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Relaunch der New York Times

New York Times Relaunch

Die New York Times hat seit gestern einen neuen Webauftritt. Erste Eindrücke der neuen Umgebung wurden bereits im März vergangen Jahres präsentiert (dt berichtete). Nicht nur aus publizistischer Sicht gilt die NY Times als eine der führenden und einflussreichsten Nachrichtenmarken weltweit. Mit der Umstellung auf das neue Interface könnte sie auch webtechnologisch Benchmarks setzen. Grund genug, sich das neue Design einmal genauer anzuschauen.

Relaunch? Ja, ein großer!

Zunächst suggeriert die neue Startseite, als habe sich im Vergleich zur Vorversion kaum etwas geändert. Ein Trugschluss, wie sich nach ein paar Klicks herausstellen wird. In der Vergangenheit galt nytimes.com als ein wahres Spaltenmonster – fünf von ihnen fanden sich bislang auf der Startseite (siehe Abb. unten). Auf der neuen Homepage wurde die linke Navigationsspalte zugunsten einer besseren Übersicht geopfert. An der grundsätzlichen Optik ändert sich jedoch wenig. Anders etwa als zuletzt bei USA Today, das im Zuge eines Relaunchs/Redesign gleichzeitig einen völlig neuen Markenauftritt bekam, bleibt dieser bei der New York Times unangetastet.

Die New York Times hat seit gestern einen neuen Webauftritt. Erste Eindrücke der neuen Umgebung wurden bereits im März vergangen Jahres präsentiert (dt berichtete). Nicht nur aus publizistischer Sicht gilt die NY Times als eine der führenden und einflussreichsten Nachrichtenmarken weltweit. Mit der Umstellung auf das neue Interface könnte sie auch webtechnologisch Benchmarks setzen. Grund genug, sich das neue Design einmal genauer anzuschauen.

Relaunch? Ja, ein großer!

Zunächst suggeriert die neue Startseite, als habe sich im Vergleich zur Vorversion kaum etwas geändert. Ein Trugschluss, wie sich nach ein paar Klicks herausstellen wird. In der Vergangenheit galt nytimes.com als ein wahres Spaltenmonster – fünf von ihnen fanden sich bislang auf der Startseite (siehe Abb. unten). Auf der neuen Homepage wurde die linke Navigationsspalte zugunsten einer besseren Übersicht geopfert. An der grundsätzlichen Optik ändert sich jedoch wenig. Anders etwa als zuletzt bei USA Today, das im Zuge eines Relaunchs/Redesign gleichzeitig einen völlig neuen Markenauftritt bekam, bleibt dieser bei der New York Times unangetastet.

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

  1. Ich komme zu einem zwiespältigen ersten Fazit.

    Gut gelöst:
    Content im Mittelpunkt, der ganze Portal-Kram ist endlich weg. Die Kommentare an der Seite und ausblendbar sind schön. Dass ein Feature wie “Story Scrolling” (= ein Artikel wird nicht in einer 324-teiligen Klickstrecke “aufbereitet”, sondern komplett auf einer Seite dargestellt) als tolles neues Feature präsentiert wird, ist eigentlich eine Frechheit, als User erwarte ich das als Selbstverständlichkeit.

    Schlecht:
    Irgendwie habe ich mit dem Desktop permanent den Eindruk, mit dem falschen Gerät auf die Seite zuzugreifen, das Design fühlt sich viel zu sehr nach Tablet-Optimierung an. Wahrscheinlich würde das schon durch eine minimalistische Navigationsleiste links (so wie bisher) im Wesentlichen zu lösen sein. In Sachen Navigation war die konventionelle Lösung mit der Maus besser. Verschlimmert wird das dadurch, dass die Ressorts in keinster Weise kennzeichlich gemacht sind, sondern, genauso wie Überschrift und Text, schwarz dargestellt sind. Hier bleiben für mich Guardian und El País die Benchmarks.

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