Redesign Schweizer Schokoladenmarke Maestrani

Maestrani Logo

Die Schweizer Traditionsschokoladenmarke Maestrani hat einen Refresh der Marke vorgenommen. Ein Redesign, das überrascht, denn mit Blick auf das neue Logo stellt man sich die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass eine derart sympathische Wortmarke durch ein ungeordnetes und weniger markantes Konstrukt abgelöst werden konnte.

Es ist schon erstaunlich. Von einer Traditionsmarke ist nun so gut wie nichts mehr zu sehen. Selbst die Integration der Jahreszahl vermag nicht zu retten, was der neue mit Minuskeln bestückte Schriftzug und vor allem das langgestreckte M verbockt haben. Nun sieht das Logo aus, als gehöre es zu einer italienischen Eisdiele.

Bemerkenswert ist das Redesign auch deshalb, weil man das Subbranding der Marke „Schweiz“, das gerne als Qualitätssiegel hinzugenommen wird, deutlich zurückgenommen hat. Statt einer zentriert angeordneten Fahne kann man nur noch anhand der klein gesetzten Tagline die Herkunft der Marke ablesen.

61 Kommentare zu “Redesign Schweizer Schokoladenmarke Maestrani

  1. Herr schmeiß Hirn vom Himmel! Stimme Achim in allem zu. Schade! Hässliches M, austauschbare Antiqua und ein viel zu kleiner Zusatz, der ab einer Größe unter 5 cm wegbrechen wird.

  2. sehr erstaulich. als erstes dachte ich, du hast die vorher – nachher bilder vertauscht. das neue logo wirkt altbacken und alles andere als einladend. ein klarer verlust der marke maestrani.

  3. ich weiß kaum wo ich anfangen soll. typo ist austauschbar, das „m“ ist nur halbschwungvoll, die farben nicht fleisch nicht fisch – schon gar nicht schokolade. den dem vergleich mit der eisdiele kann ich noch eine unbedeutende schuhmarke oder billige sofakissen hinzufügen und dann ist es komplett. schade.

  4. Ich finde das alte hatte mehr Charme, wenn Redesign dann vielleicht ne neuere Typo und dynamischer gesetzt aber auch nur ein Hauch, aber nicht sowas Eisdiele triffts ganz gut. Wenn man sich auf der Homepage durch die Marke klickt sieht man 2 weitere Logos, da passt das neue nun überhaupt nicht rein. Was man damit wohl bezwecken wollte ?

  5. Haha… was hab ich gelacht:) bis ich gemerkt habe, daß heute doch noch nicht der 1.April ist.

    Verschlimmbesserung der übelsten Sorte. Aus einem markanten, knackigen – und höchstwahrscheinlich sehr bekannten – Logo ist ein autauschbares entsättigtes Etwas geworden. Eisdiele, Dicounter Eigenmarke, Schlüpperfabrik, völlig egal – generisch, kraftlos und verwechselbar.

    Definitiv ein Schritt in die falsche Richtung

    Das m aus der abgedroschenen Scriptina, die man mitterweile teils als Nachfolger der ComicSans auf Handwerkerautos sieht, setzt dem ganzen die Krone auf…

  6. Zudem, was Achim alles schon richtig gesagt hat, ist es einfach sehr unglücklich, wie das schwungvolle „M“ mit den Minuskeln des Namens zusammenspielt. Sehr eng, dann guckt hier und da noch ein Stückchen hervor, man weiß gar nicht, wo es hinzugehört. Und dann wird es zwischen m und a auf einmal so dunkel. Schade.

    Braun zu Schokolade ist ja nicht verkehrt, aber die Farbwahl finde ich insgesamt zu „soft“.

  7. Dieses Redesign ist echt schlimm. Die geschwungene alte Wortmarke hätte man so richtig schön abstauben und weiterentwickeln können. Unsere Agentur hat beim Wettbewerb der Website verloren… weil wir, bzw. ich das alte Logo dringelassen hatte. Leider. Aber das neue geht wirklich nicht. Typografisch wirklich nicht gepflegt. So hat unser Vorschlag ausgesehen:
    http://img257.imageshack.us/img257/1736/bild1rks.png
    http://img440.imageshack.us/img440/1284/bild2l.png

    Die Produktmarke Minor ist auch noch erneuert worden… auch da ein schuss nach hinten…

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