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OBI frischt Logo auf

Obi Logo, Quelle: Obi
Obi Logo, Quelle: Obi

Die Baumarktkette OBI hat ihr Logo aufgefrischt und überarbeitet. Seit kurzem nutzt die Baumarktkette in digitalen wie analogen Kontexten als Absender ein einfarbig orangefarbenes Logo mit begradigten Buchstaben.

OBI ist eine 1970 gegründete deutsche Baumarkt-Franchise-Kette mit Hauptsitz in Wermelskirchen. Das Unternehmen ist europaweit tätig und betreibt derzeit 640 stationäre Märkte in 10 Ländern, wobei der Fokus auf dem Verkauf von Heimwerkerbedarf, Baumaterialien und Gartenartikeln liegt. Seit 1985 gehört das Unternehmen mehrheitlich zur Tengelmann-Gruppe. Der Name OBI geht auf die französische Aussprache des Wortes Hobby zurück.

Seit kurzem präsentiert sich OBI im Webauftritt unter obi.de mit einem nunmehr einfarbig orangefarbenen Logo. Die bisher verwendete schwarze Umrandung wurde entfernt und die bislang leicht geneigten Großbuchstaben OBI begradigt.

Obi Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Obi, Bildmontage: dt
Obi Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Obi, Bildmontage: dt

Nach außen kommuniziert wurde die Umstellung seitens des Unternehmens bislang nicht. Der Umstand, dass vor kurzem neu eröffnete OBI-Märkte, wie jener in Mühlacker (Baden-Württemberg), bereits mit dem neuen Logo ausgestattet sind, deutet darauf hin, dass die Maßnahme von langer Hand geplant ist.

Obi Markt Fassade mit Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Obi, Bildmontage: dt
Obi Markt Fassade mit Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Obi, Bildmontage: dt

In einer Anfang Januar von OBI veröffentlichten Pressemeldung erklärt das Unternehmen, es wachse in Deutschland so stark wie noch nie. Allein im ersten Halbjahr 2026 sollen mit fünf Franchise-Partnern 15 OBI-Märkte eröffnet werden. Die Aktualisierung des Logos und des visuellen Erscheinungsbildes erfolgt demnach vor dem Hintergrund eines strategischen Wachstumskurses.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an dt-Leser David R., der die Umstellung als erstes bemerkt hat.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. geht das nur mir so, dass mein Auge auch beim neuen Logo eine kursive Neigung lesen möchte, obwohl objektiv keine mehr da ist?

    In der Sache erkenne ich auch keine Verbesserung. Ja, Outlines in Logos sind seit längerem out, aber gerade im Kontext von Baumärkten repräsentieren sie auch irgendwie Präzision; eine Assoziation, die beim neuen Logo wegfällt.

    1. Ich sehe das anders: Gerade weil die Veränderung klein ist, ist sie sinnvoll. Sie hält das Logo zeitgemäß, ohne die Wiedererkennbarkeit zu gefährden. Wer solche Entwicklungen zu lange hinauszögert, läuft Gefahr, gestalterisch abgehängt zu werden. Dass andere Baumarkt-Marken nachziehen werden, halte ich für sehr wahrscheinlich, denn die meisten haben Verbesserungs-/Modernisierungspotential…

  2. Durch die fehlende Outline besteht die Gefahr, dass „OBI“ bei entsprechender Wand-Hintergrundfarbe verschwimmt. Ich finde, dass das sogar hier im Nachher-Bild passiert.

  3. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die Änderung der Farbe. Ich sehe keinen unmittelbaren Nutzen, aber riesige Kosten. Die Logos kann man so über die Zeit tauschen, dank der sensiblen Anpassung wird das Kunden nicht besonders auffallen. Aber in allen Filialen die Corporate Colour zu adaptieren dauert und kostet viel.

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