40 Kommentare zu “Schlechte Noten für neues Stiftung Warentest-Siegel

  1. tja, man frägt sich halt “brauchte es wirklich ein redesign?” klar, das alte design war inzwischen tatsächlich ein bisschen angestaubt, aber gerade in diesem bereich wo sich die seriösität und glaubwürdigkeit eigentlich auch durch eine kontinuierliche vertrautheit des designs wiederspiegelt, ist es natürlich schwer ein neues, besseres design zu erfinden. man hätte vielleicht tatsächlich das alte lassen sollen, denn es war im kopf des “empfängers” als vertrauenswürdig verankert. und um ehrlich zu sein: so gut finde ich das neue auch nicht. so ist z.b. die wichtigste information – die bewertung – nun sogar kleiner! es wirkt für mich auch merkwürdig, dass worte mal normal in groß und kleinbuchstaben geschrieben werden (“Stiftung Warentest”) und gleich anschließend darunter mit einer kleinbuchstaben-headline (“test”) weitergegangen wird. je mehr man sich das neue anschaut, desto mehr erkennt man auch wie “unrund”, fast schon amateurhaft es eigentlich ist…

  2. Brandmeyer Markenberatung hat von PDF auch noch nichts gehört, hm? Ich lade sicherlich kein Macroverseuchtes Word-Dokument.

  3. Ich glaub das ist eher eine Sache von Gewohnheit bei dem Logo. Es war einfach und man kannte es einfach. Gebt dem neuen Design 1 Jahr Zeit und die Umfrage wird anders rum aussehen.

  4. @Raphael: Seh ich genauso! Wenn sich die meisten erstmal an das neue gewöhnt haben, wollen sie es bestimmt auch nicht mehr missen… Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier ;)

  5. @bodypainter: Naja, die Sache mit der Groß- und Kleinschreibung hat sich ja nicht geändert, das war im alten Logo auch so.

    @Raphael + Need_you: Mein erster Gedanke war auch: Wieso denn was ändern? Dann habe ich versucht, mir beide Logos mal “objektiv” an zu gucken und finde, dass das neue Logo schon moderner wirkt und gar nicht sooo schlecht ist. Wirklich nur eine Sache der Gewohnheit – ich glaube, ich stimme gleich mal für das neue ab :-).

  6. Ich finde das neue Logo auch Gut (2,3 ;) — Wenn man sich erstmal an das rote “t-Plus” gewöhnt hat, springt das im Supermarktregal gut ins Auge. Die Bewertung an sich finde ich aber auch ein bisschen sehr in die Ecke gequetscht.

  7. Na, den Fragebogen möchte ich mal sehen! Haben Sie mehr Vertrauen zu einem Vertrauten Logo, oder doch eher zu einem Neuen. Das lässt sich jetzt ja nicht gut testen, aber ich würde einen Besen fressen, wenn die Entwicklung genau umgekehrt ausgesehen hätte, und es hätte nicht dasselbe Ergebnis gegeben: Das bekannte war besser.
    Bitte überzeug mich Einer, aber für mich sieht das nach völligem Schwachsinn aus.

  8. Nachtrag: Bitte erklär mir bei der Gelegenheit einer, weshalb das bestehende Logo besser war mit nachvollziehbaren Argumenten. Das alte war doch ein Verhau mit bunt gemischten Satzarten, einem Logo im Logo, einem seltsamen Rahmen und waren die Kapitälchen wenigsten echt? Das neue hat eine klare Gliederung in drei Bereiche, das Logo ist prägnant und der Bereich mit der Information ist recht übersichtlich gegliedert.

  9. *gääähn* Welch überraschendes Ergebnis!

    Der “Durchschnitts-Deutsche” ist ein konservativer und innovationsscheuer Konsument. Natürlich sträubt er sich vor Veränderungen – seien sie auch nur visueller Natur. Wenn man ein verändertes Qualitätssiegel präsentiert und dessen Vertrauenswürdigkeit abfragt, sind negative Ergebnisse so sicher wie das Amen in der Kirche. Insbesondere bei einem Qualitätssiegel ist es doch absolut klar, dass jedes größere Redesign hinsichtlich Credibility kurzfristig zu Irritationen führt.

    Also, liebe Stiftung Warentest, habt den Mut und lasst euch nicht von vagabundierendem Beratervolk verunsichern.

  10. Hier steht mehr zum neuen Design

    Als Hochformat funktioniert das neue Test-Siegel deutlich besser. Da steht die Note an zentraler Stelle und sticht besser hervor. Das Querformat kann ich in der Gliederung und Gewichtung der Informationen nicht nachvollziehen.

  11. Also ich denke, man muss sich einfach an das neue Logo gewöhnen. Das alte war ja jetzt über einen sehr langen Zeitraum aktuell.
    Mir gefällt das neue Logo. Punkt.
    Nur beim Testsiegel geht das Ergebnis tatsächlich zu sehr unter. Hier dürfte man gerne etwas nachbessern.

  12. Verwirrend: schaut euch mal das PDF (Link vorheriger Beitrag, Seite 14/15) an. Das Institut IfD-Allensbach hat auch eine Umfrage durchgeführt. Die Essenz daraus ist aber eine ganz andere….

