI eine Schrift, die beim Copy-Text wie auch als Kennzeichnung eines Kommentars/einer Meinung zur Anwendung kommt. Die Darstellung der Texte in Print und Web werden in diesem Zuge vereinheitlicht. Erstmals verfügt Spiegel.de über ein responsives Design, das sich den unterschiedlichen Bildgrößen anpasst.

Der Spiegel Website – vorher und nachher
Spiegel.de Website – vorher und nachher

Die in der horizontalen Leiste angezeigten Menüpunkte fungieren fortan lediglich als Direktlinks. Die Hauptnavigation klappt nun, bei Klick, von links kommend auf. Aktuell feiert diese Form der Navigation eine Art Renaissance, wie sich anhand zahlreicher Websites ablesen lässt (latimes.com, nytimes.com, volkswagen.de, bundeswehr.de, u.a.). Bisher erschienen Unterpunkte unter dem jeweiligen Menüpunkt, und zwar bei Rollover. Die Kommentare zu Artikeln werden wiederum fortan auf der rechten Seite eingeblendet. Die Darstellung von Icons habe man vereinheitlicht und Abstände und Größen von Schriften optimiert. Hinter allen Designanpassungen stehe das große Ziel, für mehr Überblick und Klarheit zu sorgen. Die Veränderungen sind so zahlreich, dass die Redaktion eine Art Dossier aufbereitet hat.

Begleitet wird der Relaunch der Website von einer Kampagne, mit der aktuell die Dachmarke DER SPIEGEL beworben wird. Unter dem Motto „Wir halten dieser Welt den Spiegel vor“ will sich die Nachrichtenmarke auch im digitalen Raum neu erfinden. Weitere Infos zur Kampagne haben die Kollegen von W&V.

DER SPIEGEL neuer Claim "Wir halten dieser Welt den Spiegel vor", Quelle: DER SPIEGEL
DER SPIEGEL neuer Claim „Wir halten dieser Welt den Spiegel vor“, Quelle: DER SPIEGEL

Das neue Design von Spiegel.de entstand in Zusammenarbeit mit dem Team der SPIEGEL Techlab und der Agentur Make Studio. Für die Launch-Kampagne zum gemeinsamen neuen Markenauftritt zeichnet die Agentur Serviceplan Campaign Hamburg verantwortlich.

Kommentar

Als Anfang der 2010er-Jahre im Zuge des Medienkonsumwandels vor allem US-amerikanische Nachrichtenmarken wie die LA Times ihre digitalen Angebote umfassend neujustiert und auf responsives Design umgestellt haben, befanden sich die allermeisten Verlags- und Medienhäuser hierzulande diesbezüglich noch im Dornröschenschlaf. Gefangen im technischen Korsett waren die Anpassungen auf Spiegel.de in der Regel minimal, oftmals waren sie überflüssig. Lange Zeit schien die defensive Strategie auch aufzugehen. Davon allerdings scheint man sich nun verabschiedet zu haben. Gut so!

Die „neue digitale Zeit“ – sie ist seit vielen Jahren Realität. Mit der nun auch visuellen Zusammenführung der Nachrichtenmarken SPIEGEL ONLINE und DER SPIEGEL vollzieht der Verlag einen längst überfälligen Schritt. Eine Zäsur, die nicht nur das Gesicht der nun „fusionierten“ Nachrichtenmarke DER SPIEGEL verändert, sondern womöglich auch dazu beiträgt das Image wieder aufzupolieren. Denn nicht erst seit dem Relotius-Fälschungsskandal hat DER SPIEGEL ein signifikantes Glaubwürdigkeitsproblem. Auch SPIEGEL ONLINE sah sich in jüngster Zeit der Kritik ausgesetzt, Inhalte mit zu reißerischen Titeln und Texten zu versehen (Click-Baiting), eine Praxis, die beim Spiegel-Verlag-Ableger „Bento“ seit je her Usus ist.

