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Plakat der Kieler Woche 2022

Kieler Woche 2022 Plakat
Kieler Woche 2022 Plakat, Quelle: Kieler Woche/Landeshauptstadt Kiel

In vier Wochen beginnt die Kieler Woche (18. bis 26. Juni). Das Plakat zur diesjährigen Segelveranstaltung strahlt, so das Urteil der Wettbewerbsjury, „auf den ersten Blick Energie, Vielfalt und Lebensfreude aus“.

Bei näherem Hinsehen können auf dem Plakat Gestaltungselemente aus mehr als 70 Jahren Kieler-Woche-Design entdeckt werden. Das Motiv lade geradezu ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. „Grafische Elemente zitieren beliebte Kieler-Woche-Plakatmotive und werden zu einer neuen, eigenständigen Komposition arrangiert. Das Plakat spricht gerade in seiner Vielfältigkeit die visuelle Sprache der Kieler Woche“, so die Jury.

Der Siegerentwurf kommt aus der Schweiz. Die Zürcher Grafikdesignerin Tania Prill wurde 1969 in Hamburg geboren. Nach ihrem Studium in Zürich und Bremen war sie von 2006 bis 2010 Professorin für Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2010 ist sie Professorin für Typografie an der Hochschule für Künste Bremen.

Das Plakat der Kieler Woche wird seit 1959 in einem jährlich stattfindenden Designwettbewerb ermittelt, zudem Designer aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Das Siegermotiv kommt während der Segel- und Festwoche auf Plakaten und Flaggen zum Einsatz und schmückt darüber hinaus zahlreiche Medien und Anwendungen wie Kaffeebecher, Schlüsselbänder und andere Werbeartikel.

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Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

    1. Voll meine Meinung. Finde Design versucht heutzutage viel zu oft perfekt zu sein und sich selbst zu gefallen. Dabei muss es vor allem in der realen Welt wirken und perfektes ist da oft langweilig. Die Leute wünschen sich viel mehr Leben, auch mal Trash usw oder Effekte. Ist natürlich voll gegen den Zeitgeist im Design aber ich finde es gibt trotzdem Platz dafür. Mir sind die Farben fast schon ein bisschen zu gedeckt. Kitsch stirbt leider komplett aus.

  1. ich finds eigentlich eher ausgewogen farbenprächtig-vital
    als grell poppig-bund – sehr plakativ, äußerst eigenständig
    und handwerklich überzeugend.

  2. @Marc Die Ukraine-Farben dürften Zufall sein, das Plakat steht schon seit letztem Jahr fest. Passt aber!

    Ebenso ein toller Zufall wie 2020, als auf dem Sieger-Plakat das Motiv ein verschreckter Totenschädel, umgeben von kleinen roten Virus-Punkten war …Kein Witz! Google it!

    Das sollte an eine Piratenflagge erinnern. Als Corona sich dann verbreitete, hat die Stadt den Entwurf aber schnell kassiert und den Designer alternativ einen »Zusammenhalt«-Knoten entwerfen lassen.

    Ansonsten finde ich den aktuellen Entwurf aber so unoriginell wie ein Best-Of-Album.

  3. Finde es aus Laien-Perspektive klasse. Das Einzige, das mich stört, ist das Wort „Juni“, welches aufgrund des mehrfarbigen Hintergrunds untergeht und einfach unschön aussieht.

  4. Ästhetisch interessant, trotz seiner „Wildheit“ visuell ausgewogen, so betrachtet ein rundum gelungener Entwurf, der von handwerklicher Expertise zeugt. Konzeptionell bin ich allerdings weniger überzeugt, bzw. evtl. nicht hinreichend informiert, ob es einen Anlass gab (Jubiläum?) Plakate der Vergangenheit zu einer Collage zusammenzufassen. Ohne einen entsprechenden Anlass empfinde ich eine solche Selbstreferenzierung als etwas einfallslos, ja fast generisch.

  5. Sieht gut aus!
    Auf meiner visuellen Entdeckungsreise bin ich aber über zwei Details gestolpert.
    Erstens: Warum hat sich „1972“ rechts im Bild verirrt? Und warum gerade diese Jahreszahl?
    Zweitens: Das kieler Wappe am rechten Rand wirkt kleinteilig und verloren an der Stellen.
    Trotzdem: Prima!

  6. 1972 zitiert grafisch das plakat-motiv aus diesem jahr.
    http://kieler-jung.de/plaketten/plaketten.htm

    Das sagt die Jury:

    „Der vielgestaltige, visuell eindrucksvolle Entwurf strahlt auf den ersten Blick Energie, Vielfalt und Lebensfreude aus. Bei näherem Hinsehen können Gestaltungselemente aus mehr als 70 Jahren Kieler Woche-Design entdeckt werden.

    Das Motiv lädt geradezu ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Grafische Elemente zitieren beliebte Kieler-Woche-Plakatmotive und werden zu einer neuen, eigenständigen Komposition arrangiert. Das Plakat spricht gerade in seiner Vielfältigkeit die visuelle Sprache der Kieler Woche.

    Unser Fazit: Es macht Lust auf eine bunte, ausgelassene und facettenreiche Kieler Woche 2022. Lebensfreude pur, Energie pur, Kieler Woche pur.“

    https://www.kieler-woche.de/de/service/design.php

  7. Als Kieler bin ich natürlich jedes jähr gespannt, wie denn das „Plakat“ aussehen wird. Und ich leide jedes Jahr unter der Diskussion, dass „Nichten und Neffen sowas auch hinbekommen hätten“ und die absurde Forderung „mal Kieler Kindergärten einen Wettbewerb machen zu lassen, das wird bestimmt toll“.

    Der aktuelle Entwurf ist in meinen Augen der kleinste gemeinsame Nenner. Irgendwie ist da für jede*n was dabei. Eine bunte Tüte an Designs in der sich jede*r wiederfinden kann.

    Mir persönlich fehlen da die Ecken und Kannten. Aber es ist eigentlich auch ganz ok. Wäre es Musik, könnte der Song gut bei WDR2 oder sonst ähnlichen Sendern laufen und würde beim Bügeln nicht stören.

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