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Sex, Drogen und Gewalt in der LEGO-Werbung – Fake

Fake Lego Werbung

Update 15.10.2009, 17:56 Uhr: Die vorgestellte Kampagne ist eine Fälschung. LEGO hat sich davon distanziert und schrieb mir per E-Mail: “No, these images are not LEGO ads and the LEGO Group has in no way been involved in them. Furthermore, we also have confirmation from DDB that they did not make them”, so Simonsen, Head of Corporate Communications, LEGO Group. DDB ist also ebensowenig verantwortlich wie Jean-Yves Lemoigne, dem man dies, auch hier in den Kommentaren nachsagte. Ich warte noch auf einige E-Mails, die ich losgeschickt habe. Sobald ich den Urheber benennen kann, werde ich dies tun. Wichtig war mir im ersten Schritt zu sagen, dass LEGO mit den Motiven nichts zu tun hat und deren Erstellung nicht beauftragt hat. Es folgt, der Original-Artikel, den ich natürlich unangetastet lasse.

Der ursprüngliche Artikel: Wen oder was reitet die Marketing-Abteilung von LEGO? Bereits im Jahr 2006 machte die Firma für Kinderspielzeug aus Dänemark Werbung, die kontrovers diskutiert wurde. Seinerzeit kamen Bilder von Naturkatastrophen und Terrorangriffen samt Slogan “Rebuild it” auf Plakaten zum Einsatz.

Auch in der kürzlich gestarteten Kampagne unter dem Namen: “Kids shouldn’t watch too much tv” griff man das Thema Gewalt auf. Eine Aussage, die sicherlich die meisten Eltern vorbehaltlos unterschreiben würden, aber muss man das ganze als Schockwerbung verpacken? Zuviel Fernsehkonsum soll einen also, so will es uns eines der Motive suggerieren, in den Selbstmord treiben? Die positiven Kindheitserinnerungen, die so manch einer von uns seit dem Spielen mit den bunten Bausteinen in sich tragen dürfte, wollen so überhaupt nicht mit der Marke zusammengehen, die in dieser Werbung präsentiert wird.

An die Adresse der Verantwortlichen bei DDB gerichtet, die diese Arbeit vermutlich für eine Kreativleistung halten: Indem Ihr das LEGO-Logo in solch einem Umfeld platziert, betreibt Ihr Missbrauch an der Marke. Anstatt mit einer Idee zu punkten, die einem die Lust am Spielen vermittelt, verhökert Ihr das LEGO-Emblem und offenbart Eure Hilflosigkeit, wenn es darum geht eine sympathische Marke auch dementsprechend sympathisch in Szene zu setzen. Das ist Euch – ebenso wie den LEGO-Strategen – offenbar zu gewöhnlich. Stattdessen wird provoziert, wo es überhaupt nicht von Nöten ist. Emotionen werden in völlig falsche Bahnen gelenkt, Sachverhalte verfälscht. Aufmerksamkeit um jeden Preis, bis hin zum Gesichtsverlust. Auch eine schöne Form der Selbstbefriedigung, die mich an den Film 39,90 erinnert, in dem alle Perversitäten, die man im Umfeld der Werbeindustrie vermuten mag, persifliert und karikiert werden. In der LEGO-Kampagne von DDB findet sich das Klischee von den durchgeknallten Koksnasen auf erschreckende Weise bestätigt.“

via meetinx (MX)

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  • Das ist einfach krank. LEGO verliert sein Gesicht. (55%, 457 Stimmen)
  • Wieso nicht? LEGO-Steine werden von Eltern gekauft, deswegen muss auch die Werbung Erwachsene ansprechen und das tut sie definitv. (22%, 186 Stimmen)
  • Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. (22%, 184 Stimmen)

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Dieser Beitrag hat 63 Kommentare

  1. Aggressive Werbung, die aus Ideenlosigkeit die Vorzüge des eigenen Produktes anzupreisen lieber die “bösen Anderen” schlecht macht. Erinnert mich an die Europawahlkampagne der SPD – ging auch eher in die Hose. Dabei hätte es Lego so dringend nötig, sich durch ein seriöses und qualitatives Firmenbild von den vielen Nachahmern abzugrenzen. Da ist dieser Weg ein Rückschritt.

    Jedoch: ist das vielleicht auch nur ein “Loch in einer Werbeagentur”, wie bei den Naturkatastrophen anscheinend der Fall (siehe Kommentare im verlinkten Artikel von Peter Unruh)?

  2. Hat LEGO jetzt ne neue Führung?
    Neue Werbeverantwortliche, oder einen dringenden Drang sich zu beweisen?

    Die Kampagne ist unterirdisch. Selbstverständlich ist es wichtig zu polarisieren, aber LEGO sollte davon Abstand nehmen, denn LEGO ist überwiegend für Kinder, aber was rede ich hier… hängt doch einfach ein STOP Schild davor. Dann sieht man nicht, was dahinter vorgeht und wir sind gleich wieder beruhigt… (Ironie und so)

  3. Es geht um Kinderspielzeug. Zielgruppe sind Kinder und deren Eltern. Hier wird eine Marke in einem Milieu “eingebunden”, die so gar nichts mit den positiven Attributen zu tun hat, von denen sich junge Eltern und deren Sprösslinge vermutlich angesprochen fühlen. Aufmerksamkeit der Aufmerksamkeit wegen nennt man auch ADS, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Und das sollte man nicht mit einem Werbeetat sondern mit Baldriandropfen kurieren.

