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Plakate der Berlinale 2022

Berlinale 2022 Plakat
Berlinale 2022 Plakat, Quelle: Berlinale

Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte am gestrigen Donnerstag die Berlinale mit einer großen Eröffnungsgala beginnen. Die gute Laune, so scheints, kehrt nach zwei Pandemie-Jahren ins Kino zurück. Positive Stimmung soll auch das zugehörige Plakatmotiv vermitteln.

Im Rahmen der gestern eröffneten 72. Ausgabe der Berlinale konkurrieren 18 Filme um den Goldenen und die Silbernen Bären. Die Preisverleihung findet am 16. Februar statt. Die Plakate wurden, wie schon im letzten Jahr, von der Berliner Grafikerin Claudia Schramke gestaltet.

Auszug der Pressemeldung

„Das Plakatmotiv für die 72. Berlinale ist geradezu exemplarisch für das Festival: Es macht neugierig, gute Laune und regt an. Es hat uns auf Anhieb überzeugt und soll wieder Lust auf ein Festival vor Ort machen, das wir gemeinsam mit Publikum und Filmteams feiern möchten“, kommentiert Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek.

Kommentar

Eine gelungene grafische Arbeit, wie ich finde. Die Motive überzeugen in Sachen Fernwirkung, gleichzeitig entsteht durch die Überlappung der wie Eissplitter wirkenden Dreiecke eine schöne Struktur mit materieller Anmutung, die so richtig erst unmittelbar davor stehend zur Geltung kommt. Der kühle Charme, den der Bär auf den Motiven verbreitet, ist nur gespielt. In Wahrheit steckt hinter der Brille ein „Happy-Monster“.

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Ich mag sie auch sehr, die Plakate!

    Kleine Terminkorrektur: Preisverleihung am 16.2., dann insgesamt vier Publikumstage. Wegen Pandemie/Platzkapazität etc…

  2. vll. etwas verspielt – funktionieren allerdings insbes.
    animiert auf den neuen späti-displays imo recht gut

    und sind zur abwechselung für berlinale plakate
    mal nicht die hunderste quotiert-vergebene und
    dann total verhunzte kielerwoche-für-arme kopie
    -wie noch 2020- und in sich tatsächlich plakativst.

    pers. würde ich mir ja 2023 wieder eine aus-
    schreibung -auch mal studentisch- wünschen.
    sollte das motiv in triologie wieder aufgegriffen
    werden, dann gern bitte: bärlich rot statt schwarz.

  3. ps: ich denke: insbes. kinder werden das neue merch lieben, gottseidank mal wieder was handwerklich-überzeugendes serviceplan-freies aus und für berlin.

  4. Ich habe zuerst einen senkrecht stehenden Bären auf der Rückwand der Bühne gesehen und habe mich gefragt, warum der Bär so eine dicke Brille auf hat. Dann sah ich einen Bär der waagerecht von rechts ins Bild kam und mit Aha-Effekt habe ich das B für Berlin erkannt. Durch Aha-Effekte dieser Art steigert sich der Wiedererkennungswert und der Erinnerungswert enorm. Und selten sind Logos in solchen großen Proportionen und Anwendungen nutzbar. Klasse.

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