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Neupositionierung der Marke AEG

Der Mutterkonzern Electrolux stellte bereits auf der diesjährigen IFA in Berlin einen überarbeiteten Markenauftritt für AEG vor, in dessen Zentrum ein modifiziertes AEG-Logo steht. Im Rahmen einer Neupositionierung wird AEG zukünftig stärker als „Führungsmarke“ und „Edelmarke“ eingeordnet. Der Zusatz „Electrolux“, wie er bislang unter dem Bogen zu finden war, wurde entfernt. Stattdessen steht nun das stilisiertes Electrolux-„E“ direkt vor der Wortmarke „AEG“ und bildet mit ihm eine Einheit.

Anfang November wurde die AEG-Website relauncht. Besucher, die AEG-Electrolux.de aufrufen, werden nunmehr auf diese neu gestaltete AEG-Startseite umgeleitet. Auch daran wird deutlich, dass der Name Electrolux wesentlich stärker innerhalb der AEG-Markenführung in den Hintergrund tritt.

Der Strategiewechsel ist etwas überraschend, denn erst im Sommer 2010 wurde AEG-Electrolux.de umfassend relauncht (siehe Electrolux-Pressemeldung).

AEG Logo
AEG Logo

Schwarz als führende Corporate-Farbe hat ausgedient. Das neue Erscheinungsbild der Marke AEG wird stattdessen von B…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 46 Kommentare

  1. Die Abwandlung von “n” und “m” mutet etwas bizarr an, und erinnert mich spontan an das cover von David Bowie: https://img.noiset.com/images/album/david-bowie-heathen-cover-art-1057.jpeg
    Auch meine ich, das die Positionierungen der einzelnen Elemente etwas mehr Liebe hätten vertragen können; auf mich wirkt das Redesign vor allem verkopft. Ich stelle mir das Gespräch zum Redesign etwa folgendermaßen vor:
    “… durch die entschiedene Positionierung der Wort-Bildmarke im Verhältnis zum Claim, kommuniziert die Premium-Marke AEG Fortschritt und Innovation”
    (steht ja schließlich rechts, ist doch klar ;-)
    Ich glaube, da sind im Wesentlichen PR-Menschen am Werk gewesen.

  2. Schade, vorher war es viel hochwertiger.
    Der Claim widerspricht nun der Art und Weise, wie er selbst dargestellt wird. Diese “verkrüppelten” Buchstaben sehen wie ein Fehler aus. Andererseits aber auch witzig, denn die meisten werden das sicher gar nicht wahrnehmen ;)

  3. Ein stilisiertes E ist auch nur sehr schwer zu erkennen. Für mich liegt da jemand im Tanga. Vielleicht ist das aber auch nur mein einfach gestricktes Gehirn.

    Eine stärkere Positionierung als Edelmarke kann ich ich aber nur schwer erkennen. Für mich wirkt das nicht edler als vorher. Eher im gegenteil, ich bin mal auf die Anwendungen gespannt.

  4. Die winkeligen “n” und “m” wollen irgendwie gar nicht zur Futura des restlichen Claims passen. Diese “Eckigkeit” taucht nämlich nur noch einmal auf: Beim Quadrat der Bildmarke. Ansonsten sind nur Rundungen zu sehen.

    Apropos: Wenn man die Bildmarke um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn dreht, hat man übrigens einen Damenpo, der mit String-Tanga bekleidet ist.

  5. Ich finde die Bildmarke passt nicht so recht zum „AEG“, vielleicht sitzen die zwei einfach zu eng aufeinander. Beim Claim musste ich lange suchen, was mich an der Schrift stört … es sind die Buchstaben n und m, die ein sehr unruhiges Gefühl vermittelt – zumindest auf mich. Mir gefällt es insgesamt nicht sonderlich.

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