    Die Steigerungsform wäre dann das hier:

  4. Man will hier offenbar auf Eltern als Zielgruppe abzielen. Meiner Meinung nach geht das gehörig in die Hose. Die neue Kampagne hat irgendwie überhaupt nichts mit Lego zu tun. Und das sind auch nicht unbedingt Bilder die Kinder unbedingt vor die Nase gesetzt werden müssen. Sollte Lego-Werbung nicht auch die Kinder ansprechen? Sie sind es doch die sich das Zeug dann zu Weihnachten wünschen.

  5. Also mich sprich die Werbung an.
    Hier wird eindeutig Lego als Alternative zum Fernsehen platziert, um Kinder vor den dargestellten Inhalten zu schützen.
    Damit richtet Sie sich an die Eltern, die Lego-Werbung für Kinder ist ganz anders, viel Produkt-spezifischer, dafür müssten die vorherigen Kommentatoren einfach mal tagsüber SuperRTL anschauen.

  6. ich frag mich immer wieder, ob es nicht irgendwo in diesen firmen leute gibt, die einen mal bremsen und sagen: hey leute, auch wenn ihr kreativ seid (was sie in dem fall ja nicht mal ansatzweise sind) DAS IST KACKE WAS IHR DA MACHT!
    da verweis ich nur all zu gerne an einen meiner lieblings-blogs: https://photoshopdisasters.blogspot.com/ wie können denn bitte solche fehler passieren? in einer medien- und kreativwelt die vorgibt so perfekt und so toll zu sein?!
    ich mein logisch, wir sind alles nur menschen und menschen fabrizieren ab und an auch mal ein bisschen mist. aber so eine kampagne wie LEGO da ernsthaft durchzieht ist einfach nur zum kopfschütteln!
    da fragt man sich doch ernsthaft für was die leute bezahlt werden und was die dann den ganzen tag so treiben. (wahrscheinlich fernsehen xD)

  7. Letztlich macht’s schon Sinn, das dargestellte ist ja nicht die potentielle Zukunft der Kindern, sondern TV-Inhalte, die verpixelt werden und die Pixel wiederum sind eine Referenz zu Lego.

    Man hätte allerdings klarer machen können, dass es sich um TV-Inhalte handelt.

    Zur Marke passt das aber natürlich definitiv nicht.

  8. Absolut daneben. Ist wahrscheinlich so ein Rejected-Projekt, aus der Schublade gezogen. Ich finde die Zeiten der so platt provozierenden Werbung sind passé. Damit kriegt man kein Fisch mehr mit vom Tisch gezogen… oder besser gesagt Kundenetats an Land.

  9. Leude, ich bin da ja ein wenig skeptisch, ob diese und die verlinkte Werbung von 2006 tatsächlich offiziell sind:

    1. Schon in den Kommentaren zu der verlinkten Werbung von 2006 steht, dass das laut Lego Deutschland nicht autorisiert war.

    2. Von der “too much t.v.”-Kampagne gibt es kein Bild zu finden, das die Anzeige von einem Magazin abfotografiert zeigt. Schon merkwürdig für eine schockierende Print-Werbung…

    3. Auf der Homepage der angeblich dafür verantwortlichen Agentur DDB Malaysia ist die Lego Group nicht als Kunde aufgeführt. (In anderen Berichten wird nicht von DDB, sondern von DDB Malaysia gesprochen)

    Zudem frage ich mich, ob es würfelförmige Lego-Bausteine gibt. Immerhin sind Pistole, Nadel etc. aus würfelförmigen Bausteinen zusammengesetzt…

  10. Wenn ich die Ausführungen in diesem Artikel (https://www.ibelieveinadv.com/2009/09/lego-drugs-sex-violence/ ) richtig lese, dann wird hier kein Jugendlicher gezeigt, der sich wegen zu hohen TV-Konsums die Pistole an den Kopf hält, sondern ein Filmausschnitt, der für Kinder ungeeignet ist (und also mit Lego-Steinen zensiert ist). Das wäre zumindest eine nachvollziehbare Aussage, allerdings finde ich das Motiv auch sehr missverständlich und halte die Kampagne nicht unbedingt für gelungen.

  11. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das KEINE Lego-Werbung ist. Die Fotografien stammen aus einem Magazin, bei denen die entsprechenden Stellen zensiert wurden. Irgend ein Spaßvogel hat dann wohl die charakteristischen Lego-Noppen drauf gesetzt und eine “Werbung” daraus gemacht.

