Neues Erscheinungsbild für Maltapost

Maltapost Logo

Kleiner Schwenk ins Mittelmeer. Der nationale Post-Betreiber von Malta stellt sich strategisch neu auf und führt eine neue visuelle Identität ein. „Das neue Erscheinungsbild soll dazu beitragen, neue Märkte für die Postdienste zu erschließen“ so Joseph Gafà, Geschäftsführer von Maltapost. Das Unternehmen kehrt mit dem vollzogenen Redesign zu den ursprünglichen Farben Rot und Schwarz und zurück. Auch in Bezug auf die Gestaltung des neuen Firmenzeichens, zeigt man sich ein Stück weit traditionell.

Maltapost Logos

Statt abgewandeltem Eurosymbol findet sich im neuen Logo als Bildkomponente ein Posthorn, das in sich ein Malteserkreuz aufnimmt. Auch hinsichtlich der Typografie zeigt sich das Design runderneuert. Minuskeln bestimmen innerhalb der CD-Linie das Schriftbild und so ist auch die neue Wortmarke einzig mit Kleinbuchstaben gesetzt.

Maltapost Flilialen

Auch die Website wurde frisch aufgesetzt: MaltaPost debuts its new image | maltapost.com

19 Kommentare zu “Neues Erscheinungsbild für Maltapost

  1. also, bei diesem logo habe ich wirklich auch dieses foto dazu gebraucht! bei der ersten betrachtung hatte ich meine leichten zweifel, denn signal-farben machen noch kein logo jedoch im ‚körperlichen‘ einsatz sieht alles doch recht durchdacht aus…

  2. Stimmt. Ohne das Design an der Filiale, hätte mir das Logo auch nicht wirklich gefallen.
    Die abgerundet fette Typo mag irgendwie nicht ganz zu dem zierlichen und etwas altbackenen Posthorn passen.

  3. Es sieht mir ein wenig so aus, als hätte man vorher und nachher vertauscht. Das neue „Logo“ ist ein optischer Rückschritt von grässlichster Dimension. Ich muss mich nicht sonderlich anstrengen, um im neuen Logo ein Gesicht mit Clownsnase zu entdecken. Nicht nur deshalb wirkt das neue Design albern und billig. Die Typografie ist nicht nur wegen der unterschiedlichen Neigungen fürchterlich, sie ist zudem auch noch unseriös verspielt und vermittelt mir den Eindruck des „fat losers“. Auch die Internetseite weckt Reminiszenzen an Rossmann & Co. – Discountanbieter eben. Die Farbgebung ist auch nicht gerade dazu auserkoren, Vertrauen zu wecken, sie wirkt sehr aggressiv und undurchdacht.

    Setzen, sechs!

  4. Die unterschiedlichen Schrift-Neigungen gehen gar nicht, das wirkt krumm und schief.
    Desweiteren ist das Posthorn-Symbol sowas von altbacken, man fasst es ja kaum. Wobei das vorige Symbol auch nicht besser war. Sah eher nach einer Bank aus.

  5. Grade in südlichen Ländern meine ich, die Post schon des öfteren in Rottönen gesehen zu haben. Insofern finde ich die Farbgebung überhaupt nicht ungewohnt und kann mir vorstellen, dass Sie in den entsprechenden Gegenden schon gelernt sein mag (Wiedererkennung).
    Aggressiv finde ich die Farben dabei nicht, höchstens signalisierend, was ja durchaus Sinn macht.

    Die unterschiedliche Neigung der beiden Wörter fällt auf, ja. In angeglichener Form wäre aber entweder das Wort „Post“ zu träge oder der Name „Malta“ zu „gehetzt und konstruiert ausgefallen. So wird ein wenig Spannung erzeugt – warum nicht?

    Man muss ja nicht alles schlecht reden. Der Auftritt wird sicherlich keine Preise gewinnen, aber in der Umsetzung finde ich ihn doch angemessen.

  6. Das alte Logo war doch sehr stimmig insich, einfach ein gutes Logo für ein Postunternehmen.
    Das neue Logo sieht einfach nur billig aus, als ob das Unternehmen eine Discounter-Strategie einschlagen will.

    Ich bin zwar der letzte der Sachen in die Nazi-Ecke stellt, aber das neue Logo sieht zudem aus wie eine verspielte Comicversion der Hakenkreuzflagge.

  7. Im Realeinsatz ist es erstaunlicher weise wirklich besser.
    Man beachte auch, dass die Farbe nun wunderbar zu den Briefkästen im Hintergrund passt, so wie in Deutschland. Finde ich immer sehr praktisch, vor allem für Touristen.

  8. Musste bei dem Vergleich zum Clowns-Gesicht ein wenig schmunzeln – bei Werbungen für Uhren werden diese ja auch in der Regel auf zehn vor zwei gestellt, um die Form eines lachenden Mundes aufzunehmen und damit durchaus positiv zu erscheinen – vielleicht liegt der Vergleich zum Gesicht also gar nicht so weit und war durchaus beabsichtigt ;-)

    Problematisch wird das Logo aber spätestens in kleinerer Skalierung, wie man auch auf der Webseite sieht – die feinen Ausarbeitungen am Horn selber „laufen zu“, bzw. sind halt nicht mehr zu erkennen oder wirken fehlerhaft.

    Bei der Typo bin ich zwiegespalten. Den Trend zu den Minuskeln find ich extrem schwierig – ich hab da immer schnell Internetassoziationen und wer trendy ist, nutzt eben Kleinbuchstaben. Denke aber auch, dass sowas nicht von Dauer ist und sich solche Logos zumindest in dieser Hinsicht schnell überholen.

    Rot als Signalfarbe ist vollkommen ok und kommt auch bei anderen internationalen Postdienstleistern zum Einsatz – in Sachen Wiedererkennung ‚Post‘ geht es daher in Ordnung. Zumal hier einfach auch die Farbigkeit des Malteserkreuzes aufgenommen wird.

    Das ist auch eine Stärke des Logos – das Bildelement ist auch losgelöst verwendbar und ist trotzdem durch Malteserkreuz (Malta) und Horn (Post) eindeutig dem Unternehmen zuzuordnen. Damit eröffnen sich für die Gesamtgestaltung viele nette Spielflächen ;-)

  9. Wieder ein gutes Beispiel für vertauschte Vorher/Nachher-Bilder. Das alte Logo war prägnant, nur die Umsetzung schludrig (allein schon der üble Schriftenmix auf dem Fahrrad), daher täuscht auch das Foto.
    Der größte Kracher ist die Rückkehr zum „zukunftsweisenden“ Posthorn, aus dem allerdings kein Laut zu erwarten ist, da sich eine fette Schrift im Doppelpack (mit unterschiedlichen Lagen, unglaublich) darauf bequem gemacht hat. Weiterhin viel Erfolg!

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