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Rebranding von Rügenwalder Mühle

Rügenwalder Mühle, Markenhersteller von Wurst-, Fleisch- und vegetarischen Produkten, ändert derzeit seinen Markenauftritt. Dass Rügenwalder Mühle seit einigen Jahren verstärkt vegetarische und vegane Produkte herstellt, sieht man dem überarbeiten, nunmehr zweidimensionalen und einfarbigen Logo nicht unbedingt an.

Mit der Herstellung vegetarischer Produkte hat Rügenwalder Mühle in den vergangenen Jahren für ziemlich viel Bewegung innerhalb der Fleischindustrie gesorgt. Der Hersteller hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 mindestens 40 Prozent des Umsatzes mit vegetarischen Produkten zu erwirtschaften, wie Firmenchef Christian Rauffus und Geschäftsführer Godo Röben gegenüber SPIEGEL erklärten. 2016 lagen die Umsätze bereits bei 20 Prozent.

Das Thema Veggie, so heißt es etwa in einer von Rügenwalder Mühle veröffentlichten Infobroschüre, sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mittlerweile würden 56% der deutschen Gesamtbevölkerung bereits seltener und bewusster Fleisch und Wurst essen, womit sie zur Gruppe der Flexitarier zählen. Rügenwalder Mühle befände sich derzeit in einer Übergangszeit. „Heute müssen wir erklären, warum man vegetarische Wurst essen soll. In fünf Jahren werden sich alle fragen, warum man sie nicht essen sollte“, so Röben im S…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 70 Kommentare

  1. Gefällt mir gar nicht, aus einem eindeutigen Label wird jetzt irgendwas … mal wieder so eine Verschlimmbesserung. Ich bin Fan von weniger ist mehr, aber dann muss es auch inhaltlich funktionieren :(

  2. Ich frage mich vor allem, warum die Mühlenflügel nicht rechtwinklig zueinander stehen.

    Zum Deppenleerzeichen: ich finde diese Schreibweise auch furchtbar. Bei “Mühlen Würstchen” mag ja das semiotische Argument gerade noch gelten. Der Störer
    FLEISCH
    FREI
    genießen

    haut allerdings voll in die Deppen-Kerbe. Hier wird die Bedeutung des Satzes völlig verkorkst und verwischt. Das ist für mich ein starkes Indiz, dass wir es hier nicht mir Designern zu tun haben, die sich Gedanken um Semiotik machen, sondern schlicht mit Ignoranz.

    Ich hatte mir irgendwann mal vorgenommen, keine Produkte mit Deppenleerzeichen mehr zu kaufen. Leider lässt sich das heutzutage nicht mehr durchhalten, wenn man nicht verhungern will …

    1. Der Störer
      FLEISCH
      FREI
      genießen

      haut allerdings voll in die Deppen-Kerbe.

      Bin ich dabei. In der Tat ein Anwendungsfall, beim dem aufgrund fehlenden Bindestrichs der Sinn verfälscht wird. Schön, dass Du das Beispiel gefunden hast.

      Es lohnt in jedem Fall, das Thema Leerzeichen differenziert zu betrachten.

      1. Danke für deine Antwort. Ich beobachte das Thema weiterhin ….

        Eine Off-Topic-Frage: kann ich es irgendwie einrichten, dass ich bei Antworten in einem Thread per Mail benachrichtigt werde? Oder muss ich da immer selbst nachsehen und den Überblick behalten?

        Danke, Gruß
        Tito

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