  12. krank ist es ganz sicher nicht. eher unlustig. müsste nicht sein. ginge auch anders. abgehobene designer machen gerne abgehoben dinge und die müssen ihrer meinung nach immer provozieren. der punkt ist aber, dass man etwas erreichen soll ohne mit brachial-provokation vorzugehen. darin liegt das können. das ist einfach schlecht hier.

  13. Bei Best Ads of The World ist DDB jedenfalls als Agentur eingetragen.

    Hingegen das von Dennis verlinkte Motiv, das unter dem Namen “LEGO for Adults” firmiert, ist “erfunden”.

  14. weiß nicht genau wie man jetzt die brücke zur werbung schlägt, aber nur mal als beispiel wie es funktionieren kann: ice age 1!

    ice age 1 war ein film absolut für kinder geeignet. aber auch für die eltern, die mit im kino waren total super, da zwischendurch einfach ein paar originelle witze eingestreut waren, die kinder ganicht verstehen können und definitiv für die erwachsenen waren… so kann es eben auch funktionieren! alle hatten spaß am will und bei den erwachsenen war das gefühl, dass der film auch gut fürs kind ist… geht sicher auch in der werbung.

  15. Dass Werbung kontrovers diskutiert wird, verstehe ich – die Agentur auch. Wenn wir den neusten Erguss der LEGO-Kreativabteilung unter die Lupe nehmen, haben wir im Grunde schon etwas richtig gemacht: Eine Botschaft reflektiert. Man bedenke: Die angeprochene Zielgruppe sind wir und nicht etwa unsere Kinder – schliesslich sind diese finanziell auf uns Erwachsenen angewiesen. Die Werbung greift mit diesem Hintergrund, schliesslich möchte kein verwantwortungsbewusster Elternteil, dass seine Sprösslinge … Gewalt sehen (Link: Verpixelte Waffe/Gewalt = Gut/LEGO).
    Ob eine Tradtitionsfirma aber eine derartige Negativkampagne fahren muss sei dahingestellt. ;-)

  16. Erinnert mich an die Benetton-Plakate vor einigen Jahren: Die kontroverse Diskussion zu einem Motiv bringt einfach mehr Publicity als ein Werbeplakat, das durch Austauschbarkeit in der Masse untergeht.

    Auch wenn die Motive hier nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss sind, hat die Kampagne ansich doch schon einiges an Interesse gebracht…

  17. Ich hab mit meinen LEGO Männchen Kriege geführt, Polizisten abgeknallt und mich ständig geprügelt, diese Steine sind gefährlich!!! Gott sei dank haben meine Eltern mir die Dinger damals weggenommen und mich vor den Fernseher gesetzt.

  18. Ich finde die Kampagne gut … warum die Wahrheit schönen, sie fliegt uns so jeden Tag in den Medien um die Ohren.

    Ob man nun als Spielzeughersteller mit den Ängsten der Eltern um das Wohl der Kinder werben sollte, ist moralisch sicher eine Diskussion wert aber Aufmerksamkeit erregt die Kampagne auf jeden Fall … was ja per Definition für Werbung nicht “schlecht” ist. Ich denke, hier verliert niemand sein Gesicht und das Lego von Kindern aufgrund von Plakaten und Anzeigen gekauft wird halte ich für ein Gerücht … letzten Endes sind es immer die Erwachsenen, die das Geld locker machen, und die können“”Dank täglicher Berieselung mit allem Elend in den Medien“”sicher mehr ab als das hier.

    Liebe Ela … also wenn das in Deinen Augen nicht kreativ ist, dann frage ich mich was da wohl für Dich kommen muss. Das es nicht Deinem kreativen Geschmack entspricht oder auf Deinem Mist gewachsen wäre ist eine ganz andere Sache.

    Ich mag das DT als stiller Leser eigentlich sehr gerne, stelle aber immer wieder mit erschrecken fest, wie schnell und wie sehr hier über die Arbeit von Kollegen gelästert oder diese abgewertet wird. Wenn Die ganzen Berufskritiker und selbsternannten Werbeexperten, die hier immer so schnell mit den Fingern auf der Tastatur sind, selber nur halb so innovativ wären, wie sie es von anderen erwarten, wäre unsere Werbelandschaft um einiges an guten Ideen reicher.

    Also, nicht immer nur maulen, besser machen!

  19. Die Kampage ist eine klare Kampfansage gegen eine Kinheit vor der Glotze und ein Playdoyer für das Lego spielen. Da sie gezielt an Erwachsene gerichtet ist, hinkt auch das Argument, dass die Motive nicht kindgerecht sind. In der Kampagne stattdessen “positive Kindheitserinnerungen” aufzuwärmen, wie hier in einigen Kommentaren gefordert wird, stelle ich mir ziemlich seicht vor. Das kritische Statement zum Thema Medienkonsum von Kindern hat auf jeden Fall mehr Relevanz und positioniert Lego als verantwortungvolle Marke mit Haltung. Ich finde das sympathisch.

