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O (Omicron)

O (Omicron) from Romain Tardy (AntiVJ) on Vimeo.

Grafisch sehr spannende Licht-Installation. Auch das Sounddesign ist wunderbar. Bitte Fullscreen und Boxen an bzw. Kopfhörer auf!
Hier noch das Making-of, das durchaus etwas ausführlicher hätte sein dürfen.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Danke für die Erklärung mit dem Videomapping. Für mich sieht es trotzdem nach CGI aus, also nicht real erlebbar. Im MakingOf fahren die Jungs immer wieder mit der Kamera durch den Dom, aber das künstlerische Endergebnis besteht “nur” aus festen Kamerapositionen. (gut geschnitten, das es garnicht auffällt)
    Meine Theorie: Für jede Einstellung gib es mindestens zwei Realfotos, ein dunkles und ein helles Bild. Weiterhin ein 3D-Modell des Doms, in dem die eigentliche Lichtkomposition (die Leuchtflächen und -linien) animiert wurde. Die Virtuelle Kamera wurde mit den realen Einstellung übereinander gelegt (tracking würde ich erst bei bewegter Kamera sagen). Die Lichtkomposition wurde dann als Alphakanal auf die beiden Bilder (hell / dunkel) angewendet.
    Ist alles trotzdem aufwendig und zeitintensiv, aber ohne Materialschlacht und leider nicht real anzusehen.

  2. Das ist anscheinend eine richtige Installation (“in echt” ;-). Jedenfalls kann man das Ding besuchen und dafür Eintritt bezahlen:

    “The journey is crowned with an exceptional light and sound show performed under the Dome with an aid of the videomapping technology, and which is a special feature of this facility in the European scale.”

    und:

    “In the exceptional space below the dome you can admire a multi-media perfomance with lights and sound …designed by a group of Belgian visual artists ANTIVJ. The extraordinary spectacle in the video-mapping technique is devoted to the architecture and industrial aesthetics of modernism. The spectacle can be watched at selected dates.”

    https://www.centrumpoznawcze.pl/en

    PS: “dome” heißt übersetzt “Kuppel”, das Gebäude ist ein Veranstaltungszentrum und keine Kirche.

  3. Hallo zusammen!

    Um die Begrifflichkeiten und den Wahrheitsgehalt des Projekts zu klären: Das Projekt existiert, also kein CGI, und bei der Technik handelt es sich um “Video Mapping” oder “Objectillumination”. Dabei lassen sich verschiedene Entwicklungsumgebungen einsetzen. Beliebt ist derzeit VVVV, womit 3D-Objekte per Beamer in Gebäude “eingebettet” werden können. Die Macher, also AntiVJ, realisieren das schon seit geraumer Zeit und sehr beeindruckend.

    https://antivj.com/

    Wie man sowas selber machen kann, zeigt folgendes Tutorial ganz schön:
    https://vvvv.org/documentation/how-to-project-on-3d-geometry

    Beste Grüße

    Mark

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