Seitenbacher hat eine neue Website

Seitenbacher Website

Seitenbacher schlägt aktuell wieder auf die Werbetrommel. Diesmal wird in den Radiospots die neue Website beworben. Es ist vollkommen hoffnungslos.

72 Kommentare zu “Seitenbacher hat eine neue Website

  1. Jetzt mal “Hausgemacht-Image” hin oder her. Selbst ein HausgemachtImage kann man optisch wenigstens ein bisschen einladener gestalten (von der US Site red ich mal lieber gar nicht) Und sollte hinter all dem eine geplante kampagne stecken, dann würden wir (“das desiginteresstierte und anwendende Klientel^^”) das doch wohl sofort erkennnen (oder dank internet,blogs ect herausfinden). Das ist keine Gesamtkampagne, sondern Marke Eigenbau, so wie’s halt gerade passt (Das aber doch erstaunlich konsequent durchgezogen^^)

    Ich glaube das der Herr Pfannenschwarz ein sturer Pennigfuchser ist (soll keine beleidigung sein) Es gibt einfach solche Kunden (spreche aus erfahrung) die alles besser wissen (als Leute die es gelert/studiert haben) und “so was” lieber selber machen. Ich kann mir auch gut vorstellen das er schon mindestens 5 tolle Redesignkonzepte, von schockierten Designern/Agenturen, abgleht hat (obwohl Ihm 3 davon umsonst angeboten wurden^^)

  2. Was zum Geier ist Seitenbacher? Ich hab erst jetzt bemerkt, dass der Laden Lebensmittel verhökert. Hab mir die Seite eine Zeit lang angesehen und dachte das ist irgednwas mit Bettwäsche und Strumpfhosen oder so…

    Vier verschiedene Internetshop, wobei der der vierte “Internetsjop 6” genannt wird. Worauf beruht das?

    Grüße aus Österreich!

  3. Wäre ich Lisa Müller und würde mich nicht von Berufswegen damit beschäftigen, würde ich von der Verpackung aufs Produkt schließen.

    Mein Urteil: Brutal rustikal, hoffnungslos 50er und überhaupt nicht meine Lebensweise im 21sten Jahrhundert. Die Zeiten in denen “Öko” noch mit dem Charme von Rentierstrickpullovern verkauft wurden sind Geschichte.

    Wie man es dreht und wendet und versucht dieser Tiefstapellei etwas nostalgisches abzugewinnen, die Aufmerksamkeit ist immer noch eine Negativaufmerksamkeit.

    Haha
    That made my day!
    http://www.youtube.com/watch?v=EYXLJWIFpV0

  4. Schaut euch das mal an:

    “Seitenbacher hat einen 3 Punkt verschweißten Garantie Clip-Verschluss für Müsliverpackungen
    (oder verschweißte Packungen)”

    Sieben Fehler in einem Satz!!!

  5. @ Christian: seitenbacher.com grenzt an gefährlicher Körperverletzung. Da kriegt man ja Augenkrebs von! Erinnert mich ganz hart an alte Geocities- oder Tripod-Seiten (und -Zeiten). *würg*

    cu, w0lf.

  6. Also ich finds ja auch scheisse…aber:

    1. “there is no such thing as negative publicity”

    2. ist es “Herrn Seitenbacher” wahrscheinlich völlig wurscht, was so auf der Meta-Ebene geschrieben wird, wenn er bei seiner Sonntags-Spazierfahrt mit seinem Ferrari an prekären Design-Praktikanten vorbeifährt ;-)

  7. Seitenbacher

    Ich und mein Seitenbacher

    Einfach, Direkt, Schnell

    Minimaler Aufwand, maximaler Genuß

    Unser neuer Onlineshop

    Nimm’s leicht,

    Nimm’s Seitenbacher

    Das ist nicht mal negativ, sondern einfach nur wirkungslos und kleingeistig.
    Ich habe heute wie gesagt zum ersten mal von diesem Unternehmen gehört, aber immerhin scheint es soetwas wie ein “Hausfarbe” zu geben. Immerhin. Vom Design mal abgesehen kennt man sich einfach auf der Site nicht aus. 5 verschiedene Onlineshops, lauter verschiedene Masken, tausende Links…

    Es fehlt halt der professionelle Schritt. (Bsp.: Vom Messerschleifer zum Schweizer Taschenmesser)

