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Relaunch von immonet.de

immonet Relaunch

Bewegung in der Welt der Immobilien-Portalen. Nachdem im letzten Oktober immowelt einen Relaunch durchgeführt hatte, ist diesmal immonet.de, ein Tochterunternehmen von Axel Springer, an der Reihe. Neben der optischen Frischzellenkur stand die Verbesserung und Vereinfachung der Navigation im Mittelpunkt des Relaunchs. Im zentralen Blickfeld des Nutzer befindet sich nun eine auf das Wesentliche beschränkte Suchmaske, die nur noch über zwei Reiter verfügt (Wohnen/Gewerbe). Eine Hauptnavigationsleiste, die neu sortiert ist, folgt unterhalb dieses Formulars.

Noch scheint bei der Suche nicht alles rund zu laufen. Bei der ersten Sichtung traten bei mir mehrmals Server-Fehlermeldungen (Screenshot) auf. Oftmals half in diesem Fall ein Zurückgehen und erneutes Ausführen der Suchanfrage. Eine Aussage darüber, ob die Suche tatsächlich schneller von statten geht, lässt sich momentan noch nicht treffen. Optisch ansprechender ist das Interface in jedem Fall, wenn auch die Akzentfarbe Rot nicht immer in erster Linie dem Nutzer dient, sondern etwa in Verwendung bei dem Button „Neue Angebote per E-Mail” doch eher dem Betreiber der Site. In dieser (Screenshot) auffälligen Form lenken mich persönlich die Buttons eher von der Suche ab, als dass sie mich dabei unterstützen. Als angenehm empfinde ich hingegen die weiße Oberfläche und die weniger auffällige Rahmenstilistik. Es dürfte aber auch Nutzer geben, die die bessere Hervorhebung einzelner Informationseinheiten nun vermissen werden. Wie halten es die dt-Leser? Lieber mit sandfarbenen Hintergrund oder mit weißem?

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Äh, was ist denn daran gelungen?

    Die von Alice geklaute Blondine?
    Die runden Ecken mit Artefakten auf dem roten Hemd?
    Die fehlende Abgrenzung zur Werbung?
    Die absolute Gleichwertigekeit aller Objekte?
    Die fehlende Blickführung?
    Der riesige blaue Footer, der das optisch auffälligste Objekt der Seite ist?
    Dann fehlt allen Objekten jegliche Haptik, die ganze Seite wirkt flach und blass.

    Schwach.

  2. Das Wichtigste, die “Gebrauchstauglichkeit”, hat sich für den typischen Immonet-Nutzer, aus meiner Sicht, auf jeden Fall deutlich erhöht. Damit hat sich der Relaunch schon gelohnt, es ist sehr intuitiv und komfortabel eine Wohnung zu suchen, die Seite erfüllt ihren Zweck (fast) ideal.

    Dennoch gibt es natürlich Optimierungspotential: der Footer ist tatsächlich nicht schön, interessiert den “normalen” User aber nicht die Bohne – schwerer wiegt da schon die fehlende Haptik in Form von Mouse-Over-Zuständen, ich denke aber auch so werden die allermeisten sofort wissen, wo zu klicken ist.

    Der größte Kritikpunkt ist aber die fehlende “Identität”, die Marke tritt sehr stark in den Hintergrund und wird austauschbar (ob das jedoch vorher besser war, bezweifle ich). Die Farben, die Models (die dennoch freundlich wirken), der Aufbau … an irgend einer Stelle sollte es markant sein.

    => der Relaunch hat den Zweck erfüllt, ist aber Ausbaufähig.

  3. Problematisch finde ich eigentlich nur den Content-Bereich:
    Hier wollte man wohl ein besonders “leichtes, luftiges” Design schaffen, aber mir fehlen hier ein Paar Farbunterschiede (zwischen Content und Teaserüberschrift könnte es rugih mehr als die dünnen Rahmen zur Differenzierung geben.

    Die neue Suche arbeitet bei mir hier sehr zuverlässig, und schnell ist sie auch. Das Expose ist meiner Meinung nach zur Zeit das beste von den drei Anbietern (große Bilder, alles auf einem Blick, mini Suchergebnisliste zum geziehlteren weiterklicken).

    Nur die SEL finde ich im wesentlichen Bereich zu schmal.

    @Fabian: Zu dem unprofessionellen JS Kommentar ist nicht viel zu sagen. Es hat nix mit professionalität zu tun, JS einzusetzen. Aber wenn du über das erweterte Hobbiebasteln hinausgeht, und du gewisse (übrigens von den Usern gewünschte) Features anbieten willst/musst, kannst du nicht ohne JS arbeiten.

  4. Sieht sehr LIEBLOS aus.

    Von Allem Etwas, vom guten zu wenig. Könnte ein Mediengestalter verbrochen haben
    NULL USEBILITY
    NULL KOSISTENZ
    NULL SIMPLICITY
    NULL GRID/RASTER

    Nun aber genug, DESIGN ist was anderes, haunse rein

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