  13. Heute in der Stadtbibliothek lagen mal eine ganze Reihe von Test-Zeitschriften (alt und neu) nebeneinander. Dabei hat das neue CD auf mich wesentlich besser gewirkt. Ich denke auch, dass die Leute sich erstmal daran gewöhnen müssen.

    Das alte Testsiegel war beiliebe kein Designhit, aber es erfüllte seinen Zweck . Note, Firma (test) und Datum waren sofort zu erkennen. Zudem hat die Note die komplette Breite zur Verfügung. Auf bunten Verpackungen stach die weiße Box mit der zentralen Aussage (Note) direkt ins Auge.

    Bei dem neuen Siegel sticht einem erst die “1-” (t) bzw. der Firmenname ins Auge. Dann die Note, wobei ich gerne mal ein “mangelhaft” in der Box sehen möchte. Das wird dann schon sehr eng. Das Wort “Ausgabe” hätte man sich sparen können.

  14. ist doch klar dass der konsument das bekannte dem unbekannten vorzieht. ist ja auch ein grundprinzip der werbung. veränderung wird immer skeptisch gesehen, außerdem wurden hier design-laien befragt. das ergebnis ist überhaupt nicht überraschend und man sollte es auch nicht zu wichtig nehmen.

  15. Ihr habt wirklich keinerlei Ahnung von Corporate Design.

    Stiftung Warentest wurde falsch beraten. Aber scheinbar findet sogar Erik Spiekermann das Redesign toll, wie ich auf Fontblog lesen konnte. Warum, weiß ich nicht. Seine Antwort ist so oberflächlich wie Eure. Warum auch immer.

    Ich sag Euch warum ich das Siegel schlecht finde:
    Bei einer deutschen Institution, wie es StiWa nunmal ist, muß man nicht mehr „redesignen“, weil das (alte) Logo so tief ins Bewußtsein der Menschen eingegraben wurde, daß allein nur ein flüchtiger Blick genügt um im Magazinregal die neue Ausgabe zu erblicken. Das ist ein Wert, den es zu erreichen gilt. Die Kernsubstanz von Branding. Besser gehts nicht.

    Aber jetzt fängt Stiwa wieder von vorne an und es wundert mich überhaupt nicht, daß die meisten das neue Design ablehnen. Denn es ist häßlich. Ein Christenkreuz? Hat noch niemand davon gehört, daß wenn man einem kleinen t den Bogen abknipst ein solches Kreuz herausspringt? Wie man sieht: Nein.

    Und dann Ihr hier: Diese Leute. die befragt wurden, und das sind ca. 1000, auch Leute die etwas klüger sind und mehr draufhaben als wir, als Laien zu deklarien. Nicht mal Kurt Weidemann maßt sich sowas an.

    Das alte, einfache Siegel mit seiner simplen Symmetrieachse, wo das Gütesiegel, also das Testergebnis, mittig stand und man somit gleich sehen konnte, was das Produkt im Test erreicht hatte, ist in seltsames Doublet überführt worden: Zweispaltiger Aufbau, Logo viel zu groß linksseitig und das Testergebnis mit schwarzer Schrift auf grauem Grund (!) rechtsseitig. Welcher Honk hat das entworfen? Mein Auge springt permanent hin und her. Wenn das passiert, weiß ich, daß das Siegel versagt. Eine Testinfo muß auf EINEN BLICK gesehen werden.

    Man muß auch wissen, wenn man nichts ändern darf. Und das schnallt keiner von Euch. Man kann auch dafür Geld verlangen, Jawohl. Das nennt sich »Beratung«.

  16. @Fred: Da das hier ein DESIGNtagebuch ist, beurteilen wir vor allem genau DAS. Das Corporate spielt hier für uns weniger eine Rolle… (ist nurmal so) Wir wollen sehen: hat sich ein Design verbessert oder nicht.

    In diesem Fall sage ich JEIN. (Die Note – das wichtigste Element bei so einem Siegel, kommt zu kurz)

    Wenn wir hier über das Corporate Design sprechen, was wir aber nunmal hier kaum machen, dann stimme ich dir selbstverständlich zu und sage auch, dass man das Design nicht hätte verändern sollen, da es – wie es auch aussieht – sich in den Köpfen der Konsumenten schon fest verankert hat. Und das ist ja das Beste was einer Institution passieren kann.

    Die Überzahl die hier über mir gepostet haben, sprechen aber hauptsächlich über das reine Aussehen. Ob die Strategie, ein neues Siegel und Logo einzuführen sinnvoll ist oder nicht, haben wir hier nicht näher beleuchtet.

  17. Ich bin ja Redesigns immer sehr offen gegenüber eingestellt, muß in diesem Fall aber sagen, daß mir das alte Design deutlich besser gefällt. Und ich kann meinen Vorrednern (Vorschreibern) in Sachen seriösität nur zustimmen.

    Ich finde es keine Verbesserung.

  18. Das alte Erscheinungsbild war für mich eindeutig das zweckmäßigere. Die wesentliche Aussage befand sich im Zentrum des Testsiegels… und vor allem: Es ist eben nicht nur eine Frage der “Sehgewohnheit”, die sich mit der Zeit einstellt… das alte Siegel knüpft ja gerade an bestehende Sehgewohnheiten an, an Vorstellungen, die man traditionell mit einem Siegelbild verbindet oder als Formen etwa schon aus dem Büroalltag (zB Posteingangsstempel) kennt…

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