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Nokia Music Store möchte keine Mac-Nutzer

Nokia Music Store

Wenn man als Mac-Nutzer den im Beta-Status befindlichen Nokia Music Store betritt (aktuell sogar per Werbemittel beworben) dann erlebt man eine Überraschung. „Mac-Nutzer müssen draußen bleiben“, so die Botschaft, die man erhält, wenn man mit Safari oder Firefox die Site aufruft. Acht Prozent* der Nutzer so zu verschrecken ist selbst in einer Beta-Version inakzeptabel. Ein sehr schönes Beispiel für das Verbrennen eines Online-Werbeetats.

* Marktanteil Mac OS in Deutschland im Juni 2008 | maclife.de

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Dieser Beitrag hat 29 Kommentare

  1. naja wer will auch schon den nokia-store :-)
    find es trotzalledem aber ignorant. besonders, da mac-user für ihre liebe zum digital lifestyle bekannt sind. aber nokia unterstützt ja generell von haus aus keine macs. darum hatte ich auch bislang immer ein sony ericsson.

  2. Die Fragen im Browser den User-Agent ab, um uns Maccies auszusortieren.

    Ich habe meinen grade mal auf IE 7 unter Windows XP geändert und prompt „funktioniert“ es auch unter MacOS X… Allerdings ist die Seite BAD (broken as designed), weil irgendwelcher proprietärer Script-Kram benötigt wird.

    Schönes WE allseits!

  3. Auch von Windows XP. Kann mir schwer vorstellen dass das so bleiben wird. Besonders die junge Generation surft mit Firefox. Die sind eben auch die Zielgruppe von Nokia.

  4. Man kann die Seite durchaus mit dem Safari erreichen, man muss ihn nur als anderen User Agent ausgeben (über das Develop-Menü).Die Seite nutzt irgend so ein popeliges ActiveXObject, kein Wunder, dass man andere Browser, die diese Kindergartentechnologie nicht unterstützen, ausschließen muss. Außerdem ist das ein komplett auf JavaScript aufgebautes Frameset, also miserabler geht’s dann auch nicht mehr.
    Für mich ein klarer Fall von „Selbst dran Schuld“. Da lob ich mir den iTunes Store, auch wenn ich gar keine Musik da kaufe … ;)

  5. Ich verstehe vor allem nicht, dass sie sich noch nicht mal Gedanken um Firefox machen, mit Mac OS sperren sie 8% Prozent aller Leute aus. Okay, die meisten Interessenten davon verwenden wahrscheinlich sowieso den iTunes Music Store. Aber allein schon dadurch, dass Firefox nicht unterstützt wird, denn damit verärgern sie in Deutschland rund 35% aller Benutzer.

    Hab mal den IE geöffnet und mir die Seite angeschaut. Offenbar benutzen die das Windows-Media DRM, damit wird eigentlich schon klar, warum man hier auf Microsoft angewiesen ist und das Ganze nicht Mac-kompatibel ist. Btw, sogar Musicload bietet inzwischen Musik im mp3-Format an.

    Nokia baut an sich echt gute Handys, allerdings oft mit einer grauenhaft umständlichen Oberfläche. Hier zeigt Nokia einmal mehr, dass sie auch in anderen Bereichen den Anschluss verpasst haben. Ich glaube kaum, dass dieses Projekt wirklich Erfolg haben wird. Wenn man den haben will, muss man es dem Kunden schon etwas schmackhafter machen, denn in Sachen Online-Musik hat der inzwischen mehr als genug Auswahl, viel davon auch ohne DRM.

  6. Hehe…die Headline zum Fred hört sich irgendwie nach Bild an. ;o)
    Hier wird nicht nach Mac oder nicht Mac sortiert, sondern nach Browser.
    Wer nutzt schon den IE? Und wer will einen Nokia Musik Store..tzz..am Ende schließen die gar keinen aus…

    LG,
    m

  7. naja, wer blöd genug ist musik im internet in mp3-form zu kaufen, ist auch blöd genug den internet explorer zu verwenden …

  8. Wie Fabian schon bemerkt hat, beruht die Beschränkung offensichtlich auf dem verwendeten DRM. Ob man Mitte 2008 noch mit solchen Einschränkungen an den Markt gehen sollte, ist wirklich fraglich. Der Grund liegt aber vermutlich weniger bei Nokia als bei der Industrie, die die Lizenzen für DRM-freien Vertrieb nur sehr zögerlich für gewillte Anbieter freigibt. Auch Musicload hat Jahre gebraucht, um MP3s einzuführen. Das lag nicht am fehlenden Willen. Anderen Anbietern wird das bisher ganz verwehrt.

    Interessant: Bei iTunes hat sich jahrelang niemand über die vorgeschriebene Software beschwert. Schließlich kann man den Shop weder mit dem IE noch mit Firefox oder Safari besuchen. Und was das DRM angeht, ist es m. W. auch erst seit kurzer Zeit möglich, DRM-freie Stücke bei iTunes zu kaufen, die man dann mit einem Player seiner Wahl abspielen kann.

    Komisch, dass für Mac-User immer nur alles propietär ist, was sie nicht nutzen können. In der Umkehrung gilt das offensichtlich nicht. Schreibt Steve die zu verwendende Software und die erlaubten Abspielgeräte vor, ist das ok. Macht das ein anderer Anbieter, geht ein Aufschrei durch die Mac-Welt.

Kommentare sind geschlossen.

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