38 Kommentare zu “Regensburg setzt Stadtwappen neu in Szene

  1. Die wackelige Positionierung sowie die 3D- und Schatten-Elemente rauben dem Logo etwas die Seriosität.
    Bei der Schrift bin ich hin- und hergerissen zwischen „schön weil modern“ aber „unpassend weil technoid“.
    Die 25 fällt mir auch direkt auf, ist das Zufall?

  2. @phyton
    Richtig. Offensichtlich sind bislang mehrere offizielle Logos im Umlauf gewesen.

    @tom
    Einen 3D-Effekt gab es ja schon vor der Web2.0-Marketing-Offensive. Von den sogenannten Web2.0-Logos haben die allerwenigsten eine 3D-Optik samt Schatten, wie es im neuen Logo der Stadt Regensburg zu sehen ist. Vielmehr verbinde ich mit einem typischen Web2.0-Stil, wenn es ihn denn überhaupt geben sollte, eher bestimmte Farben oder Farbkombinationen sowie einen Effekt, bei dem man Glas oder Spiegelungen simuliert.

    Das Logo von Volkswagen ist ebenso wenig ein Web2.0-Logo nur weil es in 3D angelegt ist, wie das Signet von Swisscom, das eine dreidimensionale Anmutung hat. Der Einsatz von Verläufen und das Herausarbeiten in Richtung plastischer Erscheinung erzeugt bei den allermeisten Laien den Eindruck eines moderneren Markenauftritts. Mercedes und andere deuten aber durchaus an, dass es auch starke Gegenbewegungen gibt.

    In die Web2.0-Schublade muss man Logos, die in die 3D-Richtung gehen also nicht zwangsläufig packen. Hier wird doch von einigen gerne in eine Klischeekiste gegriffen.

  3. Hallo Achim,

    das Logo erweckt in mir die Assoziation von Web 2, ich weiß nicht mal genau weshalb. Wahrscheinlich kommt es daher, wenn man beide Logos nebeneinander betrachtet.
    Den 3D Effekt und den Schatten finde ich hier völlig unnötig. Wie hier schon gesagt wurde verliert das Logo an Seriösität. Aus meiner Sicht ist das ein Schritt in die falsche Richtung.
    Während es bei einer Automarke oder anderen Logos im technischen Bereich durchaus Sinn macht einen 3D Effekt und Verläufe einzuarbeiten, ist das bei einem Stadtwappen eher albern.

    Die Motivation ist mir nicht klar, deshalb war ich der Annahme das sich der Gestalter an Web 2 orientiert hat. Beim Mercedes Stern finde ich es fast schon schade, dass da kein 3D Effekt mehr ist. Hoffentlich macht Audi das nicht nach. Und auch das VW Logo finde ich besser mit Verlauf. Diese Logos erinnern mich auch nicht an Web 2, dort ist der Schritt für mich nachvollziehbar.

  4. Ich finde, das verspielt wackelig im Raum stehende Wappen macht das Logo sympatisch. Stünde es gerade, hätten wir ein strenges „amtliches“ Stadtlogo.

  5. Übrigens produktionstechnisch muss überall wo Regensburg sein Logo drauf haben will, 4 farbig gedruckt werden, anstatt Schwarz mit Sonderfarbe Rot oder 2-farbig. Und das bloß wegen der 3D Anmutung.

  6. Und da ist noch eine Bedingung, die ein Logo grundsätzlich erfüllen sollte. Man muss es in Schwarz/Weiss darstellen können. Und da funktioniert weder der 3D Effekt noch der Schatten.

  7. Gerade die 3D-Anmutung lässt in der Bildmarke etwas Neues entstehen. Doch erst jetzt erkennt man in dem Signet ein Schild. Vorher gab es lediglich eine rote Fläche, ein rudimentäres Wappen. Die neue Form verstehe ich nicht als Anbiederung in Richtung Web2.0, auch ist sie keine Glossy-Effekthascherei sondern eine behutsame Modernisierung der Schildmetapher, bei der man dezent eine 3D-Optik herausgearbeitet hat. Ähnliches ist zuletzt mit dem Gerolsteiner-Logo geschehen.

    > Und da funktioniert weder der 3D Effekt noch der Schatten.
    Warum sollte das nicht möglich sein? Oder anders gesagt, natürlich ist dies möglich!

  8. > Warum sollte das nicht möglich sein? Oder anders gesagt, natürlich ist dies möglich!

    Stimmt, es funktioniert wenn die 3D Optik wegfällt und wenn zwischen Schild und Schatten ein schmaler weißer Rand bleibt.

    Das mit dem Schild ist auch nachvollziehbar, obwohl es von der Bedeutung her eher ins vorige Jahrhundert gehört.

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