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Plakat zum 81. Auto-Salon in Genf

Auto Salon Genf 2011

Nicht das Automobil, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt des diesjährigen Genfer Auto-Salon, so lautet zumindest das Motto, das die Veranstalter ausgeben und das auch im offiziellen Keyvisual der Veranstaltung kommuniziert werden soll. Eine Frau am Steuer eines Cabriolets als Motiv soll „Beschwingtheit und gute Laune“ vermitteln, so die zugehörigen Pressemeldung.

Dominierten etwa noch im Plakat zum Auto-Salon 2008 grüne Farben, ist in diesem Jahr nur der Schal der Lady grün. Bleibt zu hoffen, dass die Umweltaspekte nicht im gleichen Maße dem Rotstift zum Opfer fallen.

Alljährlich wird das Plakatmotiv im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelt. Wie schon in den beiden Vorjahren kommt die Kreation erneut von der Berner Werbeagentur Polyconsult.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 35 Kommentare

  1. Meine Frage bezieht sich auf den letzten Satz in Wolles Kommentar:

    Ich würde ja gern mal wissen wie sehr, gerade die Einzelkämpfer und kleinen Agenturen, den Kunden auch mal Kontra bieten?

  2. @ Schrägstrich: Ich bin sowohl beides – trete für “kleinere” Kunden als Einzelkämpfer auf, habe mit meinem Lebensgefährten aber auch zusammen eine kleine Kreativagentur für die “größeren bis großen” Kunden. Und es bereitet mir weder als Einzelkämpfer, noch als Agenturmitglied große Probleme, den Kunden Paroli zu bieten. Man muss nur eben – und das ist essentiell! – gute Argumente liefern.

    Der ach so dumme Kunde kann ja nur aus seinem subjektiven Geschmackshorizont argumentieren: “Das Grün finde ich blöd, Blau finde ich viel schöner.” – “Die Schrift ist mir zu verschnörkelt.” – “Die Möpse sind mir zu klein.”

    Es ist nicht die Kür, sondern die PFLICHT als ernsthafter Designer (und das hat auch nichts mit gestalterischen Idealen zu tun), den Kunden dann entsprechend zu beraten und ihm auch mal ganz deutlich zu sagen: Lieber Kunde, was du da sagst ist Blödsinn.

    Schließlich hat niemand etwas davon, wenn der Kunde ein Design, eine Idee geliefert bekommt, das oder die er geil findet, auf die aber sonst niemand abfährt, weil sie verwässert ist, weil sie sich nicht ander Zielgruppe orientiert, weil sie am Thema vorbeigeht usw.

    Ich habe bislang bis auf sehr wenige Fälle (in denen ich aber auch generell keinen Bock auf den Job hatte) nur positives Feedback von den Kunden bekommen, die im ersten Schritt ein Design oder eine Idee der Marke “Ich hätte mir da was ganz anderes vorgestellt” schlucken mussten, im Nachhinein aber sehr glücklich sind, auf ihren Designer gehört zu haben. Denn das ist der Job des Designers: Beraten. Und gutes (im Sinne von “richtiges”) Design auch zu verteidigen.

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