Mit der Einführung des neuen Personalausweises zum 01. November 2010, kommt erstmals auch ein eigens hierfür entwickeltes Logo zum Einsatz. Die oben abgebildete Bildmarke wird auf der Rückseite der Karte, auf Lesegeräten sowie an Automaten zu sehen sein. Erstmals gibt es für den offiziellen Identitätsnachweis, der zukünftig im Scheckkartenformat ausgegeben werden wird, auch eine visuelle Identität.
Die Form des Logos wird von offizieller Seite her wie folgt beschrieben: „Die beiden sich ergänzenden Halbkreise symbolisieren die Verwendung des Ausweises in der Online- und der Offline-Welt, stehen aber auch für das Prinzip des gegenseitigen Ausweisens zwischen Nutzer und Anbieter.“
Personalausweis Logo
Die Bildmarke soll die neuartige Doppelfunktionalität des Personalausweises visualisieren. „Als Identitätsnachweis ist der neue Ausweis eine Art digitales Spiegelbild. Die blaue Hälfte steht dabei für den eher technischen Bereich „online“, die grüne Hälfte symbolisiert die reale Welt“, so heißt es in einer Beschreibung des neuen Logos. Gezielt wurde nach einer einfachen und merkfähigen Form Ausschau gehalten. Fündig wurde Serviceplan Public Opinion, die da…
Mit der Einführung des neuen Personalausweises zum 01. November 2010, kommt erstmals auch ein eigens hierfür entwickeltes Logo zum Einsatz. Die oben abgebildete Bildmarke wird auf der Rückseite der Karte, auf Lesegeräten sowie an Automaten zu sehen sein. Erstmals gibt es für den offiziellen Identitätsnachweis, der zukünftig im Scheckkartenformat ausgegeben werden wird, auch eine visuelle Identität.
Die Form des Logos wird von offizieller Seite her wie folgt beschrieben: „Die beiden sich ergänzenden Halbkreise symbolisieren die Verwendung des Ausweises in der Online- und der Offline-Welt, stehen aber auch für das Prinzip des gegenseitigen Ausweisens zwischen Nutzer und Anbieter.“
Personalausweis Logo
Die Bildmarke soll die neuartige Doppelfunktionalität des Personalausweises visualisieren. „Als Identitätsnachweis ist der neue Ausweis eine Art digitales Spiegelbild. Die blaue Hälfte steht dabei für den eher technischen Bereich „online“, die grüne Hälfte symbolisiert die reale Welt“, so heißt es in einer Beschreibung des neuen Logos. Gezielt wurde nach einer einfachen und merkfähigen Form Ausschau gehalten. Fündig wurde Serviceplan Public Opinion, die da…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Farbverlauf, Sicherheitsrahmen mit abgerundeten Ecken, damit das Logo nicht aus dem Bild fällt …
Paßt alles gut zur Grundidee: Nichts Halbes und nichts Ganzes. Wir stehen also wieder bei Null.
Weitere Länder werden folgen und wenn alle versorgt sind, gibt es wieder ein neues Logo für die gesamte EU.
Siehe auch DerSiedler (5), blub (9) und woddel (10).
Es wundert mich, das die Form von Perso – ein Rechteck mit abgerundeten Ecken mit ca. 4:2,5 Seitenverhältnis – und das Logo mit einem Quadrat und abgerundeten Ecken so unterschiedlich sind. Und auch bei den Farben der Vorderseite und denen des Logos würde ich sagen, die beißen sich. Da hier von Wiedererkennung geredet wird, sollte man es dann den Bürgern nicht deutlich einfacher machen und sie nicht zwingen, eine unklare Farb-/Formkombination zu erlernen?
Statt ein Logo für den Ausweis zu entwerfen, hätte man lieber das Design des Ausweises selbst verbessern sollen. Diese Pseudo-Nadeldrucker-Schrift ist ja noch schlimmer als die vorherige. Und es gibt immer noch keine Kleinbuchstaben …
Und warum ist im Namensfeld »GEB.« Teil des Eintrags und nicht des Feldnamens? Das ist international sicher nicht verständlich.
1. Griff. Der neue Ausweis ist Blödsinn (unsicher, überflüssig).
Die »Typo« aber ist eine bodenlose Frechheit, unlesbarer Pseudo-Retro-Kitsch – so stellt sich Frau Mustermann einen Ausweis vor und auch unsere ungebildeten Entscheider.
