45 Kommentare zu “Neues Corporate Design für die Stadt Kassel

  1. Der Ret-Dot-Award-Entwurf von Otl Aicher hatte ein ähnliches Konzept,mit noch mehr Fokus auf den Binnenabstand zwischen den Elementen. Ein solches Konzept steht und fällt mit dem Weißraum, den das Zeichen unbedingt braucht, damit es nicht auseinanderfällt. Meiner Erfahrung nach wird gerade dieser Weißraum im täglichen Gebrauch als erstes peu a peu verschwinden und das Zeichen dann folgerichtig seine Kraft verlieren. Der Briefbogen zeigt schon einen Vorgeschmack. Mich wundert, dass Ott und Stein das freigegeben haben.

  2. Ich finde das Design nicht schlecht; besonders die Typografie gefällt mir gut. Es ist zwar eine eher konservative Gestaltung, die nicht vor Innovation strotzt, aber trotzdem ist sie sauber ausgearbeitet und ziemlich konsequent durchgeführt.

  3. Was – meines Erachtens – wirklich gar nicht geht, ist der abgeschaffte Bindestrich. Kassel folgt hier einer immer mehr verbreiteten Sprachverhunzung – von „Renault Partner“ über „Messe Neuheit“ bis … naja, „Design Tagebuch“. Eine Stadt sollte das nicht machen.

    @Achim: Wenn man das Captcha übersieht, kommt die Fehlermeldung (Fehler Meldung) – geht man zurück, ist der Kommentar weg. Das lässt sich sicher optimieren, am einfachsten durch vertikales Vertauschen von Senden-Button (Senden Button) und Eingabefeld. Dankeschön.

  4. Ein Corporate Design das nicht einheitlich ist, in dem keine Linie zu erkennen ist. Das Bildkonzept das keines ist …. Leute mal ganz ehrlich. Ausser der Schrift fällt das Ding doch wirklich auseinander. Kann mir bitte jemand erklären wie in diesem Erscheinungsbild die herausgearbeiteten Wert zur Geltung kommen. Bzw. was genau erzählt diese Arbeit über das Produkt die Marke Kassel? Wo bitte erkennt ihr Dinge die „sauber“ raus gearbeitet wurden? Vielleicht fehlt mir der Blick aber das Raster ist halt ein Raster, dazu noch ein sehr unflexibles (vor allem für eine Stadt, Bildsprache existiert nicht, Typologo ohne echten Charakter, und unter allem steht: „Wir haben nix – aber die documenta“

  5. Wieder mal hetzt der wütende Mob* hinter einem Logo her, weil es angeblich nur aus in Word hintereinander gesetzten Worten bestehe. Das ist wirklich schade.

    Aus meiner Sicht ist das neue CD ein großer Schritt nach vorn für Kassel.

    Es bleibt zu hoffen, dass Oberbürgermeister Hilgen mutig genug bleibt, die Umstellung durchzuziehen.

    (Edit: *gemeint ist natürlich die leider unsachliche Diskussion auf HNA.de)

  6. Grundsätzlich straightes Design. Etwas schwierig finde ich die drei Illustrationstile und zwei Fotostile. Ich hätte starke Bedenken, dass der Illustrationstil weiterhin so fort geführt wird. Wie die Erfahrung gezeigt hat, muss ein Corporate einer Institution einfach zu reproduzieren sein. Wenn ich mir vorstelle, dass für jede Broschüre relativ aufwendige Illustrationen angefertigt werden müssen, wird sich das sicher sehr schnell auf „normale“ Fotos reduzieren und somit eine starke Komponente wegfallen.
    Die Zukunft wird den Umgang zeigen. Ich bin gespannt.

  7. Schöne Schrift und schönes Farbkonzept :-)

    Aber das „Logo“ ist wirklich sehr fad. Da steht „Kassel documenta Stadt“ in einer schönen Schrift, mehr nicht. Da fehlt irgendwie noch etwas, was Kassel auszeichnet! Das kann jede Stadt so wie Kassel.
    Und irgendwie stört es mich, dass „documenta Stadt“ so weit weg von „Kassel“ steht. Das sieht manchmal etwas zusammenhangslos aus.
    Ein bisschen schade ist das schon, es hat so eine schöne Grundlage (Schrift, Farben).

  8. Die gestaltete Typo ist gelungen und ich finde es schön, wenn eine Stadt ihre eigene Hausschrift hat. Als Logotype finde ich sie allerdings alleine leider zu schwach bzw. austauschbar.

    Auch die Werte »modern, lebendig, attraktiv« wollen mir bei der Betrachtung der Anwendungen leider nicht in den Sinn kommen. Der einzige Wert den ich in der Gestaltung wiederfinde ist »kulturell bewusst« da der Großteil, wenn man mal die Illustrationen weglässt, doch eher an eine CI für ein Museum oder ähnliches erinnert.

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