  20. Die Kampagne geht meiner Meinung nach klar am Leben vorbei. Da stimme ich Achim voll und ganz zu.

    Mit Lego verbinde ich schöne Momente meiner Kindheit, da blicke ich gerne zurück. Es ist wahnsinnig spannend wie Großes aus Kleinem entsteht. Wer war nicht stolz als er im Alter von acht Jahren das neue Lego-Paket mit dem fordernden “Ab 10+ Jahren”-Aufdruck an Weihnachten auspackte und voller Tatendrang in den nächsten Tagen ohne Hilfe der Eltern zusammenbaute?

    Gleichzeitig wurde auch bereits während meiner (und euer aller) Kinderheit viel Leid kommuniziert. Das Leben an sich fordert die Entwicklung eines Bewusstseins. Das macht doch das Kindsein so besonders! Da entdeckt man jeden Tag ein Stückchen mehr Horizont und begeistert sich für das was Spaß macht! Das ist doch Lego! Kindsein! Surreale Welten bauen, mit Rittern, Inseln und viel Technik. Dieses Produkt schafft Werte in der Realität(!) die keine Werbung je kommunizieren kann! Und Kult ist es auch schon geworden, von ganz allein. Prima!

    Vor 16 Jahren bin ich acht Jahre alt gewesen. Es kann mir doch keiner erzählen das es für die Steigerung der Verkaufszahlen, die Festigung der Marke oder zur Kundenbindung eines wundervollen Produkts bzw. einer absolut positiv platzierten Marke zwischenzeitlich von Nöten ist mit solch negativbehafteten Informationen zu polarisieren?

    Manches Mal sollte Werbung auch die positiven Facetten eines Produkts vermitteln – allen voran wenn es keine nennenswerten Nachteile gibt. Da gilt es die Geilheit auf die vermeintliche kreative Selbstverwirklichung auch mal Gentleman-like hinten anzustellen! Werbung ist allen voran die Präsentation des Produkts damit man es kauft. Man muss nicht in eine Lego-Kampagne hochkomplexe Zusammenhalte reininterpretieren können! Für ein wenig mehr Authentizität in dieser Kampage hätte sich kein Werber schämen müssen! Es geht um Lego, nicht um ein Krebsheilungsmittel, es ist keine Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen oder zu anderen temporär gesellschaftsrelevanten Themen. Lego ist nunmal zeitlose Emotion und sollte deshalb nicht auf Werbung dieser Art zurückgreifen.

  21. Never-ever ist das eine Werbekampagne von dem dänischen Plastikbausteinfabrikanten! Das Thema Waffen ist in Billund besonders heikel; diese werden nur in ganz eng begrenzten Genres wie Ritter, Piraten und Bionicle geduldet.

  22. Das erinnert mich irgendwie an eine Marketingvorlesung von vor 20 Jahren: Man sollte nie mit negativen Bildern werben. Welche Krankenkasse würde schon einen Schwerverletzten zeigen, der grade im Flur eines Krankenhauses liegt und schreiben “Bei uns haben sie Anrecht auf ein Einzelzimmer”…
    Klar versucht man hier die Eltern anzusprechen. Aber wenn man Kinder hat, sieht man hier ein extrem negativ besetztes Bild, das einen nur anwidert. Und dieses Bild bringt man dann mit LEGO in Zusammenhang.
    Werbung wirkt selten intellektuell. Gute Werbung wirkt emotional und ich denke, das hier sind die falschen Emotionen.

  23. Also .. hmm .. mir fehlen erst einmal die Worte.

    Welche Emotionen beim betrachten hier geweckt werden weiß ich nicht so ganz. Ich kann diese Emotionen aber nicht ganz dem Thema Spielzeug zuordnen. Wenn ich mir jetzt so Gedanken mache, wie man das Thema, dass Kinder zu viel TV sehen und auch noch das Falsche sehen aufgreifen könnte, kommen mir tausend andere Bilder die meiner Meinung nach besser passen als solche perfiden Bilder. Welcher verantwortliche Art Director durfte hier den seinen Selbstverwirklichungsdrang ausleben. Meiner Meinung nach auf höchster Ebene geschmacklos.

    Bilder in dem Stil hätten mir weitaus besser gefallen,
    als die Bilder für Amnestie International oder das Blaue Kreuz Suchtberatung.

    Wie man das umsetzten könnte darf uns die Agentur in Zukunft zeigen.
    „Wenn sie nochmals beauftragt werden sollte.“

    PS. Eins hat die Werbung geschafft, Emotionen zu wecken die nicht so richtig vergehen.
    Danke, dass Ihr mir den Freitag vermiest habt.

  24. Das Problem an der Kampagne ist, dass sie überhaupt nicht klar ist. Ist das jetzt ein TV Bild, das von LEGO zensiert wird? Dann ist die Idee ganz interessant, aber die Art Direktion grotte. Ist es ein junger Mann, der vom TV gucken ganz kaputt ist und sich die LEGO-Kugel gibt? Dann ist die Idee scheiße.

    Auf diese ewige Diskussion: “Man spricht drüber, also funktioniert sie” lass ich mich gar nicht mehr ein. Das Aufmerksamkeit nicht alles ist, sollte jeder wissen.