2. Griff: Das Logo ist Nichts, weit entfernt vom Etwas. Wir haben hier alle Anfängerfehler versammelt: Keine Idee; Begründungen die keiner glaubt; das Nichts ist optisch völlig unausgeglichen, die Rundungen der Halbkreise beulen sich, weil man die Regeln der Geometrie und der optischen Wirkung nicht kennt. Der Trauerrand der das Elend umschliesst leidet an unrunden Ecken genauso wie an der schwachbrüstigen Linienstärke. Sehen meine geschundenen Augen Farbverläufe, obwohl man das nicht Farbe nennen kann? Durchgefallen, Nachprüfung sinnlos. Wenn es nicht so traurig wäre müsste man darüber lachen.
… Schande über die Logoverbrecher, Schande über die Entscheider, ich will meine Steuergelder zurück.
schalter ist genau das richtige wort. was soll das? was soll diese bildmarke kommunizieren.
deutschland und du zusammen? wir eine starke gemeinschaft? oder willkommen im kreise der unwissenden. warum ein logo für einen personalausweis. mal wieder fetternwirtschaft. hat jemand jemanden gekannt, der ne “agentur” hat. warum blau/grün…fragen über fragen die nicht beantwortet sind. vielleicht muss man da ja auch reinschauen: iris-scan? wo taucht denn sowas noch auf: in ner imagekampagne für personalausweise: lass dir jetzt einen machen, bevor du tot bist? ich fasse es nicht!
rausgeworfenes geld für eine marke die niemand braucht. und dann auch noch einfach formal und inhaltlich “unterbelichtet” … typisch!
Ich kann dem allgemeinen Konsens hier nur beipflichten. Sowohl das Logo an sich, als auch die Herleitung ist mMn absolut beliebig und nichts sagend. Das ganze erinnert mich ein bisschen an ein Logo einer Band, was mir im Rahmen einer Anfrage für ein Webdesign vorgelegt wurde. Die Sängerin hatte das Logo “gestaltet”, welches aus einem Windows Standard-Font und einem Bild von einer orangenen Rauchwolke hinter dem Font bestand. Die Erklärung war:
– Die Schrift steht für das Temperament der Band
– Die Farbe orange steht für den Spass am Spielen
– Die Rauchwolke steht für das geheimnisvolle
Klingt logisch, oder ? ;)
Auch finde ich den Slogan des neuen Persos ziemlich bescheiden. Auch der neue Perso soll eigentlich nur dazu dienen sich zu identifizieren – in welchem Umfang und wie spielt da keine Rolle. Ich habe weitaus wichtigere “Karten” in meinem Geldbeutel, z.B. meine Bankkarte. Hier wird versucht dem Bürger den neuen Perso “schmackhaft” zu machen, indem man ihn zu etwas höherem als nur einem Ausweisdokument stilisiert. Der Perso bleibt aber was er ist.
Der Reisepass hat mich auf eine andere Idee gebracht – der Bundesadler ist ja eher sechseckig. Ihn behutsam aufgefrischt mit einzubeziehen, etwa umrahmt durch spitze Klammern, die aber nicht unbedingt. Ansonsten sind Reisepasskaminrot und Persogrün sicher nicht die hübschesten Farbtöne, aber sie stehen durch aus für Seriosität und Vertrauen – sicherlich mehr als Babyblau und Grasgrün und Farbverläufe …
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Farbverlauf, Sicherheitsrahmen mit abgerundeten Ecken, damit das Logo nicht aus dem Bild fällt …
Paßt alles gut zur Grundidee: Nichts Halbes und nichts Ganzes. Wir stehen also wieder bei Null.
Weitere Länder werden folgen und wenn alle versorgt sind, gibt es wieder ein neues Logo für die gesamte EU.
Siehe auch DerSiedler (5), blub (9) und woddel (10).
Es wundert mich, das die Form von Perso – ein Rechteck mit abgerundeten Ecken mit ca. 4:2,5 Seitenverhältnis – und das Logo mit einem Quadrat und abgerundeten Ecken so unterschiedlich sind. Und auch bei den Farben der Vorderseite und denen des Logos würde ich sagen, die beißen sich. Da hier von Wiedererkennung geredet wird, sollte man es dann den Bürgern nicht deutlich einfacher machen und sie nicht zwingen, eine unklare Farb-/Formkombination zu erlernen?
