Wicküler, eine zur Radeberger Gruppe gehörende Biermarke, hat zu Anfang des Jahres ein Redesign vollzogen. Mit dem neuen Packaging Design, bei dem Vertrautes und Modernes kombiniert wurden, beginne eine neue Ära für die Traditionsmarke, wie es seitens des Unternehmens heißt.
Die Wicküler Brauerei (später Wicküler-Küpper-Brauerei) 1845 von Franz Ferdinand Wicküler in Elberfeld (Wuppertal) gegründet, war einst eine der erfolgreichsten Großbrauereien in Deutschland. Ende der 1980er Jahre beschäftigte die Wicküler-Gruppe 1.300 Mitarbeiter. In den 1970er-80er-Jahren wurde die Marke mit dem Slogan „Männer wie wir – Wicküler Bier“ beworben. Mit dem Verkauf der Brauerei an die holländische Grolsch-Brauerei wurde 1994 das Ende des Produktionsstandortes Wuppertal eingeleitet. Bereits seit 1992 wird Wicküler Bier von der Dortmunder Actien-Brauerei im Auftrag der Radeberger Gruppe produziert. „Wicküler Pilsener“ ist heute die einzige unter diesem Markenamen produzierte Sorte.
Um die Attraktivität der Marke insbesondere für jüngere Zielgruppen zu steigern, wurde das Design der Etiketten und Verpackungen umfassend modifiziert – das erste Mal seit vielen Jahren. Dabei lehnt sich die neue Aufmachung an ein früheres Desig…
Wicküler, eine zur Radeberger Gruppe gehörende Biermarke, hat zu Anfang des Jahres ein Redesign vollzogen. Mit dem neuen Packaging Design, bei dem Vertrautes und Modernes kombiniert wurden, beginne eine neue Ära für die Traditionsmarke, wie es seitens des Unternehmens heißt.
Die Wicküler Brauerei (später Wicküler-Küpper-Brauerei) 1845 von Franz Ferdinand Wicküler in Elberfeld (Wuppertal) gegründet, war einst eine der erfolgreichsten Großbrauereien in Deutschland. Ende der 1980er Jahre beschäftigte die Wicküler-Gruppe 1.300 Mitarbeiter. In den 1970er-80er-Jahren wurde die Marke mit dem Slogan „Männer wie wir – Wicküler Bier“ beworben. Mit dem Verkauf der Brauerei an die holländische Grolsch-Brauerei wurde 1994 das Ende des Produktionsstandortes Wuppertal eingeleitet. Bereits seit 1992 wird Wicküler Bier von der Dortmunder Actien-Brauerei im Auftrag der Radeberger Gruppe produziert. „Wicküler Pilsener“ ist heute die einzige unter diesem Markenamen produzierte Sorte.
Um die Attraktivität der Marke insbesondere für jüngere Zielgruppen zu steigern, wurde das Design der Etiketten und Verpackungen umfassend modifiziert – das erste Mal seit vielen Jahren. Dabei lehnt sich die neue Aufmachung an ein früheres Desig…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Das alte Etikett sieht irgend wie eleganter und vornehmer aus.Das neue ist zu aufdringlich.
Das Logo aus den 60er-Jahren wirkt im Vergleich eigentlich frischer, handwerklicher und typografisch moderner als die neue Variante.
Was wohl Mehnermoos dazu sagt?
Wüsste nicht inwieweit dies relevant wäre.
Mir persönlich gefällt die Silhouette überhaupt nicht. Zwar ist der Stil zeitgemäßer, doch Eleganz und Dynamik sind dabei komplett verloren gegangen. Die Silhouette gepaart mit den neuen Farben gibt mir außerdem die starke Assoziation “Rügenwalder Mühle”.
[…] die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ihr Gründungsjahr im Logo. Im Zuge der Reaktivierung der Biermarke Wicküler erfährt das Gründungsjahr eine besondere Betonung. Auch im Logo von Manchester City sowie im […]
Finde auch das Vorgänger-Logo besser. Ich denke gerade der biedere und traditionelle Look hat insbesondere für jüngere Käufer*innen das besondere Etwas und den gewissen Coolness-Faktor ausgemacht. So ist es halt wieder nur ein weiteres Getränk im Bierregal.
Und wer war eigentlich für das Kerning des Schriftzugs verantwortlich?