    Werbung für Spielzeug in einem derart negativen Erlebnishorizont zu verpacken, müsste mir der CD schon ziemlich gut vekaufen…

    Meiner Meinung nach wieder mal ein klassischer Fall von Werbung für Werber. So ne Art Kommunikationskunst.

    LG

  25. Für mich eine sehr gelungene Abwechslung!
    Denn für Kinder und Jugendliche ist diese Bildwelt heutzutage doch alltäglich!
    Eine gelungene Spitze gegen unsere Heileweltsträumereien. Und ganz ehrlich,wie viele Generationen haben schon mit LEGO Pistolen Cowboy gespielt?

    Ausserdem trifft die Anzeige doch eindeutig einen wunden Punkt und emotionalisiert, was die Kommentare ja zeigen. Briefing erfüllt!

  26. Die Kampagne ist m.M.n. keines falls von lego initiiert bzw. autorisiert:
    – Die Botschaft, bzw. die Sprache in der sie rübergebracht wird, widerspricht allem wofür Lego als Spielzeughersteller steht.
    – Der Legobezug in den “Pixeln” ist grottenschlecht gemacht und so gut wie nicht zu erkennen
    – Die Fotografien sind total daneben und übelst inszeniert (Klischees mit Fremdschäm-Charakter)

    Wäre es eine echte Kampagne von Lego fände ich sie daher fürchterlich. So denke ich es ist ein aufwändig und professionell gemachter Fake, der aber eigentlich doch wiederum zu schlecht ist um plausibel zu sein.

  27. Hm, wurde hier richtig recherchiert? Man kann googlen und findet schnell viele Beiträge, die davon ausgehen, dass es sich um eine FAKE Kampagne, also keine Kampagne von LEGO handelt.
    z.B. https://gadgets.boingboing.net/2009/01/21/fake-lego-ads-pit-br.html

    So scheint es im Januar 2009 und im August gilt es dann als offiziell “released”??

    DDB Malaysia führt auch nicht den Kunden LEGO https://tribalddbasia.com/
    Naga DDB Rapp ebenfalls nicht https://www.nagaddb.com.my/

    Aber schön anzusehen, wenn sich “kontrovers” über eine vermutliche Ente echauffiert wird.

    Prinzipiell ist die Werbung, wenn sie echt sein sollte, gewagt und nicht überzogen.
    LEGO ist halt Unschuld und “heile Welt”, da wo all das Böse noch ausgeblendet wird, und nicht sichtbar ist. So gesehen durchdacht, aufmerksamkeitserhaschend aber einfach zu mutig um echt zu sein.

    Wer so etwas gleich für bare Münze nimmt und seine eigene Welt von den super-crazy Koks Werbern bestätigt sieht oder sehen will, der tut mir einfach nur leid.

  28. Also mal ganz ehrlich. Wer nocht nicht verstanden hat das auf AdsoftheWorld 3/4 der Sachen Mookups von irgendwelchen Agenturen oder Privat Leuten sind und dann noch über soetwas hetzt OHNE eine Quelle außer AdsoftheWorld zu nennen sollte sich eventuell gedanken um seine “Journalistische” Arbeit machen.

    Ganz schwach Achim… ich hoffe dein “Erfolg” steigt dir nicht dermaßen zu Kopf allein schon der reißerische erste Satz… bist du neuerdings bei Bild.de als Redakteur oder hast dort ein Praktikum gemacht?

  29. repost… btw vielleicht häte die Falsche Typografie dich schon drauf bringen können. 2 Sekunden Google und du hättest gesehen das Lego nie auf so eine Crap Typo zurückgreift. Einfach mal vergleichen. Die Auflösung des Logos gegenüber des Bildmotivs. Das es nicht mal das aktuelle Logo mit den richtigen Proportionen ist… man könnte ja solange weitermachen. Das crapige Stock Bild…siehe iStock…und so weiter

  30. Hm, als Achim die Meldung gepostet hat, gab’s diese Meldungen wohl noch nicht, dass es ein FAKE ist…

    Allerdings finde ich, solltest du Achim, die Überschrift ändern oder einen Hinweis darauf geben, dass es ein Fake ist. Denn so kannst du die Headline nicht stehen lassen… Das macht natürlich ein schlechtes Bild für Lego.

    Denn: Was einmal im Kopf ist, will so schnell nicht raus.

    PS: Deine Möglichkeiten in der Abstimmung sind meiner Meinung nach sehr stark von deiner Denkweise (-> DAGEGEN) geprägt… Wo ist der Punkt “Gefällt mir außerordentlich gut. Interessantes Herangehensweise” zum Beispiel?

  31. fake-kampagne hat ihre zielgruppe erreicht:
    faszinationsgeile mit einem mitteilungsbedürfniss :)))

    also wenn man schon hier jemand pseudofachjournalismus zu betreiben versucht
    beim nächsten mal material bitte prüfen. ist echt sehr unangenehm von dir diesen artikel zu lesen.

