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Neues Verpackungsdesign für Nescafé

Nescafé Redesign, Quelle: Nestlé
Nescafé Redesign, Quelle: Nestlé

Die zum schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé gehörende Kaffeemarke Nescafé vollzieht ein Package-Redesign. Erste Verpackungen mit neuer Aufmachung werden derzeit in den Handel eingeführt. Seitens des Unternehmens wurde die Umstellung bislang nicht kommuniziert.

Mittlerweile ist es zehn Jahre her, dass die Marke Nescafé einem Rebranding unterzogen wurde (dt berichtete). Seitdem hat gerade die Lebensmittelbranche einen enormen Wandel erfahren. Das Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher ist gestiegen, ebenso die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln, Nachhaltigkeitsbelange sowie Umwelt- und Sozialauswirkungen sind zu einem zentralen Aspekt und Faktor geworden, auch innerhalb der Markenkommunikation.

Anfang letzten Jahres hatte Nestlé unter dem Markenslogan „Make your world“ eine europaweite Kampagne lanciert, und damit die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Marke Nescafé in den Mittelpunkt gestellt. Darauf aufbauend wurden nun die Verpackungen von Nescafé einem Redesign unterzogen.

Nescafé Cappuccino – vorher und nachher, Bildquelle: Nestlé, Bildmontage: dt
Nescafé Cappuccino – vorher und nachher, Bildquelle: Nestlé, Bildmontage: dt

2014 wurde das Nescafé-Markenlogo zuletzt überarbeitet (dt berichtete). Das seinerzeit eingeführte grafische Zeichen – ein Blatt-förmiger Akzent über dem „E“, der gleichsam einen stilisierten Dampfschleier darstellt – wird nun zum zentralen Gestaltungselement des Verpackungsdesigns von Nescafé.

Der braune, goldumrandete Kreis, in dem das Markenlogo im bisherigen Etikett eingebunden ist, entfällt vollständig. Fortan wird das weiterhin als Negativform angelegte Markenlogo ohne Kreis abgebildet, unterlegt lediglich mit jenem Akzent-Zeichen. Je nach Produkt/Sorte changiert das Akzent-Zeichen farblich (Cappuccino = hellblau).

Auch im Kontext digitaler Anwendungen (Social Posts, Banner, u.a.) wird das Akzent-Zeichen zu einem bestimmenden Gestaltungselement, wie das nachfolgende Beispiel illustriert:

 

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Die Füllmenge der Verpackungen (Beispiel Nescafé Cappuccino) ist im Rahmen der optischen Anpassung unverändert geblieben. Es erfolgte offenbar keine Shrinkflation.

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Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Wie schlecht wurde denn bitte das Accent Aigu im Instagram Post eingefügt? Warum läuft die Linie hinter dem Daumen der Frau, aber vor dem Glas und dann doch wieder unter dem Tablett zusammen?

  2. Mir fehlt beim Verpackungsdesign am Beispiel der Cappuccino-Variante ein bischen mehr Kontrast. Es wirkt alles ein wenig schwamming. Der Nescafé Schriftzug, bzw. das Logo geht irgendwie unter. Schlecht finde ich es nicht, aber evtl. hätte man den Blauton etwas dunkler machen können, dann wäre es etwas präsenter.

  3. Neben dem Dampfschleier-Zeichen fehlt glaube ich ein Pfeil mit dem Hinweis “Dampfschleier!”, damit er als solcher erkennbar ist… 🤨 Eher noch erinnert es an den Körper des Twitter-Vogels (vor allem in blau).

    1. Musste auch beim ersten Blick darauf an Twitter denken 😄 Insgesamt finde ich das Layout sehr aufgeräumt und erfrischend, auch wenn ich die Kritik mit dem fehlenden Kontrast im oberen Bereich teile. Aber insgesamt eine klare Verbesserung zur bisherigen Variante.

  4. Also, diese Vatertagsbild gefällt mir gar nicht. Die Hand von dem bärtigen Mann rechts sieht unrealistisch aus und was ist das für ein pilsförmiges Teil unten rechts neben den Schnittchen. Insgesamt ist das Bild viel zu unruhig und gestellt. Die vielen Hände. Und was trinkt den der Großvater? Nix ;-)? Hat man das Bild der KI überlassen? Den Dampfschleier kann man auch nur mit Mühe identifizieren. Schade. Und dann das ß in der Versalschrift auf der Packung. das geht alles besser und schöner …

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