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Somat im „neuen“ Look

Somat Logo

Die zur Henkel-Gruppe gehörende Spülmittelmarke Somat wurde optisch aufgefrischt. Anlass hierfür ist die nach Angaben des Herstellers verbesserte Umweltverträglichkeit der Spülmittelprodukte. Seit April kommen Produkte der Marke Somat ohne Phosphate aus.

Somat Gold Verpackung – vorher und nachher

Frei nach dem dem Motto „Alles bleibt anders“ wurden nahezu alle Gestaltungselemente beibehalten, um sie bei ähnlicher Anmutung neu anzuordnen. Facelifts wie diese, bei denen in erster Linie die Anordnung von Bildmotiven, Grafiken und Texten auf einer Verpackung verändert wird, ohne dass ein signifikanter Wechsel in Bezug auf die Form- und Farbgebung oder die grundsätzliche Stilistik erfolgt, gibt es zuhauf.

Wichtig bei derlei Veränderungen an der Optik ist stets die Vorgabe, dass die Markenidentität des Produktes unangetastet bleiben möge. Denn natürlich soll man als Konsument weiter das Gefühl haben, ein bewährtes und vertrautes Produkt in Händen zu halten. In Bezug auf die Kreation ein echter Spagat. Nichts, mit dem sich Designpreise gewinnen lässt. Eine Arbeit wie Abwasch: irgendjemand muss es machen.

Verantwortlich für das Redesign zeichnet die Peter Schmidt Group.

Somat Verpackungen

Weiterführende Links

Update 10.05.2016:
Hier noch weiteres Bildmaterial, dass von Seiten der verantwortlichen Agentur freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden ist.

Somat

Somat Tabs

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. War das jetzt die Somat-Werbeveranstaltung.
    Auch wenn die Veränderungen mglw. gering sind, so enthält der Artikel ungewohnt wenig Inhalt.
    Besonders Bilder der Produkte vor den Veränderungen wären hilfreich, um die Neuerungen bzw. deren Wirkung einordnen zu können.

    1. Ja richtig, das war der Werbeblock, Erich.

      Zur Info: Einige der abgebildeten Produkte wie beispielsweise die „Deo Duo Perls“ sind gänzlich neu auf dem Markt, und so gibt es schlicht kein weiteres Bildmaterial von früheren Verpackungen, das hätte gezeigt werden können. Auch bei „All in 1“ erfolgte eine Produktumstellung von 5 auf 7 Wirkstoffe bei gleichzeitiger Namensänderung, was einen direkten Vergleich der Gestaltung mit früheren Aufmachungen wenig sinnvoll erscheinen lässt. Anhand der eingebundenen Vorher-Ansicht von Somat-Gold lassen sich die Veränderungen eigentlich gut ablesen.

      1. Ich muss Erich zustimmen. Der Beitrag wirkt sehr plump und einfach nur werbeplatziert. Entspricht nicht dem Niveau, dass man von dt erwartet. Dazu musst du nicht nicht äußern, Achim. Aber akzeptieren solltest du unsere Wahrnehmung trotzdem. Denn das ist nun mal ein persönliches Empfinden. Nichts für Ungut. Freue mich auf neue, qualitativ bessere Beiträge.

        1. Soll Achim einfach Bilder zaubern? Und ihm nach seiner zusätzlichen Info zu unterstellen, dass er eure Wahrnehmung nicht akzeptiere – was für ein Quatsch. Gut, dass es das dt gibt. Gut, dass man hier umsonst solche Inhalte geboten bekommt. #teamachim.