  32. Blogging in progress – schon ist der Titel geändert :)

    Fehlt nur noch das die Umfrage verschwindet und die Werbe-Schelte für ein “Verbrechen” das wohl nicht begangen wurde

  33. Diese Kampagne ist eine Sache – diese Figuren (https://brickarms.com/) eine andere!
    Ich habe von diesem Amerikaner (?) gelesen, der Waffen im Lego-Stil entworfen hat und -mittlerweile zusammen mit seinen Kindern- produziert und verkauft. Lego hat sich davon distanziert und wird ihn wohl auch verklagen – Waffen sind also nicht gerade in Legos Sinn.

  34. So, nun mal Nägel mit Köpfen…

    Michael hatte ja eine Link gepostet, in dem die folgenden Angaben zu der Kampagne zu finden sind.
    Advertising Agency: Naga DDB/Rapp, Malaysia
    Copywriter: Raymond Ng, Ted Lim
    Graphic Designer: Chow Kok Keong
    Photographer: Chen Kim Mun (360 Degree Studio)

    Diesen Angaben schenke ich, bis es eindeutig widerlegt wird, mein Vertrauen.

    Die Information, dass es ein Fake ist und eine Arbeit von jeanyveslemoigne.com sein soll, kann man seiner Website nicht ansehen. Ich habe ihn angeschrieben. Als Antwort erhielt ich:

    *******
    no it is not my work.
    Best,
    Jean-Yves Lemoigne
    Le 16 oct. 09 à 12:29, Design Tagebuch a écrit
    *******

    Soviel zum Thema Verlässlichkeit von Links!

    Auch LEGO und NagaDDB habe ich um eine Antwort gebeten. Natürlich ändere ich den Titel nochmals, wenn es sich herausstellt, dass es tatsächlich ein Fake ist, wovon ich im Moment ebenso wenig überzeugt bin, wie von der Aussage, dass es eine offizielle Auftragsarbeit ist. Deshalb habe ich den Titel angepasst. Aus meiner Sicht liegt die Geschichte in der Schwebe.

    Aufgelöst wird das Ganze jedenfalls nirgendwo zu 100%, denn eine anonym verfasste Aussage (siehe Kommentar von Thorsten), dass der Fotograf Jean-Yves Lemoigne es als Fake angelegt und publiziert haben soll, kann ich jedenfalls widerlegen. Der Vorwurf, nicht ordentlich recherchiert zu haben, mag sich für den ein oder anderen aufdrängen. Stimmt aber nicht, da ich die hier aufgeführten Links sehr wohl verfolgt hatte. Es entbehrt ja nicht einer gewissen Komik, wenn der erhobene Vorwurf zum Bumerang wird.

    Auch mit Blick auf die hier geposteten Kommentare wird die Geschichte nicht für alle nachvollziehbar aufgelöst. Ein oft geposteter Link zum einem Fotografen widerlegt jedenfalls nicht die Angaben, Naga DDB wäre dafür verantwortlich. Ich hoffe die Agentur reagiert noch.

    Und zum Thema “echauffiern” und “reißerisch” möchte ich nur kurz sagen, dass es doch gut ist, dass sich Menschen (immer noch) über derlei Bilder aufregen können. Gerade wenn es um Kinderspielzeug geht, kann man seine Emotionen nicht beim Pförtner abgeben.

  35. Eine Sache ist es, solche Bilder als störend zu empfinden aber eine andere, von diesen Bilder auf die Werbewelt zu schließen und populistische Klischees zu bemühen, die tief blicken lassen. Und eine direkte Ansprache an DDB (Worldwide??) entbehrt auch nicht unbedingt einer gewissen Komik.

    Solange man die Zuschrift nicht selbst erhält aus Agenturhänden kann die PR-Meldung, die den einschlägigen Portalen zugeschickt wurde samt Bildern alles sein, von einem Fake eines Enthusiasten, Kenner oder Kritiker bis hin zu einem gewagten und gescheiterten Pitch Entwurf. Als Quelle würde ich das nie ernsthaft in Betracht ziehen, schon gar nicht von da auf die Marketing-Abteilungen des “Kunden” schließen.

    Stichwort: PUMA fake ad

  36. Also ich fand’s lustig und auch Passend. Auch wenn’s ein Fake ist. Es sind ganz klar die Erwachsenen angesprochen. Wenn kinder fernsehen, kann es durchaus vorkommen das sie solche Bilder zu gesicht bekommen, wovon die Eltern keine ahnung haben. Das die Eltern dann mit solchen Bildern wieder abgeholt werden welche auf ein tolles Spielzeug aufmerksam zu machen find ich klasse.

  37. mal ganz ehrlich gesagt, Ich denke, dass die Kampagne zu “Hart” ist. Die Werbung für Lego wird normalerweise auf Sendern wie SuperRTL ausgestrahlt und hat die Zielgruppe Kinder, da diese Ihre Wünsche den Eltern aufbinden. Grade zur Vorweihnachtszeit ist es zu derbe. Denke bei Werbung für Lego eher daran, dass die Eltern nich die Geschenke für die Kinder aussuchen, sondern nur Kaufen.

