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Neues Logo für Hochschule der Medien Stuttgart (HdM)

Die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) hat zum Sommersemester 2017 ein neues Logo eingeführt. Da die Hochschule in den vergangenen Jahren gewachsen und vielfältiger geworden sei, wolle man die Veränderungen nun auch im Logo sichtbar machen. Einige der Studenten der HdM empfinden allerdings insbesondere die Typo als „einfallslos, steril und dröge“.

Das neue Logo sei das Ergebnis eines Prozesses, der vor rund drei Jahren begann. Bereits im Wintersemester 2014/2015 habe man beschlossen, das bis dato verwendete länglich-rechteckige Logo, dessen Form den Einsatz in digitalen Medien von je her erschwert habe, zu überarbeiten und mit ihm auch das Corporate Design der Hochschule.

Wie bereits im bisherigen Logo kommen auch innerhalb der neuen Bildmarke vertikale Balken zum Einsatz; diese wurden neu interpretiert. Durch die Anordnung setzen sich die Balken der Bildmarke so zusammen, dass die Kleinbuchstaben “hdm” erkennbar werden (siehe Abbildung unten zur Veranschaulichung).

Auszug der Pressemeldung:

„Wir wollten ein Logo schaffen, das nicht komplett losgelöst vom alten Logo, aber dennoch modern und zeitlos ist. Mit einer neuen, überarbeiteten Wort-Bild Marke ist uns das, so denke ich, gelungen“., so Prof. Dr. Franco P. Rota, Prorektor für Hochschulmarketing an der HdM.
In studentischen Projektteams aus verschiedenen Studie…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 26 Kommentare

  1. Finde es gar nicht so schlecht. Also die Bildmarke. Nur die Abstände zwischen den »Linien-Buchstaben« sind mir nicht deutlich genug. Das sieht dadurch eher wie ein Fehler aus.

  2. “Quadratisch, praktisch, schlecht”

    Wie viele andere Kommentatoren auch finde ich die neue Bildmarke wenig inspirierend. Auch ich musste vor allem und zu allererst an eine schlechte Kopie des The Mill-Logos denken.
    Die Abstände zwischen den Strichen sind zu willkürlich. Dadruch, dass die Striche dünner als der Leerraum sind, wird die Wahrnehmung der Buchstaben erschwert bzw. für mich unmöglich, wenn man es nicht weiß.
    Zur versalen Schrift braucht man ja schlichtweg nichts zu sagen. Setzen, 6.

    Die allgemein bemängelte fehlende Dynamik im Logo finde ich persönlich nichtmal störend. Kombiniert mit einem dynamischeren Auftritt im Allgemeinen braucht es auch kein allzu flippiges Logo. Dieser Auftritt drumherum fehlt (bisher?) leider komplett, sodass das Logo nur noch jämmerlicher dasteht.

    In letzter Zeit bekleckern sich die Hochschulen Deutschlands ohnehin nicht unbedingt mit Ruhm, wenn es um die eigene Darstellung nach innen und außen geht. Gerade bei einer Medienhochschule schlägt das aber deutlicher ins Gewicht. Man kann nur hoffen, dass die Studenten bei diesem Projekt NICHT involviert waren und die Absolventen mehr auf dem Kasten haben, als “ihr” Logo vermuten lässt.

  3. Als Alumno der HdM finde ich das Thema besonders interessant. Leider bin ich vom Ergebnis nicht ganz überzeugt.

    Die Verwendung der Farbe Rot erscheint mir sinnvoll, da die Website schon immer von rot geprägt war und auch die Eingangstüren des Hauptgebäudes in markantem rot gehalten sind. Die Bedeutung der alten Bildmarke habe ich nie verstanden – die neue halte ich für etwas besser, auch wenn sich die Verbindung mit dem Buchstaben “hdm” nicht sofort erschließt.

    Trotzdem sind die Balken-Abstände etwas zu undeutlich. Der nur minimal größere Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben geht hier zu sehr unter und wirkt dann beinahe unsauber. Vielleicht hätte man mit völlig gleichen Abständen, aber dafür mit verschiedenen Farben arbeiten können…

    Dem muss ich leider zustimmen. Die größeren Abstände sind leider zu gering um gewollt zu wirken – sieht wirklich nach einem unsauberen Satz aus.

    Eine neue Typo in der Wortmarke war auch überfällig, die alte “Roboter-Schrift” kann man im Jahr 2017 wohl kaum noch mit einer innovativen Medien-Hochschule assoziieren. Leider ist die neue Schrift nicht viel besser. Der Condensed-Schnitt sieht meiner Meinung nach einfach nur ungewollt gestaucht aus.

    1. Ja, so würde es Sinn machen. Damit passt es in ein Pixelraster, die Höhen, Breiten und Abstände sind nachvollziehbar und die Buchstaben optisch sauber getrennt. Als professionelle Anstalt sollte man sich schon mal ein derartiges Raster beim Entwurf zu Nutze machen, gerade bei diesem Balken-Stil. Das präsentierte Ergebnis scheitert hier völlig.

    1. Nicht im Entferntesten wäre mir ein Vergleich mit Cisco in den Sinn gekommen. Selbst wenn eine konrekte visuelle Verwandschaft mit dem Signet eines US-amerikanischen Netzwerk-Spezialisten bestünde, muss das eine Hochschule für Gestaltung in Deutschland nicht zwangsläufig kümmern. Verwechslungsgefahr besteht jedenfalls keine.

  4. Seh ich anders. Weil das CISCO_Signet selbst mir als Nicht_Finananzmenschen sehr präsent ist.
    Ist für mich eine 1:1_Kopie.

  5. Ich hab auch kurz an Cisco gedacht, aber den Gedanken sofort wieder verworfen, da das HDM-Logo eben kein Bauwerk darstellt, sondern Buchstaben. Das HDM-Logo hat auch keine “Unterlänge(n)”. Formal ähnelt es eher den bereits genannten: The Mill oder MdM. Die Idee ist so grundlegend, dass es unwahrscheinlich ist, dass es keine anderen Logos gibt, die auf dem gleichen Prinzip basieren.

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