Statt ein Logo für den Ausweis zu entwerfen, hätte man lieber das Design des Ausweises selbst verbessern sollen. Diese Pseudo-Nadeldrucker-Schrift ist ja noch schlimmer als die vorherige. Und es gibt immer noch keine Kleinbuchstaben …
Und warum ist im Namensfeld »GEB.« Teil des Eintrags und nicht des Feldnamens? Das ist international sicher nicht verständlich.
… ein ganz großer Griff ins Nichts
1. Griff. Der neue Ausweis ist Blödsinn (unsicher, überflüssig).
Die »Typo« aber ist eine bodenlose Frechheit, unlesbarer Pseudo-Retro-Kitsch – so stellt sich Frau Mustermann einen Ausweis vor und auch unsere ungebildeten Entscheider.
2. Griff: Das Logo ist Nichts, weit entfernt vom Etwas. Wir haben hier alle Anfängerfehler versammelt: Keine Idee; Begründungen die keiner glaubt; das Nichts ist optisch völlig unausgeglichen, die Rundungen der Halbkreise beulen sich, weil man die Regeln der Geometrie und der optischen Wirkung nicht kennt. Der Trauerrand der das Elend umschliesst leidet an unrunden Ecken genauso wie an der schwachbrüstigen Linienstärke. Sehen meine geschundenen Augen Farbverläufe, obwohl man das nicht Farbe nennen kann? Durchgefallen, Nachprüfung sinnlos. Wenn es nicht so traurig wäre müsste man darüber lachen.
… Schande über die Logoverbrecher, Schande über die Entscheider, ich will meine Steuergelder zurück.
schalter ist genau das richtige wort. was soll das? was soll diese bildmarke kommunizieren.
deutschland und du zusammen? wir eine starke gemeinschaft? oder willkommen im kreise der unwissenden. warum ein logo für einen personalausweis. mal wieder fetternwirtschaft. hat jemand jemanden gekannt, der ne “agentur” hat. warum blau/grün…fragen über fragen die nicht beantwortet sind. vielleicht muss man da ja auch reinschauen: iris-scan? wo taucht denn sowas noch auf: in ner imagekampagne für personalausweise: lass dir jetzt einen machen, bevor du tot bist? ich fasse es nicht!
rausgeworfenes geld für eine marke die niemand braucht. und dann auch noch einfach formal und inhaltlich “unterbelichtet” … typisch!
Ich kann dem allgemeinen Konsens hier nur beipflichten. Sowohl das Logo an sich, als auch die Herleitung ist mMn absolut beliebig und nichts sagend. Das ganze erinnert mich ein bisschen an ein Logo einer Band, was mir im Rahmen einer Anfrage für ein Webdesign vorgelegt wurde. Die Sängerin hatte das Logo “gestaltet”, welches aus einem Windows Standard-Font und einem Bild von einer orangenen Rauchwolke hinter dem Font bestand. Die Erklärung war:
– Die Schrift steht für das Temperament der Band
– Die Farbe orange steht für den Spass am Spielen
– Die Rauchwolke steht für das geheimnisvolle
Klingt logisch, oder ? ;)
Auch finde ich den Slogan des neuen Persos ziemlich bescheiden. Auch der neue Perso soll eigentlich nur dazu dienen sich zu identifizieren – in welchem Umfang und wie spielt da keine Rolle. Ich habe weitaus wichtigere “Karten” in meinem Geldbeutel, z.B. meine Bankkarte. Hier wird versucht dem Bürger den neuen Perso “schmackhaft” zu machen, indem man ihn zu etwas höherem als nur einem Ausweisdokument stilisiert. Der Perso bleibt aber was er ist.
Am erstaunlichsten finde ich, dass Erika M. geb. G. in den letzten neun Jahren kein bisschen älter geworden zu sein scheint.
Also das Prinzip, die Umrisse einer einfachen geometrischen Form in zwei Hälften zu zerlegen und unterschiedlich einzufärben, ist doch schon länger bekannt und ein neuer Aufguss nicht unbedingt besonders kreativ.
https://www.designtagebuch.de/neues-logo-fuer-verkehrsverbund-rhein-ruhr/
Der Reisepass hat mich auf eine andere Idee gebracht – der Bundesadler ist ja eher sechseckig. Ihn behutsam aufgefrischt mit einzubeziehen, etwa umrahmt durch spitze Klammern, die aber nicht unbedingt. Ansonsten sind Reisepasskaminrot und Persogrün sicher nicht die hübschesten Farbtöne, aber sie stehen durch aus für Seriosität und Vertrauen – sicherlich mehr als Babyblau und Grasgrün und Farbverläufe …