  38. Wenn man bedenkt, dass diese Fake Kampagne seit Januar 2009 bekannt ist und bedenkt, dass kein beteiligtes Studio/ Agentur den Kunden Lego erwähnenswert empfindet und man hier zum Beispiel sieht https://www.frederiksamuel.com/blog/2009/01/lego-7.html dass dort im Februar 2009 die Kampagne als Fake abgetan wurde und die Kommentare geschlossen wurden, sollte man schon einsehen, dass es sich glasklar um ein Fake handelt.

    Nur mal was vergleichbares mit Story
    https://www.huffingtonpost.com/2009/07/20/sprite-blow-job-ad-banned_n_240851.html

  39. Kinder sollten nicht zu viel TV schauen, stimmt. Aber da sich keine Sau mehr die lächerlich überteuerten Zehn-Teile-Lizenzkatastrophen von Lego leisten kann, wird sich wohl nicht viel daran ändern.

    Wir haben noch fünf alte Kisten Lego auf dem Speicher. Bei diesen Preisen und Designs wird’s niemals eine sechste geben.

  40. Erinnert mich in gewisser Weise an die Werbekampange von United Colors of Benneton aus den 90ern. Mehr Schock als Werbung. Kann mich aber nicht so recht entscheiden, ob ich es gut oder schlecht finden soll. Also für Kinder sollte die Werbung sicherlich nicht zugängig sein – aber für Eltern find ich’s gar nicht so verkehrt – gerade in Zeiten, in denen Kinder immer mehr fernsehen und weniger kreativ sind, als noch vor ein paar Jahren. Und dass die dargestellten Situationen übertrieben sind (in den meisten Fällen) ist in der Werbebrache ja nun wirklich nichts neues mehr.

  41. @tim Mir ist nicht klar, wozu der Link zu frederiksamuel.com gut sein soll. Dort wird eine ganz andere Story als Fake entlarvt. Ich bin mir nicht sicher, ob Dir klar ist, dass hier eine andere Kampagne vorgestellt und diskutiert wird.

    Überdies hatte die Firma LEGO in der Vergangenheit ja mit der Rebuild it-Kampagne ihren “Mut” zu provokanter Werbung unter Beweis gestellt. Damals war SAATCHI & SAATCHI verantwortlich.

    Bei Advertolog.com gibt es zudem eine Beschreibung der Kampagne, die das Briefing und die Lösung aus Sicht der Agentur beinhaltet.

  42. Ich habe den auf der Naga DDB/Rapp Website angebotenen Kontakt angeschrieben. Die wurden hier ja schon als Ersteller der Kampagne genannt. Danach habe ich sie gefragt. Ich hoffe, dass sie antworten…

  43. Die angeblichen Briefing Texte sind aber überall die gleichen wohl ungeprüft 1 zu 1 übernommen. So ist es auf den Werbe Blogs auch üblich. Das belegt eigentlich nichts.

    Vielleicht ist ja wieder so eine Story wie bei der anderen Lego Kampagne dahinter. Da war es wohl ein Editorial Design / Shooting, das jemand “umgestylt” hat. https://www.cpluv.com/www/feeditem/7122/

    Und dieses Rebuilt-It Kampagne scheint wohl auch so “rausgerutscht” zu sein
    https://www.adrants.com/2006/12/lego-ads-fake-creators-apologize.php

    Ich trau diesen Adverto Blogs nicht so. Das ist zu leicht da was reinzugeben. Fake-Ads hatten wir auch mal im Kunstunterricht als Aufgabe. Einfach Malboro Abenteuer Logo und Schrift auf ein Walfischfang Foto kleben :)

  44. Ich glaub, dass sowohl die obige Kampagne als auch die Rebuild It Kampagne “Fakes” oder zumindest nicht offiziell von Lego beauftragte Kampagnen sind:

    Dazu noch mal ein paar Links, die ich gefunden habe:

    https://www.blameitonthevoices.com/2008/02/lego-rebuild-it-uninspired-ads.html

    und ganz besonders:

    https://www.campaignbrief.com/2006/12/saatchi-china-team-fired-apolo.html

    Ich finde, dass man Achim aber keinen Vorwurf machen kann, man kann halt mal reinfallen, auch in einer Position wie seiner. In unserer heutigen Zeit wären solche Kampagnen auch möglich, sollte nur eigentlich nicht so sein.

  45. man seit ihr alle doof, das ist 100%ig ein fake! nicht bitte so leichtgläubig sein! es gibt doch zahlreiche, sehr gut gefakte werbung bekannter marken im netz… letztens zb. blutinfusions-nazi-werbung der xbox (oder war es ps3?). von lego gab es ja schon einmal ein gut gemachte fake-werbung… “rebuild it” mit der zerstörten skyline von new york.

    ich kann echt nicht glauben, dass so viele leute hier das für echt halten. ihr leitet sicher auch kettenbriefe an freunde weiter und haltet das nachmittagsprogramm von rtl und sat.1 für echt.

