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Serverumzug

Umzug mit dem Blog

Das Design Tagebuch hat nach dem letzten Umzug im Januar dieses Jahres erneut ein neues Zuhause gefunden. Einige werden es ja mitbekommen haben, dass der Auftritt immer wieder für kurze Zeit Ausfälle zu verzeichnen hatte. Der Support bei all-inkl.com erklärte mir, dass der Grund hierfür die Datenbankzugriffe seien. Regelmäßig machte der SharedServer dann bereits bei 50-60 gleichzeitig auflaufenden Zugriffen dicht. Nichts ging mehr. Die Folge war eine Fehlermeldung, die jeder Besucher zu Gesicht bekam. Außerdem habe ich festgestellt, dass auch die enorme Anzahl der Feed-Aufrufe, die mittlerweile gegen 6.800 tendiert, vor allem in den Morgenstunden zu Problemen führte. So ganz kann ich mir das allerdings nicht erklären, da der Feed bei Feedburner ausgelagert ist.

Dank der Einrichtung einer Meldebox für Ausfälle, in der die Besucher dieses Blogs Offline-Phasen dokumentieren konnten, erfuhr ich von Site24x7, einem sehr praktischen Dienst, wenn es darum geht die Erreichbarkeit der eigenen Domain zu prüfen. Vielen Dank noch einmal für den Tipp, Mattes! Auch die zahlreichen anderen Hinweise haben mir sehr weitergeholfen. Merci!

In den letzten Tagen war die Domain täglich bis zu 5 mal offline. Die einzige Option beim vorherigen Hoster all-inkl.com bestand darin auf einen eigenen Server umzuziehen, der 100 Euro im Monat kostet, was mir dann doch eine Spur zu kostspielig war. Da all-inkl.com keine Alternative zwischen 7,95 Euro und 100 Euro anbot, die eine Lösung für diesen Blog bieten würde, ging es nun wieder zu HostEurope, wo das dt ganz zu Anfang schon einmal für eine kurze Zwischenstation lag. Nun mit knapp 190.000 Seitenaufrufen und den üppigen Feed-Abos nutzt dieser Blog ein WebPack Pro XL, das speziell für datenbankintensive Auftritte konzipiert ist. Ich bin gespannt.

Ich wäre gerne geblieben und hätte auch tiefer in die Tasche gegriffen aber hinsichtlich der Lösungsvorschläge und der Preisgestaltung zeigte man sich wenig flexibel. Zum Nachtreten gibt es allerdings überhaupt keinen Anlass. Der Support könnte schneller kaum sein. Bei einem Crash wurde der Auftritt kostenfrei auf einen eigenen Notfall-Server umgezogen. Das war a la bonheur. Auch sonst ist das Angebot recht überzeugend, weshalb ich auch mit meinen anderen Domains bleiben werde.

Soweit so gut. Der Umzug ist nun also vollzogen und hat vom KK-Antrag bis zu diesem Artikel gerade einmal 5 Stunden gedauert! Das zeigt was geht, wenn beide Hoster mitspielen. Für den Datenbankumzug kam wieder MySQLDumper zum Einsatz (Danke für die guten Tutorials und Eure Arbeit!). Anschließend lief der FTP-Client (Transmit) heiß. Ich hoffe es ist nichts verschütt gegangen und WordPress läuft stabil. Nun hoffe ich natürlich, dass die Mühe sich auszahlt und es nicht mehr zu Ausfällen kommt. Wenn etwas nicht rund läuft, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Weiterhin frohes Schaffen.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 20 Kommentare

  1. Was KKs angeht (eigentlich heißen sie ja PWS – Providerwechselschreiben), ist es am besten, man sucht sich einen Anbieter speziell hierfür. Das kann auch ein Webhoster sein, muss aber nicht. Der Vorteil von guten Domainhostern ist, dass man die volle technische Kontrolle über seine Domains hat. Man kann Handles anlegen, ändern und löschen. Man kann sämtliche Recors des DNS Eintrags selbst ändern / anlegen.

    Mit der Trennung kann man sich PWS zukünftig sparen, denn im einfachsten Fall muss man nur die eingetragene IP der Domain(s) ändern und der Rest ist eine Sache der DNS-Server, bis die Änderung überall “durch” ist. Das ist in der Regel nach ein paar Stunden gegessen (selbst bei AOL, die immer recht lahm sind). Man spart sich die elende Faxerei, das Warten und die Ungewissheit.

    Nebenher erkennt man vorab beim Nachfragen, ob das Hosting Paket mit externen Domains betrieben werden kann, ob der Webhoster seine Hausaufgaben gemacht hat. Bei HE oder Hetzner gibt es da beispielsweise kein Problem.

