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Rebranding der Marke Leibniz

Leibniz Logo
Leibniz Logo, Quelle: Bahlsen

Zum ersten Mal seit vielen Jahren vollzieht die Bahlsen-Marke Leibniz ein Rebranding. Die Neugestaltung sei Teil der Bemühungen seitens Bahlsen, sich mehr auf die Verantwortung zu konzentrieren, wie es seitens des Unternehmens heißt.

Nachdem die Backwarenmarke Bahlsen im vergangenen Jahr ein Rebranding vollzogen hat, zieht die ebenfalls zum Unternehmen Bahlsen gehörende Marke Leibniz dieser Tage nach. Das Unternehmen Bahlsen wiederum hatte sich zuletzt 2018 ein neues visuelles Erscheinungsbild zugelegt (dt berichtete).

Seit kurzem erfolgt die Einführung neugestalteter Verpackungen der Marke Leibniz in den Handel. Für Leibniz ist es das erste Rebranding seit langer Zeit. „Wir haben Designs entworfen, die sich bewusst auf unsere unverwechselbaren Merkmale konzentrieren: unsere markanten Kekse und unser leuchtendes Gelb“, so Bahlsen. Die Verpackungen seien so konzipiert, dass sie in dieser Form lange Zeit fortbestehen können. So könne man in den nächsten Jahren sich auf „wichtigere Dinge konzentrieren, zum Beispiel darauf, das Unternehmen insgesamt verantwortungsvoller zu machen“, wie es im Rahmen der Vorstellung des neuen Looks heißt.

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 27 Kommentare

  1. Das Redesign ist mir beim Einkaufen direkt aufgefallen und zwar bereits aus großer Entfernung. Die Kekse lagen eigentlich gar nicht auf der geplanten Route, aber deswegen habe ich gerne einen Umweg gemacht. Das macht richtig Lust auf den Inhalt – finde ich. Meiner Meinung nach eines der gelungensten Verpackungsdesign der letzten Jahre.

  2. Richtig großes Ding. Super ikonisch, zeitlos und auf’s Wesentliche konzentriert – auch für mich eines der besten Verpackungs-Redesigns der letzten 10 Jahre. Im Regal im Markt siehts super aus und sticht jetzt richtig hervor zwischen dem ganzen überladenen Gewusel.

  3. Zu der Neugestaltung habe ich gemischte Gefühle und eine starke Meinung.
    Einerseits ist eine Neugestaltung begrüßenswert (die Bahlsen-Neugestaltung ist sehr gelungen), denn die Marke wirkt zeitgemäß und erfrischend. Der neue Gelbton gefällt mir besser als der ältere, aber weiß auf gelb ist schwer zu lesen. Das hätte man anders machen sollen oder sich von gelb komplett verabschieden und eine andere Grundfarbe auswählen.
    Was mich besonders nervt ist die neue Liebesbeziehung des Unternehmens zu der englischen Sprache. Produkt- bzw. Markenbezeichnungen wie z. B. Leibniz Fruits (statt z. B. Leibniz Früchte), Dark Choco Cream (statt z. B. Schokocreme) finde ich nicht nur irritierend, sondern ein Ausdruck fehlenden Selbstbewusstseins. Das ist sehr bedauerlich. Unterstrichen wird dies mit The Bahlsen Family. Komisch, daß der Familienname auf Deutsch erscheint.

  4. Auf den Fotos fand ich es auch schön modern reduziert. Im Regal sieht es dann aber doch eher nach einer Mischung aus “Ja” und Ikea aus.

  5. Ich finde es großartig und habe nach gefühlt 150 Jahren das erste Mal wieder Leibniz-Butterkekse gekauft. Tolle Arbeit!

  6. Mir gefällt das Konzept.

    In der Umsetzung weiß ich nicht ob es clever ist weiß auf gelb oder rot/orange auf gelb zu setzen.

    Was das Foto aus dem Marktalltag schön veranschaulicht, ist ein weiteres Problem:
    Schaut man auf die Butterkeksvarianten im untersten Fach. Frontal kann man schwerlich unterscheiden, ob es ein Butterkeks, Butterkeks mit wenig Zucker, Butterkeks Dinkel etc. ist. Was es ist, sehe ich eher auf der PU als dem Produkt selbst… Und die PU verwendet nicht jeder Laden…

    Als ob man absichtlich die Sorte verstecken möchte, in der Hoffnung auf Fehlkäufe zum traditionellen Butterkeks ^^

    Aus meiner Praxis:
    Bei mir im Supermarkt fallen die Produkte deutlicher auf und erhellen die Gebäckabteilung – erschlägt aber auch fast in seiner Masse an gelb.

  7. Der Inhalt kommt meiner Meinung nach besser zur Geltung. Das ist positiv. Aber so gänzlich auf das Logo zu verzichten, bzw. es so in den Hintergrund zu stellen, gefällt mir nicht so.
    Ich mag ja Kekspackungen die die Jahrhundertwende (19->20) symbolisieren (in Frankreich häufig gesehen).

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