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Neues Erscheinungsbild für Sotheby’s

Sotheby's Logo
Sotheby’s Logo

Sotheby’s Logo

Sotheby’s zählt zu den weltweit ältesten und bekanntesten Auktionshäusern. 1744 in London gegründet ist Sotheby’s heute mit rund 100 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das nun vorgestellte neue Erscheinungsbild ist das Ergebnis eines zwei-jährigen Designprozesses, an dessen Anfang der Relaunch der Website stand.

2011 wurde das Team von Abbott Miller, Partner bei Pentagram, mit dem Relaunch der Website von Sotheby’s beauftragt. Wie es heißt, erkannten alle Beteiligten recht schnell die Notwendigkeit einer Anpassung nicht nur der digitalen Präsenz, sondern auch des Corporate Designs insgesamt. Wenn ein solches Traditionsunternehmen den Relaunch des eigenen Webauftritts zum Anlass nimmt, sein gesamtes visuelles Erscheinungsbild in Frage zu stellen, sagt das einiges über die Bedeutung digitaler Medien aus. Erstmals verfügt Sotheby’s nun über ein Monogramm, das etwa auf Facebook und Twitter als Profilbild zum Einsatz kommt.

Sotheby’s Logo – vorher und nachher

Im Zuge der Zusammenarbeit wurde die komplette visuelle Identität Sotheby’s überarbeitet – Website(nunmehr responsive), Magazine, Kataloge, Geschäftsausstattung und vieles mehr. Wie wird man dem Erscheinungsbild eines Unternehmens gerecht, das auf eine 270-jährige Geschichte verweisen kann? Das Ergebnis ist klassisch, schlicht und edel. Nach 12 Jahren wird auch die Wortmarke erneuert. Anstelle der Gill Sans sorgt nun die Mercury für den typographischen Ausdruck.

Sotheby’s

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 17 Kommentare

  1. @joey: Ich wollte eigentlich nur meine Meinung loswerden und sicher nicht die Designbranche diskreditieren. Ich lese hier seit einigen Jahren mit und kommentiere, und es gibt viele Relaunches und neue kreative Schöpfungen, die ich unendlich gut finde.

    Weniger gut finde ich allerdings, dass Du meine Kritik zum Anlass nimmst, sowohl mich als auch mein Blog (das nicht aus dem 1&1-Websitebaukasten stammt) dermaßen zynisch runterzuputzen und mir gar Verachtung der Designbranche gegenüber unterstellst. Aber das führt eigentlich nur zu einem: dass ich meine Meinung, die ich stets versuche konstruktiv vorzubringen, ab sofort öfters für mich behalte. Denn auf solche Kommentare wie Deinen habe ich keine Lust mehr.

    An gl vielen Dank, dass Du die Sache relativiert hast.

    (…)es ist auch ohne eigene Kunstfertigkeit möglich (und erlaubt) Kritik zu üben. Viele Auftraggeber tun dies – gehört einfach dazu.

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