Jägermeister bekommt ein neues Packaging-Design. Erstmals seit 17 Jahren wird der im niedersächsischen Wolfenbüttel hergestellte Kräuterlikör nicht mehr in orangefarbenen, sondern in schwarz-grünen Kartons verpackt.
Die Kartonagen, in denen Jägermeister-Flaschen in über 140 Länder der Welt geliefert werden, haben einen neuen Look. Dabei greift die Traditionsmarke auf Elemente zurück, die Jägermeister seit jeher begleiten, so auch der Dunkelgrünton, der bereits seit 1954 ein prägnantes Merkmal der kantigen Jägermeisterflasche ist und der nun auch in Kombination mit Schwarz das Design der Kartonagen bestimmt. Ab Januar 2020 werden die Kartonagen weltweit sukzessive auf das neue Design umgestellt.
Mit dem Packaging-Relaunch verfolge man das Ziel eines weltweit einheitlichen Premium-Auftritts der Marke Jägermeister. „Das schaffen wir“, wie Wolfgang Moeller, Vice President Global Brand Marketing erklärt, „ohne die Wiedererkennbarkeit der Marke aufs Spiel zu setzen, wie umfassende Marktforschung ergeben hat.“
Im Zuge des Design-Updates wurde außerdem eine ganz neue Verpackungseinheit entwickelt. Das Kleinstflaschengebinde „Mini Meister“ ist in den Größen 9x2cl, 10x2cl und 24x2cl, 90x2cl und 96x2cl erhältlich.…
Jägermeister bekommt ein neues Packaging-Design. Erstmals seit 17 Jahren wird der im niedersächsischen Wolfenbüttel hergestellte Kräuterlikör nicht mehr in orangefarbenen, sondern in schwarz-grünen Kartons verpackt.
Die Kartonagen, in denen Jägermeister-Flaschen in über 140 Länder der Welt geliefert werden, haben einen neuen Look. Dabei greift die Traditionsmarke auf Elemente zurück, die Jägermeister seit jeher begleiten, so auch der Dunkelgrünton, der bereits seit 1954 ein prägnantes Merkmal der kantigen Jägermeisterflasche ist und der nun auch in Kombination mit Schwarz das Design der Kartonagen bestimmt. Ab Januar 2020 werden die Kartonagen weltweit sukzessive auf das neue Design umgestellt.
Mit dem Packaging-Relaunch verfolge man das Ziel eines weltweit einheitlichen Premium-Auftritts der Marke Jägermeister. „Das schaffen wir“, wie Wolfgang Moeller, Vice President Global Brand Marketing erklärt, „ohne die Wiedererkennbarkeit der Marke aufs Spiel zu setzen, wie umfassende Marktforschung ergeben hat.“
Im Zuge des Design-Updates wurde außerdem eine ganz neue Verpackungseinheit entwickelt. Das Kleinstflaschengebinde „Mini Meister“ ist in den Größen 9x2cl, 10x2cl und 24x2cl, 90x2cl und 96x2cl erhältlich.…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
@JyS.: “Ich war überrascht. Nicht vom Design, sondern vom Beitrag hier. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht die Zielgruppe bin und das neue Packaging zwar nett aber auch recht belanglos finde, die Idee mit der Flasche 1:1 in besonders verzehr-anregendem Look macht doch schon jede zweite Brauerei bei ihren Sixpacks/Pinolen. Weshalb Jägermeister hier einen eigenen Beitrag erhält und gefühlt jede Version einer Überverpackung so detailreich aufgelistet wird, kann ich mir nicht erklären.”
Ich meine, man kann es erklären. Bis vor etwa dreißig, fünfunddreißig Jahren war JÄGERMEISTER das, was der Name aussagt: Ein Kräuterschnaps für die Fernsehcouch, den Stammtisch, die Theke, den Kneipengänger, vielleicht auch nach oder während der Jagd – somit also für die älteren Semester.
Dann, irgendwann in den neunzigern kam – ungesteuert und unerwartet, aber nach Erkennen des neuen Trends durch die Firma weiter vorangetrieben – die große Überraschung: JÄGERMEISTER als neues “Kultgetränk”, und zwar nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern in einer Reihe von Ländern bis hin zu den USA. Dieser Trend hält bis heute an und hat der Marke eine bis dahin nicht gekannte Publizität verschafft. Das alleine rechtfertigt eine etwas nähere Befassung mit dem Markenauftritt, insbesondere aber auch deshalb, weil die optische Darbietung seit Jahrzehnten bis heute nahezu unverändert blieb: Hirsch, Kreuz im Geweih, Frakturschrift. Allein die dadurch geschaffene Kontinuität verdient besondere Beachtung und verdient eigentlich auch eine Untersuchung der Frage, wie eine solche Kontinuität über nahezu ein Jahrhundert (seit 1935) erfolgreich aufrechterhalten werden konnte und offenbar weiterhin kann!
Eine Befassung mit dem Markenauftritt ist absolut gerechtfertigt, nur meine och dass hier nur ein Bruchteil des Markenauftritts behandelt wird. Und das überrascht mich.
green
washdrinking?!