  46. Wär doch eigentlich ganz fair, erstmal zu recherchieren, bevor man solche Fakes weiterverbreitet, oder? Was 2006 “kontrovers diskutiert” wurde, war ja ebenfalls ein Fake, wenngleich er aus den Reihen des Saatchi-Teams kam.

  47. Als Verantwortlicher für die Lego Öffentlichkeitsarbeit wäre ich ja schon einigermassen angepisst, wenn hier so ein Fass wegen Fakes aufgemacht wird. Mit dementsprechenden Folgen für z.B. fiktive Kampagnen von Studenten o.ä.. Sollte man die Echtheit von so etwas nicht durch Rückfrage bei den Unternehmen selbst verifizieren?

  48. Lieber Achim

    Ich würde sage dass du dich in Zukunft ein wenig besser informierst bevor du deine persönliche Hexenjagd veranstaltest. Gerade Ihr “Profis” solltet doch wissen wie einfach es ist solche Bilder entstehen zu lassen und zu verbreiten.

  49. Sollte man die Echtheit von so etwas nicht durch Rückfrage bei den Unternehmen selbst verifizieren?

    Is richtig. Habe ich im Fall LEGO erst nach der Veröffentlichung gemacht. Vorher ist besser. Allerdings möchte ich schon darauf aufmerksam machen, dass es ausschließlich hier im dt eine offizielle Stellungnahme seitens LEGO gibt, die auch wirklich belastbar ist. Da kann man noch so lange recherchieren, woanders wird man diesbezüglich nicht fündig werden. Das soll nicht als Schulterklopfen interpretiert werden, sondern wird den Vorwurf der schlechten Recherche vielleicht etwas relativieren.

    Mit den Vorwürfen muss ich leben, auch mit der Polemik, die einem entgegenschlägt. Verständnis kann ich dafür nicht wirklich aufbringen. Bezeichnend ist dabei, das gerade diejenigen, die einen Vorwurf erheben, am wenigsten dazu beitragen, den Fake als solchen zu entlarven.

    Danke Jochen und Marco, für Eure Links. Und in noch einem Punkt kann ich Daniel zustimmen. Ich wäre als LEGO-Mitarbeiter auch ganz schön angepisst, dass derlei Fakes die Runde machen und auf Portalen wie advertolog.com den Eindruck der Echtheit erwecken.

    Ja, ich hätte vorher LEGO anschreiben können und rückblickend in diesem Fall auch müssen. Bitte nicht vergessen. Das dt läuft nebenbei. Wenn man sich umschaut und sich die ganzen Stories zu Gemüte führt, die von Vollzeitjournalisten produziert werden (“Kleiner Junge fliegt mit Ballon davon”), denke ich, komme ich mit zwei Fake-Meldungen bei 868 Artikeln ganz gut weg.

    Danke für die rege Diskussion!

  50. Ich schätze mal der “Fake Meister” wird sich damit nicht selbst präsentieren im Gegensatz zum verlinkten Sprite Spot und daher dann auch unauffindbar bleiben.

    Die Polemik, die du nicht verstehen kannst, ist natürlich hausgemacht, zum einen schreit diese Kampagne wie die als Referenz angegebene Rebuild It Kampagne nach Fake-Verdacht, zum anderen liest es niemand gern, wenn ein fachvertrauter und (aus-)gebildeter Kollege auf seine Zunft oder auf Konkurrenz schimpft ohne einschlägige Fakten.

    Letztlich ist es nicht nur Beleg wie “unwahr” das Internet sein kann, sich seine eigenen Wahrheiten selbstreferenziell zurecht “lügen” kann und auch wie schnell kritische Stimmen kommen können durch überraschend subjektiven Online-Journalismus.

  51. Kann tim nur zustimmen, Internet kann als falsche Informationsquelle ausgenutzt werden. Früher hatten nur Politiker und reiche Leute Einfluss drauf, seit es Internet gibt kann es jeder. Traurig.

  52. Also ehrlich gesagt ist es die beste Marketingaktion die ich seit langem gesehen habe.
    Man engagiert Menschen die eine (meiner Meinung nach angeblich) extrem Schockierende Kampagne entwerfen. Alle regen sich auf, Lego ist wieder im Gespräch und am Ende wird behauptet das man nichts damit zu tun hat. Die Agentur gilt nun als prolarisierend und kontrovers und hat somit auch an Marktwert gewonnen.
    Meine vermutung ist, dass es eine virale Marketingstrategie ist. Von vornherein geplant.

    Was ist Werbung denn sonst, als Aufmerksamkeit um jeden Preis? Ob nun Kinder täglich Actimel “Ficken” oder das hier. Ich versteh den Aufruhr ehrlich gesagt nicht.

    Über die Eigenarten der Werbeszene müssen wir uns nicht unterhalten, jeder weiss dass da oft nur Freaks rumlaufen, aber wenn man es genau betrachtet ist es auch eine Art von Kunst.
    Künstler sind verrückte, sonst wären es keine Künstler.

    Mein Tip: Stock aus dem Arsch oder Persil-Werbung feiern.

    Hochachtungsvoll
    Jeronimus Boch

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