Schöne Grüße von der Insel

Baltrum

Schöne Grüße von der Insel Baltrum! Am Nachmittag gehts dann wieder nach Hannover. Wer mal plant die kleine Nachbarinsel von Norderney zu besuchen sollte sich als Hundehalter, der ich ja bin, darauf einstellen von den Stammgästen unwirsch auf den Leinenzwang hingewiesen zu werden. Die Liebe zur Natur endet offensichtlich bei Einigen genau dort, wo das süße Wauwauchen mal von der Leine gelassen wird. O-Ton eines „Hobbyjägers“: „Ich sachs mal so. Bei mir im Revier hätte er keine Chance“. Soviel zur Tierliebe. Na ja. Davon abgesehen ist die Insel ganz schön aber mit Haustier eher nicht zu empfehlen. Anfang August gehts dann für zwei Wochen nach Schweden. Hoffentlich mit etwas mehr Bewegungsfreiheit für alle.

18 Kommentare zu “Schöne Grüße von der Insel

  1. Also mir kommt diese Leier als Hundehalter irgendwie auch bekannt vor. Wenn der Hund die Leute anspringt und auf fremden Handtüchern sein Geschäft verrichtet. Aber ansonsten…

    Ich hätte darauf wohl mit „Fass Hasso! Schnapp ihn dir“ geantwortet..

  2. Die Ostfriesischen Inseln haben auch Naturschutzgebiete. Und dass Fiffi abhaut und den Vogelnachwuchs tötet kann auch nicht das Ziel sein. Da sollten schon die Naturtiere den Vorrang haben und nicht der Individualismus der Hundehalter.
    Aber Baltrum ist ne nette Insel. Da ist irgendwie ein anderer, ruhigerer Rhytmus als auf dem Festland.

  3. Zur Tierliebe:
    Wenn man von Tieren nie geliebt wurde, kann man zu Tieren auch nicht ohne weiteres Empathie aufbauen :-)

    Es ist wirklich schon lange her, dass ich zuletzt in Kacke getreten bin. Aber eines ist sicher: sie war immer vom Hund.
    Sie roch fürchterlich, sie klebte hartnäckig am Turnschuh und ließ sich nicht ganz einfach loswerden. Ich musste eine alte Socke nehmen und die Scheiße aus den Ritzen puhlen. Ganz ehrlich: ich fühlte mich selten so schlecht.

    Wenn ein nasser Hund freundlich an mir hochspringt, zählt das für mich auch zu den schlechteren Tagen. Und als Jogger hat man mit unangeleinten Hunden immer Ärger. Unvermeidlich.

    Wohin mit der Wut? Wie seinem Ärger Luft machen? Natürlich weiß der Hund nicht, wo er kacken und hochspringen darf und wo nicht. Ist vom Hund sicher auch keine Absicht. Also müssen die Herrchen angepöbelt werden. Außer sie sind tätowiert, haben einen Stiernacken und aufgepumpte Oberarme und führen höchstwahrscheinlich keinen Dackel aus. ;-)

    PS: Ich bewerbe mich gerade als Texter, deshalb ist dieser Kommentar so schön geworden.

  4. Gegen Hundekot helfen mitgebrachte Tütchen, gegen selbsternannte Blockwarte ein Hinweis auf die aktuelle Dekade und gegen Tierphobien aller Art der Psychiater.

  5. Es geht mir doch gar nicht darum, dass mein Hund in den Dünen die Rebhühner jagen darf. Das tut er mit nichten. Selbstverständlich sind mir die Tiere im Nationalpark auch wichtig. Weiter als 2 Meter ab vom Weg geht mein Schnautzermischling so gut wie nie. Auch das Argument bezgl. Scheiße am Strand zieht deshalb nicht, weil es neben dem 1,5 km langen „normalen“ Strand auch einen weiteren Abschnitt für Hunde samt Frauchen und Herrchen gibt. Selbstverständlich sollten sich alle daran halten. Ich finde es ebenso unlustig durch einen Haufen zu stapfen. Was ich aber einfach betrüblich finde ist, dass einem jegliche menschliche Vernunft abgesprochen wird, sobald man den Hund einmal dort, wo sich so gut wie keine Menschen aufhalten, von der Leine lässt. Auch den freundlichen Hinweis man habe doch eine schwarze Tüte zwecks Aufnahme des Häufchens dabei wird er achselzuckend zurückgewiesen. „Können Sie aber denn nicht lesen?“ Es sind immer die gleichen „Semester“, die sich schnippisch äußern. Wie sagt man auf Platt „Etwas mehr Toleranz, bitte“?

  6. Wenn ich das lese, dann denke ich es wird Zeit für eine neue Dekade der Ostfriesenwitze und zwar bitte die schlimmen. Als ob auf dem Planeten nicht genug Platz wäre für alle.

    Rebhühner dürfen nur von schießwütigen alten Männer gejagt werden, scheißwütige Vierbeiner haben sich da raus zu halten ;-) Wenn man schon alle Hundehalter über einen Kamm scheert, dann scheerts mich einen feuchte Kericht, auch alle Jäger und Ostfriesen über selbigen zu scheeren.

    Viel Spaß in Schweden, da gehen wir nächstes Jahr auch hin, mit unserem Hund, obwohl’s
    da viel mehr Jäger hat, als auf Baltrum.

  7. An öffentliche Stellen gehören Hund immer an die Leine. Schliesslich sind diese Tiere unberechenbar. Außerdem Schei**en die dann immer und überall hin. Mit Leine hat man das noch ein wenig unter kontrolle.

  8. Tsss, manchmal wird offenkundig, dass es auch Menschen gibt, die man lieber nicht frei rumlaufen lassen sollte. Ich habe noch ein/zwei schwarze Tütchen, wo ich zukünftig solche Kommentarhäufchen reinpacken werde.

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