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sei welt sei meister

IAAF Plakat Berlin

In zwei Wochen startet in Berlin die IAAF Leichtathletik-WM. Neben dem Plakatmotiv „Bolt gegen Gay“, mit dem das WM-Organisationskomitee derzeit für die Großveranstaltung wirbt, kommt auch das Maskottchen Berlino zum Einsatz, das in Verbindung mit einen Slogan der Hauptstadtkampagne Sei Berlin auftritt: “sei welt, sei meister, sei berlin”.

Nun ja, das Arbeiten mit Maskottchen ist sicherlich eher eine undankbare Aufgabe für Gestalter.

Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. „Have a good time.“ musste jetzt auch unbedingt noch mit auf das Plakat gequetscht werden.

    Das gesammte Plakat kann man, trotz der CD Maßgaben, betimmt oder ganz bestimmt noch besser umsetzen. Wollte man aber bestimmt, ganz bestimmt nicht. Was ich für das „be Berlin Image“ ziehmlich Schade finde. So meine Freunde wirkt Berlin ganz schön billig. Das kann natürlich auch an den Farben und der Plakativen Sprechblase liegen in knallrot, wie sie im Kaufmarkt um die Ecke prangert. Echt billig. (steht da auch meistens drin)

  2. Was am merkwürdigsten ist, wie dieses offizielle Werbemittel (auch in gaaaanz groß auf Doppedeckerbussen zu sehen) mit der beBerlin Sprechblase umgeht. Sonst nur im Stadtbild (in der ersten Phase sollen wir Berliner ja beBerlin werden, wie immer das auch geht) nur in streng rechtwinkliger Form zu sehen, ist es hier merkwürdig verbogen. Naja, die Kampagne ist ja auch merkwürdig gebogen mit ihren Dreiklängen zu allem möglichen. Und dann noch gegen jede Regel umklatscht mit vielfältiger 80er Deko.

    Aber vielleicht ist gerade dieses Motiv Ausdruck der Berliner Zustände in den Köpfen derer, die hier die Politik bestimmen. Die haben im Zweifel ja nichts mit den Kreativen und denen zu tun, die die Unesco City of Design meint, sondern sind im Berlin der 70er und 80er groß geworden. Und finden dann Maskottchen im Fix und Foxi stil süß und Design ist ja nur Deko und nicht Transporter von Inhalten…

  3. Design ist ganz furchtbar. Da passt ja überhaupt nichts zusammen. Wirklich unprofessionell. Laut Impressum ist die Agentur Runze & Casper für die Printsachen verantwortlich.

  4. schrecklich. Bei “Bolt gegen Gay” dachte ich erst an “Bolt gegen Homosexuelle”. Habe ich mich wohl vertan

  5. Hilfe! Wie kann man ein so schönes Thema nur so schlimm umsetzen! 100 Extra-Runden im Stadion zur Strafe für die “Gestalter”.

  6. Da passt die Laufbahn nicht zum Hintergrund, der Bär nicht zur Laufbahn, der Bärenkopf nicht zum Bärenrumpf, die Sprechblase nicht zum Bärenmund… oh je!

Kommentare sind geschlossen.

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