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Plakat der Kieler Woche 2024

Kieler Woche 2024 Plakat, Quelle: Kieler Woche
Kieler Woche 2024 Plakat, Quelle: Kieler Woche

„Blau wie die Förde im Sommer und mit einer perfekten Einheit aus Grafik und Typografie“, so die offizielle Beschreibung des Plakates zur diesjährigen Kieler Woche (22.–30.06.2023), die in vier Wochen beginnt.

Entworfen hat das Plakat, das bereits im vergangenen Spätsommer zum Sieger des alljährlich stattfindenden Einladungswettbwerbs gekürt wurde, der Berliner Grafikdesigner Jianping He. He setzte sich mit seinem minimalistischen Design gegen 13 andere Vorschläge durch.

Die Wettbewerbsjury lobt das Design: „Das Siegermotiv lädt Besucher*innen der Kieler Woche zu vielfältigen, individuellen Interpretationen ein. Es schafft Raum für eigene Assoziationen: die Tiefe des Wassers, die Weite des Himmels, Freiheit spüren, den Horizont erweitern, aber auch ein Moment der Ruhe mitten im Trubel der bunten Vielfalt der Kieler Woche.“

Der Farbverlauf lasse sich in seinen facettenreichen Blauabstufungen als zentrales gestalterisches Motiv ideal auf alle Anwendungen und Medien übertragen und bilde in seiner Direktheit eine starke visuelle Klammer, die eine hohe Wiedererkennbarkeit garantiert: „Die grafische und typografische Ebene sind perfekt und entschieden miteinander verwoben. Sie verstärken sich gegenseitig und werden so eine ausdrucksstarke Einheit. Die gestalterische Konzeption mit seiner reduzierten visuellen Sprache stellt formal und inhaltlich einen lange nicht dagewesenen grafischen Ansatz im Kieler-Woche-Design dar“.

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. die meisten gedanken zum plakat hat sich wohl der geviertstrich gemacht, denn es quasi einfach eine 1:1 kopie aus dem kreativhaus-designshop (von der verstümmelten typo mal abgesehen.)

    https://www.kreativhaus.de/designers-guild-saraille-saraille-cobalt-f1879-07.html

    Artikelbeschreibung
    Ein ganz besondere, handgefärbter Leinenstoff mit einem Farbverlauf von leuchtenden Farben bis hin zu einem schattigem weißen Ende. 100% vorgewaschene Leine für stilvolle Dekorationen.

    Wunder volles raumhohes Leinen und Leinengemisch in einer endlosen Vielfalt mit einer sehr hochwertigen Qualität. Wunderschöne Designs aus luxuriösem Leinen, neutrale Streifen, ein herrlicher, eleganter Damask-Voile, ein sanft glänzender Satin und natürlich die sensationellen neuen Farben unseres außergewöhnlichen Ombré, der der Kollektion seinen Namen gab . . Sehr beliebt und bekannt „ombre“. Was immer Sie suchen – Leinen oder eine Leinenmischung, in dieser Kollektion werden Sie es finden.

    Der Stoff Saraille – Cobalt – F1879/07 von Designers Guild, zusammengesetzt aus 100% Leinen, hat eine Breite von 305 cm und wiegt 170 g/m². Der horizontale Rapport beträgt 305 cm.

  2. Eigentlich kann man den Designer nur beglückwünschen. Er ist mit einer einfachen Idee (die nicht neu ist) und überschaubarem Aufwand (Unterstellung meinerseits) zum Gewinner des Wettbewerbs gekrönt worden.
    Natürlich teile ich die Einsicht, dass das Design weniger „Werbung“ als vielmehr „Dekoelement“ darstellt. So gesehen hat es seine Mission schon erfüllt.

    Wirklich „stören“ tut mich eigentlich nur die Realisierung. Die Headlines sehen aus wie WordArt aus einem Word-Dokument. Ein Farbverlauf ist ja per se banal – aber hätte man hier beispielsweise viele feine Farbabstufungen in vektorisierter Wellenform als Farbverlauf oder andersartige Stilelemente, die das Gefühl vermitteln, dass der Grafiker eine Auseinandersetzung mit der Idee und dem Design.
    Eigentlich möchte man ja einem Künstler keine mangelnde Akkuratesse unterstellen. Aber das Ergebnis erweckt nun leider genau diesen Eindruck auf mich.

  3. Man vergleiche diesen banalen Entwurf mit dem genialen Entwurf von Hans Hillmann für die Kieler Woche 1964 – mehr muss man dazu eigentlich nicht schreiben. Nur noch ein Satz zum Thema Werbung: auch die Kieler Woche braucht selbstverständlich Werbung – sie muss aber wie jede gute Werbung intelligent und emotional bewegend sein.

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