  8. Also dass die Usage-Statistik nicht geschützt ist, ist ja mal der Knüller.
    Aber man sieht, dass allein im Oktober schon fast die Benutzerzahlen des gesamten September erreicht sind.
    Ich wage mal zu behaupten, dass dies mit dem Artikel im Designtagebuch zusammenhängt ;-)

  9. @ Christian (17)

    na siehst Du, die Werbung funktioniert doch…Du hast Seitenbacher Müsli gekauft und gegessen und es für gut empfunden…

  10. „There is no such thing as bad publicity.“

    Auch wenn man es haßt, irgendwann kauft man sich das Zeug.
    Man will ja mitreden :-D

    Ich finde das Konzept brutal (gut).

    Denn: Könntet Ihr jetzt auf Anhieb noch paar andere Müslifirmen nennen?

  11. > Denn: Könntet Ihr jetzt auf Anhieb noch paar andere Müslifirmen nennen?
    Viel entscheidender dürfte doch die Frage sein, ob einem vor einem Regal stehend eine andere Müsli-Marke einfällt, die sich über über Jahre hinweg dermaßen unprofessionell crossmedial präsentiert. Alle Werbespot-Genervten, und derer gibt es wahrlich nicht wenige, werden sich wohl kaum für ein Produkt der Marke Seitenbacher entscheiden, sofern sie denn überhaupt zu den Müsli-Essern gehören. Das unterstellte Konzept bei Seitenbacher ist doch bei diesen Menschen und auch bei denen, die in dem Markenauftritt mehr Dilettantismus als Authentizität erkennen mittlerweile ein NICHT-KAUF-ARGUMENT geworden. Keine Werbung ist besser als diese. Das liegt weniger oder gar nicht an den Produkten selbst, sondern alleine an der konsequenten Art und Weise wie Seitenbacher als Ramschmarke positioniert wird.

    Es ist doch mehr als offensichtlich, dass dem Firmenchef der Unterschied zwischen “wie hausgemacht” und “selbstgemacht” nicht bekannt ist. Statt “Seht her, wir sparen beim Werbeetat. Dafür schmeckt bei uns die Natur noch natürlich” entsteht das Image “Wir tüten alles ein, was dem Chef aus dem Mundwinkel bröselt”. Da steckt kein Konzept dahinter. Auch wenn man noch so lange danach sucht oder es vermutet. Je länger man sich auf der Website umschaut und sich mit der Marke beschäftigt, desto stärker tritt das Unvermögen zu Tage. Das ist traurig aber vor allem ist es hochgradig unprofessionell und peinlich. Ich würde mich nicht wundern, wenn die Verantwortlichen (sollte es soetwas wie einen Admin geben) den Anstieg der Seitenaufrufe als positiven Effekt des Relaunchs interpretieren würden! Die Frage nach dem wieso wird sich vermutlich nie stellen.

    Dass es auch anders geht, zeigen Kölln, Dr.Oetker, Schneekoppe, MyMüsli oder aber auch die Bionade, die wohl das Paradebeispiel dafür sein dürfte, dass das Label “Bio”, Markenführung, gute Werbung UND ein gutes Produkt kein Widerspruch in sich sind.

    @MS
    Marketingabteilung bei Seitenbacher. Der ist gut!

  12. Man muss es doch mal anders herum sehen:
    Wenn der Herr Seitenbacher mit dem Zeug keinen Erfolg hätte, würde er sich doch (zwangsweise) nach besseren Alternativen umsehen müssen. Da er das seit geraumer Zeit nicht tut, scheint es doch zu funktionieren.

    Viele Werbefuzzies gehen doch erst mal hin und kritisieren, sehen die in ihren Augen schlechte Gestaltung und machen darauf hin direkt den ganzen Laden runter. Aus meiner Sicht verdient der Kerl gehörigen Respekt, dass er scheinbar in Eigenregie und ohne Fachkenntniss in Bezug auf Außendarstellung diesen Laden so erfolgreich gemacht hat.

    Mir gefällt es optisch und akustisch auch nicht was er macht, aber mich regt sowas immer zum Nachdenken an, dass Design manchmal auch überschätzt wird.

    Mir ist Seitenbacher lieber, als super kreirte Designmaßnahmen, die zwar im Kollegenkreis gehörigen Applaus ernten, weil sie ach so schön sind, aber vielleicht bisweilen um ihrer selbst Willen eingesetzt werden.

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