Bereits 2011 habe ich im Zusammenhang mit digitaler Markenführung auf die Notwendigkeit einer einheitlichen Namensführung hingewiesen. Namensanhängsel für digitale Kanäle wie „Online“, „.NET“ oder „.de“ sind von je her Ausdruck einer internen Sichtweise. Nutzer unterscheiden nicht zwischen Print- und Onlinemarke: was den gleichen Namen trägt, gehört zusammen. Das belegen auch die Befragungen, die im Vorfeld zum Relaunch von Spiegel.de durchgeführt worden sind, wie man auf Spiegel.de nachlesen kann. Folgerichtig braucht es auch nur EINE Marke. Namenszusätze wie „Online“ und „.NET“ repräsentieren eine Zeit, in der Verlagshäuser und Print-Redaktionen die Bedeutung digitaler Medien grandios unterschätzt haben. Wohl oder übel werden sich auch die Redaktion von ZEIT ONLINE, FOCUS Online u.a. mit diesem Umstand beschäftigen müssen.

Spiegel.de gewinnt mit dem Relaunch/Redesign in jedem Fall auf der visuellen Ebene an Format, nicht zuletzt des gelungenen Schriftenkonzepts wegen. Besonders angetan bin ich von der Slab-Serife: sie ist prägnant, ausdrucksstark und vor allem ist sie identitätsstiftend. Wie viele andere Nachrichtenangebote wurde SPIEGEL ONLINE als digitaler Ableger, als zusätzlicher Kanal angelegt und in vielerlei Hinsicht stiefmütterlich behandelt – und das sah man dem Portal auch bis zuletzt an. Die nunmehr einheitliche Designsprache unterstreicht die Bedeutung des Digitalen.

Erwartungsgemäß ist die Kritik auf Seiten der Leserschaft größtenteils negativ, da ein solch massiver Wechsel doch bedeutet, dass man sich als Nutzer neu orientieren und zurechtfinden muss. Ich hingegen komme zu einem anderen Ergebnis und bewerte das Redesign überwiegend positiv. Die Umstellung auf eine gemeinsame Markenführung ist nicht nur sinnvoll, sie ist alternativlos.

[Edit 09.01.2019, 15:00 Uhr: der Artikel wurde aktualisiert. Es wurde die Galerie „Relaunch Spiegel.de – Designsystem“ eingepflegt, deren Ansichten von der verantwortlichen Agentur zur Verfügung gestellt wurden.]

Mediengalerie

Relaunch Spiegel.de – neues Designsystem

Video zum neuen Markenauftritt von „DER SPIEGEL“

Weiterführende Links

Dieser Beitrag hat 41 Kommentare

  1. 1. Urgs, ein CSS-Framework…. und dann auch noch eines der übelsten Sorte, bei dem aus 2 Tags 5 werden und Styling statt im CSS im HTML passiert.
    2. Gleich oben bei den Schlagzeilen setzen sie den Link schön auf Block, hängen den Hover aber an einen Span (wtf) darunter… so dass die Textfarbe zwischen Schwarz und Grau rumflackert, je nachdem, wo man gerade genau mit dem Cursor ist.
    3. Jede Menge HTML-Fehler. Und auch super dämliche wie . Das hat niemand gecheckt vor dem Launch?!?
    4. Ein Google-PageSpeed-Index von 24 ist auch absolut indiskutabel für so ein Projekt.
    5. Wieso sind die Punkte “Home, Videos, Spiegel Plus, Audio und Account” auf Tablet und mobile auf einmal so prominent ganz oben? Auf Desktop wüsste ich nicht einmal, wo ich die finde. Und würde bezweifeln, dass das wirklich die Top-5-Punkte sind, die User beim Besuch wollen.
    6. Ansonsten: optisch angenehm. Gefällt mir.

  2. Es mag sein, dass es heute üblich ist, mit einer Unmenge Drittseitencode
    und Frameworks zu arbeiten, die den Overhead der Seite riesig machen,
    Bilder einbinden und auch jede Menge Teile enthalten, die die eigene
    Seite gar nicht braucht – gut ist es deswegen noch lange nicht. Warum
    sollte ich Webseiten, die ich nicht aufgerufen habe, das Aufrufen und
    Nachladen von Code und Skripten gestatten: warum criteo, doubleclick,
    research.de, mxcdn, meetrics, adalliance, emetriq, amazon-adsystem,
    adobetm und yieldlab, die wiederum noch andere aufrufen?

