O (Omicron)

O (Omicron) from Romain Tardy (AntiVJ) on Vimeo.

Grafisch sehr spannende Licht-Installation. Auch das Sounddesign ist wunderbar. Bitte Fullscreen und Boxen an bzw. Kopfhörer auf!
Hier noch das Making-of, das durchaus etwas ausfĂŒhrlicher hĂ€tte sein dĂŒrfen.

15 Kommentare zu “O (Omicron)

  1. Au ja, ein sehr schönes, interessantes und imposantes Projekt, meine Hochachtung. Ich finde lediglich, um ein kleines bisschen Wasser in den Wein zu kippen, man hÀtte das Drumherum typografisch etwas passender, spannender hÀtte lösen können. Eine DTL Nobel zum Beispiel hÀtte meiner Meinung nach deutlich besser gepasst.

  2. Fullscreen gesehen, Kopfhörer aufgehabt: Das geht in die Richtung derbauer.de, Matrix, I Robot usw., stilistisch spekulativer Kitsch, Sounddesign pompös, technisch jedoch ganz große Klasse! Erkenntnis aus dem Making-of: Gemeint ist Fritz Lang, heraus kommt Harald Glööckler.

  3. Das ist mal wieder ein schönes Schmankerl! Die Beschreibung als Licht-Installation war nur etwas irrefĂŒhrend.HĂ€tte mich gern selbst mal in den Dom gestellt. War bissel enttĂ€uscht das es „nur“ computergenerierte Effekte sind (aber natĂŒrlich auf Topniveau und detailverliebt).

  4. Albedo, die Macher sprechen von „light“, „projection“ und „installation“. Insofern gehe ich davon aus, dass das Video eine Aufnahme vom Dom zeigt. Genau das meine ich aber, als ich von „gerne ausfĂŒhrlicher“ schrieb in Bezug auf das Making-of. Es wird nicht deutlich genug zum Ausdruck gebracht, dass es eine Installation ist und keine reine CGI-Arbeit. So es denn tatsĂ€chlich so ist.

  5. Genau das habe ich mich auch gefragt. Einerseits deutet einiges daraufhin, dass es tatsĂ€chlich eine reale Installation ist, auf der anderen Seite wĂ€re das sicherlich sehr, sehr aufwendig umzusetzen (alleine schon in Bezug auf die Kosten). DarĂŒber hinaus sehen gerade die Effekte an den großen SĂ€ulen zur Mitte und zum Ende des Videos doch immer mehr nach CGI aus. Das mĂŒssten ja wenn unzĂ€hlige Lichtquellen, Projektoren, Displays etc. sein – irgendwie sehr schwer vorstellbar.

  6. Exakt. Ist also alles auch innerhalb des Doms anzuschauen und keinesfalls nur CGI. Das Grundprinzip ist: viele lichtstarke Beamer mit ĂŒberlappenden Bildbereichen und weichen (dadurch unsichtbaren) ÜbergĂ€ngen dazwischen projezieren ein kuppelförmiges Video. Womöglich kommt die ganze Installation sogar ohne eine „richtige“ Lampe aus, ich konnte jedenfalls keine erkennen. Die Beamer dagegen sieht man, wenn man genau hinschaut. Das zugrundeliegende Video wird im Zuspielrechner auf ein 3D-Modell der Kuppel gelegt, um die Verzerrungen auszugleichen, die entstehen, wenn man nicht auf eine ebene FlĂ€che projiziert.

  7. Danke fĂŒr die ErklĂ€rung mit dem Videomapping. FĂŒr mich sieht es trotzdem nach CGI aus, also nicht real erlebbar. Im MakingOf fahren die Jungs immer wieder mit der Kamera durch den Dom, aber das kĂŒnstlerische Endergebnis besteht „nur“ aus festen Kamerapositionen. (gut geschnitten, das es garnicht auffĂ€llt)
    Meine Theorie: FĂŒr jede Einstellung gib es mindestens zwei Realfotos, ein dunkles und ein helles Bild. Weiterhin ein 3D-Modell des Doms, in dem die eigentliche Lichtkomposition (die LeuchtflĂ€chen und -linien) animiert wurde. Die Virtuelle Kamera wurde mit den realen Einstellung ĂŒbereinander gelegt (tracking wĂŒrde ich erst bei bewegter Kamera sagen). Die Lichtkomposition wurde dann als Alphakanal auf die beiden Bilder (hell / dunkel) angewendet.
    Ist alles trotzdem aufwendig und zeitintensiv, aber ohne Materialschlacht und leider nicht real anzusehen.

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