Primacom modifiziert Logo

Primacom Logo

Der Kabelnetzbetreiber Primacom hat sich ein neues Logo zugelegt. Wirklich neu ist es nicht. Der Aufbau und die Typographie (FF Max) wurden beibehalten. Lediglich die Bildmarke wurde ausgetauscht.

Primacom Logo

Dieser Austausch der Tele Columbus-Bildmarke war erforderlich, da das operative Geschäft des ehemals insolventen Kabelnetzbetreibers Primacom AG im Sommer dieses Jahres an eine private Investorengruppe verkauft wurde und eine Zugehörigkeit zu Tele Columbus nicht mehr besteht.

30 Kommentare zu “Primacom modifiziert Logo

  1. hm… irgendwie schaut die Bildmarke so aus wie eine Ladeanzeige, oder Funknetzanzeige, oder – naja, auf jeden Fall zeigt sie wenig/leer an…

  2. Ja, komische Assoziation: Es gibt 5 Sachen auf dem Stapel, aber das was zu primacom gehört liegt ganz unten, wie ein Brief in der Ablage der erstmal liegen bleibt. Ein Verein unten in der Tabelle, etwas das schlechter/weniger/weiter unten ist als alles andere…!?

  3. Ich bin ein Freund von Evolution statt Revolution beim CD. Einen Pluspunkt für die Wiedererkennbarkeit. Einen Minuspunkt für die Telekomfarbe. Einen weiteren Minuspunkt für die Bildmarke, die sehr nahe an einem Akku-leer-Symbol ist.

    Ich vermute, dass das einen Kabelstrang symbolisieren soll. Hätte man den Magenta-Strich in der Mitte oder wenigstens oben platziert, so gäbe es nicht die Akku-am-Ende-Assoziation. Durch die Firmengeschichte mit der Insolvenz der Primacon AG ist diese Assoziation besonders unglücklich.

  4. Abgesehen von der inhaltlichen Botschaft, sagt folgendes Anwendungsbeispiel für kleinere Abbildungsgrößen alles über die Tauglichkeit der Bildmarke aus:

  5. So gut wie mir die Typo auch gefällt, so unlogisch finde ich deren Beibehaltung nach der Abspaltung vom / der Herauslösung aus dem Mutterkonzern. Dann sollte man das Re-Design auch durchziehen.

    Die Bildmarke habe ich bei erster Betrachtung spontan mit “Tabellenletzer” oder “wir fangen unten an” verbunden, vor allem durch die Akzentuierung des unteren Striches. Auch wenn die Akzentuierung für einen Kabelanbieter durchaus logisch ist / sein kann, da ihr Angebot ja unterirdisch durch ein Kabel zum Kunden gelangt.

  6. Ein Logo wird doch erst durch Beständigkeit zu einer Marke. Wenn man heute einen Kreis nimmt, morgen statt dessen ein Quadrat und übermorgen wieder ein anderes Objekt dann ist das Beliebigkeit aber trägt nicht zum Markenbildungsprozess bei.

  7. Ich mag ja die Typo aber wenn man dann schon ein neues Logo braucht hätte man doch schon was neues machen können, wenn schon den schon. Aber vielleicht war aufgrund der Insolvenz wohl nicht mehr machbar. Leider für mich sowie das alte Logo sehr beliebig und austauschbar. Auch das Signet, wie schon angesprochen, spricht mich überhaupt nicht an. Ein Stapel von auf das Magenta drückende Kabel, wirkt sehr schwer und langsam, nicht der Eindruck den ich gerne bei einem Netzbetreiber hätte.

    Traurig.

  8. Die Frage, die ich spontan habe: Wozu überhaupt einen Bildbestandteil, wenn man schon ein Kunstwort schafft. Ich hätte das emblematische Element in den Schriftzug verlagert.
    Diese fünf Streifen symbolisieren eigentlich nur Dinge, die ich thematisch nicht mit dem Unternehmen zusammenbringe:
    • Folien
    • Ordnen
    • unten
    • Stapel
    Vielleicht hat primacom ja eine besonders effektive Archivierung der Kundendaten, aber soll das jedem mitgeteilt werden :o) ?
    Die Farbsymbolik ist etwas zwiespältig, ich assoziiere damit Begriffe wie “Geheimnis”, “besonders” oder “modisch” – aber ich habes auch noch nicht richtig analysiert…

  9. die ff max? ist das die kurzform für modifizierte dax?
    die farbe ist zwar nicht magenta, aber meiner meinung nach auch zu nahe an der telekom-hausfarbe. gerade weil es die gleiche branche ist, eine schlechte wahl. typo sieht gut aus, ist zeitgemäss (aber vermutlich nicht zeitlos). das logo ist leider nicht sehr gut, aber besser als das alte. die akku-leer oder schwaches netz assoziation habe ich auch. dabei wäre ein logo hier überhaupt nicht nötig gewesen.

  10. Ich frage mich, welche Art Identität man sich damit zulegen wollte und welches Konzept dahintersteckt. Auf mich wirkt es eher so, als hätte man beim Entwurf so richtig keins gehabt. Die markant runden Striche der Typo passen gar nicht gut zu der kantigen Bildmarke, die zudem durch die geringere Strichstärke und damit auch Größe unausgewogen wirkt. Die Farbwahl ist auch eher gewöhnlich.

    Für mich irgendein Logo von irgendeiner Firma, die alles sein könnte. Zu sachlich, zweckmäßig und nüchtern. Ganz daneben ist es im Einsatz mit der überdrehten Bildwelt. Nee, da paßt so gar nichts zusammen.

  11. Wenn ich mir das obige Kampagnenbeispiel angucke, gibt es auf jeden Fall Ärger mit der T-Com, die haben schon wegen kleineren Dingen einen Feldzug vom Zaun gebrochen. In der Summe eine ungeschickt Überarbeitung, wirkt sehr überhastet und unausgereift. Schade.

  12. 1/5 prima, 4/5 com. Technisch okay, aber ich weiss nicht, was mir die Bildmarke sagen will. Allerdings trifft das auch auf die alte Marke zu. Sollen es vielleicht Kabel sein, beim alten Logo der Querschnitt, beim neuen mehrere nebeneinander, und das lila-farbige ist das eigene, welches »prima« ist?

    Im grossen und ganzen finde ich die neue Bildmarke aber besser, da sie sich angenehmer an den Schriftzug anpasst. Der alte »Kreis« erscheint mit vertikal etwas zu hoch positioniert zu sein, was das Logo unruhig erscheinen lässt.

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