    Selbst ohne das alles (nur die von spiegel.de direkt stammenden Skripte)
    ist ein einfacher Artikel (hier “Putins Operation Machterhalt”) 1063kB
    groß, davon ist der Textteil selbst, also der mich interessierende
    redaktionelle Inhalt, aber nur 42,4kB. Auf das Bild entfallen nochmal
    45kB. 90% der übertragenen Daten sind Skriptoverhead und anderer idR nutzloser Kram.

    Längst nicht alle Menschen, die Spiegel mobil lesen wollen, haben
    Datenflatrates, an vielen Orten ist zudem die Bandbreite arg
    eingeschränkt. Das bedeutet, dass ich ziemlich lang warten muss etwas zu
    lesen ist, und dann sieht mensch – erstmal gar nichts.

    Das bringt mich zum nächsten Punkt: Eine seltsame Sitte finde ich auch,
    den Artikel nach der Überschrift mit einem riesigen Bild zu beginnen.
    Weder auf dem stationären noch auf mobilen Geräten ist beim ersten Blick
    auf einen Artikel mehr als das zu lesen, um auch nur einen Satz zu
    bekommen muss ich schon scrollen. Für mich erweckt es den Eindruck, dass
    es gar nicht darum geht, den Text zu lesen, sondern Lifestyle zu
    vermitteln. Zudem ist der Platz rechts neben dem statischen Inhaltsblock
    völlig verschenkt. Ich habe irgendwo gelesen, dass nun mit dem neuen
    Design auch die Fensterbreite ausgelesen und entsprechend responsiv
    genutzt wird (was über Skripte durchaus möglich ist) – zu sehen ist
    davon allerdings nichts, ein Drittel des horizontalen Platzes bleibt ungenutzt.

    Ein ähnliches Thema sind die omnipräsenten Videos, in denen dann der
    Inhalt verborgen sein soll. Für mich ist er zu verborgen. Menschen
    zuzuhören, die mir erzählen, was ich auch lesen könnte, erzielt für mich
    keinen Mehrwert. Dazu kommt, dass Videodaten deutlich umfangreicher sind
    und es auch hier wieder heißt: warten (und auch den funktionierenden
    Codec hoffen) und zumeist auch zahlen, da Datentarife einfach
    ausreichend teuer sind. Für einen Überblick im Zug/Bahn am Morgen ist es
    auch eher schwierig oder ich brauche auch noch Kopfhörer – dann bekomme
    ich aber nur schwer mit, was um mich herum passiert. Es ist mir auch zu
    viel Aufwand nur für einen Artikelerzählung oder ein verwackeltes
    Protestvideo, dessen Aussagewert ohnehin eingeschränkt ist und zudem ich
    eigentlich eine Analyse bräuchte über das was gerade nicht zu sehen ist… Über die inhaltliche Verflachung haben ja schon andere geschrieben und es ist hier auch nicht das Thema. Von der Seltsamkeit, pro Absatz nur ca. drei aber eigentlich nie mehr als fünf Sätze zu schreiben, will ich auch gar nicht erst anfangen, da das keine Frage des neuen Designs ist. Es erinnert nur eben an klassische Yellopress-Produkte, von denen ich diese Art kenne. Flattersatz, die
    eine Seite immer unruhig macht, ist sicherlich eine Geschmacksfrage,
    wenn auch keine neue.

    Bisher waren zudem die Diskussionen, die sicherlich nicht immer
    vergnüglich waren, gut unter dem Artikel zu finden. Jetzt finde ich sie
    gar nicht mehr, da sie wahrscheinlich irgendwohin per Skript ausgelagert
    worden sind. Sie sollen rechts neben dem Artikel stehen, aber ich sehe da nichts. Zudem ist das wenig intuitiv. Nach dem Lesen müsste ich wieder nach oben scrollen um sie zu sehen oder ich kommentiere halbgar einen nur teilweise gelesenen Artikel.

    Versuchshalber habe ich noch gemessen, wie lange der Aufruf innerhalb
    des DFN (also mit ausreichend Bandbreite) dauert, wenn alles aufgerufen
    wird, also alle Skripte, Ads, Cookies, CSS usw. Bei mir stolze 162s,
    also fast volle drei Minuten) und dabei wurden 9176kB Daten verbraucht
    und 16 Cookies von Fremdseiten gesetzt. Das ist einfach unsäglich und ruckelte beim Scrollen enorm.