        2. Ist für mich auch etwas ungewöhnlich fürs dt, zumal keine deutlichen Veränderungen an der Marke selbst, wie ein aktualisiertes Logo, einher gehen. Klar, Design ist nicht nur, wenn sich am Logo was ändert, aber es gibt regelmäßig unzählige Designänderungen von Verpackungen, die hier sonst auch nicht auftauchen. Daher stehen leichte Verwirrung und ein paar Fragezeichen im Raum. Wären die neuen Somat-Schachteln jetzt achteckig, o.Ä., hätte ich mehr Verständnis für den Artikel gehabt. ;-)

          1. Genau deshalb, weil das Gros an Designveränderungen aus derartigen Tagesgeschäft-Arbeiten besteht und eben nicht aus – ich übertreibe jetzt bewusst – avantgardistischen, wegweisenden, die Designszene in Aufruhr versetzenden Redesigns, die eine bis dato nie gesehene Formensprache aufzeigen, macht es aus meiner Sicht Sinn, diese ab und an zu zeigen. Ich denke, dass derlei Veränderungen an den meisten Konsumenten vorbeigehen. Eine solche Vorher-Nachher-Darstellung dokumentiert Alltagsredesign, wie es tausende gibt. Ganz bewusst möchte ich auch diese hier im dt dokumentieren, weil sie die Realität abbilden und im Hintergrund auch die Arbeit in der Agentur aufzeigen, wo NATÜRLICH nicht nur anspruchsvollste Projekte in Kultur, Automobil und Finanzen auf dem Schreibtisch liegen. Offen gesagt finde ich viele dieser Alltagsredesigns spannender als so manches, was in Designaward-Jahrbüchern in Hochglanz abgedruckt wird.

  2. Irgendwie komisches Facelift. Zwar eine Verbesserung – besonderes mit der Typografie „Gold“ oder „All in 1“ – aber wieso wurde es nicht einheitlich gemacht. Bei den Anderen wie den Deo-Perls ist die Schrift gezogen und gestaucht (bei der Produktbezeichnung und Aufzählungen). Oder wieso auch die unterschiedlichen Stanzformen der Verpackungen? Hmmm. Irgendwie scheint mir das nicht ganz aus einem Guss. Gewollt?

    1. DEO DUO-PERLS ist in diesem Fall eine eingetragene Marke (siehe R im Kreis dran). Wohl auch in dieser Typo. Deshalb kann man da nicht einfach eine andere nehmen.

  3. Interessant find ich eher, dass man jetzt bei den Tabs alle Eigenschaften als Icons dargestellt hat, egal wie nichtssagend die dann sind, weil die Wörter schwer bildlich umzusetzen sind, so dass sie direkt als diese erkennbar wären.

  4. Dabei von Design – im Sinne von Formgebung – zu sprechen, finde ich schon sehr gewagt. Für mich wirkt es (genauso wie die gezeigten Beispiele von Ariel und Rauch Fruchtsäfte in den “ähnlichen Beiträgen”) lediglich wie die Umarbeitung von früheren Adaption, ohne dass dabei die Frage nach der Funktion des Produktes und der Interaktion mit dem Verwender gestellt wird. Verschmlimmbesserung trifft es daher wohl am besten…

    1. Naja verschlimmert wurde in meinen Augen nicht. Es sind weniger Elemente, weniger Schrift. Das ist doch ein Fortschritt. Ein Redesign zusammen mit 2 Produkteinführungen (Maschinen-Reiniger und Deo Duo-Pearls) macht ja immer Sinn. So wurden die alten Packungen einfach an die neuen angeglichen. Insgesamt wirken die Packungen nun etwas heller und freundlicher ohne dass der Konsument bewusst wahrnehmen wird wieso er bei diesem Einkauf nicht zu Finish gegriffen hat.

  5. Zitat: “die Vorgabe, dass die Markenidentität des Produktes unangetastet bleiben möge”

    Wenn ein Redesign -einer Verpackung- ohne Änderungen notwendig ist, um “die Markenidentität” zu erhalten, ist es sehr zweifelhaft, ob da wirklich eine Markenidentität besteht.
    Abgesehen davon ist für diese Art von Redesign keine Agentur notwendig, das kann auch die Druckerei machen.

    1. Es kann durchaus sein, dass die Markenidentität beibehalten wird und die Gestaltung trotzdem neuen Erfordernissen angepasst werden muss. Aber wer sich das nicht vorstellen kann geht vermutlich tatsächlich besser direkt zur Druckerei seines Vertrauens.

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