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sei welt sei meister

IAAF Plakat Berlin

In zwei Wochen startet in Berlin die IAAF Leichtathletik-WM. Neben dem Plakatmotiv „Bolt gegen Gay“, mit dem das WM-Organisationskomitee derzeit für die Großveranstaltung wirbt, kommt auch das Maskottchen Berlino zum Einsatz, das in Verbindung mit einen Slogan der Hauptstadtkampagne Sei Berlin auftritt: “sei welt, sei meister, sei berlin”.

Nun ja, das Arbeiten mit Maskottchen ist sicherlich eher eine undankbare Aufgabe für Gestalter.

Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. Schön bunt ist es… das war’s dann aber auch. Leider sind viele der Sport-Großveranstaltungen hier in Berlin mit solch fragwürdigem Layout gestraft. Auch das kleingeschriebene “berlin” habe ich schon öfters gesehen…
    Die Website https://berlin2009.org/ ist auch sehr bunt, wenngleich ich sie nicht so schlimm wie das Plakat finde.

  2. die gestaltung ist so unterirdisch, dagegen ist das wm-logo eine wahre stilikone.
    und ich dachte berlin wäre die unesco-city of design.
    warum müssen wir uns in der öffentlichkeit immer so blamieren?

  3. Das Maskottchen ist ja eher so 50er-Jahre-Style.
    Hatte bestimmt noch jemand in irgend ner Schublade.

  4. Über die Qualität dieser Gestaltung lohnt es sich wohl nicht zu diskutieren, es sollte mich wundern, an dieser Stelle einen positiven Kommentar zu finden.
    Was mich in diesem Zusammenhang – ein weiteres Mal – irritiert, ist die Tatsache, dass es solche Dinge überhaupt regelmäßig bis in die Öffentlichkeit schaffen. Wer entscheidet da unter welchen Gesichtspunkten? Wenn ein betriebsblinder Kleinunternehmer ohne nennenswerte Sachkenntnis eine einsame Bauchentscheidung trifft und das zu »stark verbesserungsfähigen« Ergebnissen führt, mag das noch nachvollziehbar sein, aber bei Projekten wie einer Weltmeisterschaft wird doch für das Ergebnis höchstwahrscheinlich irgendein Gremium verantwortlich zeichnen, von dem ich mich frage, wie es sich zusammen setzt und warum offensichtlich niemand im Bereich Kommunikation/Gestaltung Bewanderter hat Einfluß nehmen dürfen, um zumindest auf die formalen Widersprüche hinzuweisen: Die Laufbahn spricht zu uns? Der Bär ist in dieser Haltung offenbar unveränderlich vorgegeben – warum ist die Bahn dann so platziert, dass das Maskottchen quer drüber rennen muss und im Ernstfall wohl disqualifiziert würde? Warum hat sie keinen Anfang? Wo ist der Horizont? Wie ist die Farbverteilung zu erklären?
    Andererseits – wir kennen die Gegenentwürfe nicht, so es denn welche gegeben hat …
    Den ausführenden Gestalter beneide ich jedenfalls nicht um seine Aufgabe; ich kann mir gut vorstellen, wie ab einem bestimmten Punkt Resignation eintritt und nur noch Anweisungen Folge geleistet wird.

  5. die farben erklären sich wohl aus der im berliner olympiastadion verlegten blauen tartanbahn, welche im kontrast zur rasenfarbe steht.
    alles andere ist einfach nicht zu erklären.
    warum findet ein solches machwerk den weg in die öffentlichkeit ?
    maskottchen sind schon hoch fragwürdig – eines das wirklich selbst untalentierteste zeichner ( ich z.b ) hinhudeln können , umso mehr.
    warum englisch ? warum deutsch ? warum klein ? warum groß ? warum kursiv ? warum verzerrt ? warum serifen ? warum in der guten zeit keine ? typografisch , gestalterisch und konzeptionell ist dies ein paradebeispiel dafür, warum es überhaupt den beruf des mediendesigners aka kommunikationsdesigners aka etc. … geben sollte.
    geisterbahn für gestaltungsgrufties.

  6. Mir gefällt es auch nicht. Aber müssen wir hier mittlerweile Stil und Ausdrucksweise wie beispielsweise bei mediengestalter.info pflegen? Bitte nicht.

Kommentare sind geschlossen.

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