    Seit vielen Jahren habe ich hier gute Erfahrungen mit Schlundtech gemacht. MAn zahlt pro Domain, ohne Grundgebühr oder dergleichen. Einen Account bekommt man ganz unkompliziert, indem man denen ein Fax schickt.

    Nachteil ist natürlich, dass man sich wiederum etwas mit der Thematik auseinandersetzen muss..

  2. Ich kenne mittlerweile drei gut gelesene Blogs, die von all-inkl.com weg sind, weil die ständig Ausfälle hatten, und zu HostEurope gewechselt sind: e-commerce.blog.de, stylespion.de und nun auch das designtagebuch. Wenn ich das so sehe, bin ich echt froh, dass mir all-inkl immer ein wenig zu suspekt war und ich sie gemieden hab.

    Hey all-inkl, eure einflussreichsten Kunden laufen euch alle weg und HostEurope fängt sie auf. Irgendwas macht ihr echt falsch.

  3. Danke für die positiven Reaktionen. Wenn man bedenkt, dass der letzte Umzug knapp 4 Tage gedauert hat! Ich bin wirklich happy, dass offenbar alles läuft. Ist ja doch immer mit vielen Unbekannten verbunden, solch ein Wechsel. Jetzt bin ich noch gespannt, wie es zu den Stoßzeiten läuft.

  4. Der Blog läuft jetzt richtig schnell – ich persönlich spüre einen Unterschied zu früher. Rufe ich dt auf (oder eine Unterseite) so erscheint sie blitzschnell, man kann nicht mehr erkennen, wie die Seite aufgebaut wird. Ich wünsche dir und uns allen, dass es so bleibt ;).

  5. Es geht auch andersum: Stefan Niggemeier (Macher von Bildblog.de) zieht von Hosteurope zu All-Inkl … https://www.stefan-niggemeier.de/blog/back-for-good/

    PS: ein gutes Beispiel, wieviel man Blog-Kommentaren trauen sollte: Hier heißt es “HE hui, AI pfui”, drüben bei S.N. genau andersrum.

    PPS: und es ist immer noch nur ein Problem des (nicht vorhandenen) Cachings. Wenn noch mehr Leute auf die Seite kommen, ziehst du auch einen HE XXXL Server runter — es skaliert halt einfach nicht.

  6. Der Stefan scheint die prominente Ausnahme der Regel zu sein (wobei ich meine eigenen Beobachtungen mal als Regel deklariere, auch wenn mir bewusst ist, dass das eine rein subjektive Wahrnehmung ist). Beim Shared Hosting ist es natürlich auch immer so eine Sache. Vielleicht landet man auf einem Server, der zunächst nur wenige andere Kunden aufnimmt, und / oder wo die anderen Kunden nur sehr wenig Last erzeugen. In dem Fall hat man mehr für sich – bis sich die Kundschaft ändert.

    Letzten Endes kann man sowas nur abschließend beurteilen, wenn man mit dem Hoster einen engen Kontakt pflegen kann und dieser bereit ist zu forschen. Das ist bei den Großen praktisch nie der Fall – die Chefs würden ihren Mitarbeitern was erzählen…

    Dadurch ist eine eingehende Analyse (Profiling) der jeweiligen Webanwendung praktisch nicht adäquat möglich. Das geht im Detail nur auf einem Root-Server, wo man die umgebenden Einflüsse ebenfalls im Auge behalten kann.

  7. Nunja, ich würde es nicht als Aufgabe eines Hosters ansehen, die (individuellen!) Anwendungen des Kunden zu debuggen bzw. zu optimieren. Ich verstehe auch nicht, wie Leute in den Kommentaren zu solchen Gedanken kommen. Für die paar EUR Gebühr pro Monat kann das einfach nicht drin sein; oft wollen die Leute mit einem Trabbi am liebsten 250km/h fahren — geht halt nicht.

    WordPress (kenne ich im Detail nicht) scheint per default ja kein Caching einzusetzen, was natürlich zur Folge hat, dass bei steigender User-Zahl die Anzahl der DB-Connections/Queries an die Decke geht und irgendwann macht der (Shared-)Server dann dicht. Natürlich kann man dann erstmal vertikal aufrüsten (XL, XXL, … -Server), aber gegen nicht-optimierte Programmierung wird das alles nur temporär (gegen steigende User-Zahl) helfen. Aus dem Bauch heraus würde ich vermuten, dass man durch Optimierung die Queries gegen 0 schrauben kann, so ein Blog ist ja mehr oder weniger statisch.

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