    Wo dann das Forum abgeblieben ist, weiß ich auch dann nicht. Die Seite war so überlagert mit anderen blinkenden Inhalten, dass ich erst recht nichts
    mehr finden konnte.

    Kurz: Es hat mich nicht überzeugt, ich werde den Spiegel noch weniger als zuvor nutzen. Das “wie allen anderen” aussehen wollen, macht den Spiegel beliebig und den Relaunch zu einem Start ins Nirgendwo.

  3. Bin ich der einzige, den die technische Qualität der SpiegelSerif nicht überzeugt?

    Teilweise wird eine Faux-Serif-Variante verwendet, obwohl es (siehe Überschrift) natürlich eine echte Serife gibt:

    Das Hinting für niedrigere Pixeldichten lässt ebenfalls zu wünschen übrig, z.B. beim kleinen “s”, das unterhalb der Grundlinie beginnt:

    Das es sich um ein Hintingdefizit handelt sieht man, wenn man hereinzoomt – dann sieht es aus korrekt aus, wie auch im gedruckten Heft.

  4. „Bisher waren zudem die Diskussionen, die sicherlich nicht immer
    vergnüglich waren, gut unter dem Artikel zu finden. Jetzt finde ich sie
    gar nicht mehr, da sie wahrscheinlich irgendwohin per Skript ausgelagert
    worden sind. Sie sollen rechts neben dem Artikel stehen, aber ich sehe da nichts. Zudem ist das wenig intuitiv. Nach dem Lesen müsste ich wieder nach oben scrollen um sie zu sehen oder ich kommentiere halbgar einen nur teilweise gelesenen Artikel.“

    Direkt unter den Artikeln befindet sich ein gut sichtbarer orangeroter Balken, in dem „Diskutieren Sie mit uns“ steht. Klickt man ihn an, öffnet sich in der rechten Hälfte des Bildschirms ein Overlay-Fenster, in dem sich die Leserkommentare befinden. Das ist in meinen Augen äußerst praktisch – kann man doch so während des Kommentierens schnell noch mal Details im Artikel nachlesen. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die Spiegelmacher die stille Hoffnung hegen, dass so mancher Kurzschlusskommentar unterbleibt, wenn während der Sekunden des Klickens auf den Button das vernünftige Denken einsetzt. ;-)

  5. Dass die Zusammenlegung der beiden Marken richtig war, keine Frage. Aber der neue Web-Auftritt ist meiner Meinung nach ein ärgerlicher Fehlschlag. Das alte SPIEGEL Layout mit 60er-Jahre Schriftbild und Orange ist meiner Meinung nach total altbacken, und schreckt mich als puren SPON-Leser total ab. Warum hat man mit SPON nicht die stärkere Marke erhalten und das altbackene SPIEGEL-Design aufgegeben? Aber gut, das ist wohl Geschmacksache.

    Was viel schwerer wiegt, und eine absolute technische Katastrophe ist, ist das neue Forum. Was in aller Welt wird dadurch besser, dass die Kommentare jetzt rechts in einem Overlay aufgehen? Und kam denn niemand auf die Idee, zu testen, ob das auch auf iPhones funktioniert? Tut es nämlich nicht. Und da ich spiegel.de ausschließlich auf dem Handy lese, bleibt mir nun der komplette Kommentarbereich verschlossen. Mittlerweile sollte das die Redaktion doch auch bemerkt haben, doch ein Fix scheint nicht in Sicht. Damit spielt sich spiegel.de direkt ins Abseits, denn Nutzerkommentare bilden nun einmal 50% des Mehrwertes eines Online-Nachrichtenportals.

    Auch dass die alten Kommentare nicht portiert werden konnten ist absolut unverständlich. Das ist technisch sehr einfach, was bedeutet, es ist entweder gewollt (warum?) oder schlicht Faulheit gegenüber dem Kunden.

    Damit wird nun ganz klar ZEIT Online zu meiner ersten Anlaufstelle für Nachrichten am Morgen. Guten Tag!

Kommentare sind geschlossen.

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