Neues Corporate Design der IAAF

IAAF Corporate Logo

In Berlin findet im August die Leichtathletik-WM statt. Das Logo hierzu wurde bereits 2007 an dieser Stelle im dt vorgestellt. Während nun für die IAAF Berlin (Website stammt von Bytepark) das bislang bekannte Erscheinungsbild zum Einsatz kommt, wurde dieser Tage im fernen Daegu in Südkorea bereits das zukünftige Corporate Design der IAAF der Öffentlichkeit vorgestellt.

IAAF Daegu Design

Genauer gesagt, es wurde das Logo der WM 2011 präsentiert. Darin zu sehen ist ein völlig neuer Gestaltungsansatz. Warme Orange- und Rottöne bilden die Grundlage. Der linke Bereich bzw. der oberen Teil im hochformatigen Signet ist stets in diesen Farben gehalten und beinhaltet als tragendes Element eine Laufstrecke, die sich aus drei farblich abgesetzten Bahnen zusammensetzt. Die Kennung „IAAF World Championchips“ ist ebenso in diesem „fixem“ Segment enthalten. Der rechte Bereich nimmt schließlich den Ausrichter auf und wird individualisiert. Das Jahr, der Ort und die jeweilige Bildmarke werden hier abgebildet.

Die Gestaltung besitzt aufgrund der neuen Farbigkeit eine starke Präsenz. Das Logo wird, anders als seine Vorgänger, stärker als Einheit wahrgenommen. Die Herausforderung bleibt jedoch in dieser Lösung die gleiche. Die Aufgabe lautet stets: Aus 2 mach 1.

Das neue Design wird bereits bei der Hallenweltmeisterschaft nächstes Jahr in Doha zu sehen sein.

22 Kommentare zu “Neues Corporate Design der IAAF

  1. schließe mich dem king of pop an: nette illustration, aber für mich ist ein logo doch was andres! mir fehlt es an prägnanz und unverwechselbarkeit. und interessant wird es, wenn die ausrichtung mal an sikandarabad (stadt im indischen bundesstaat andhra pradesh) oder eine stadt mit einem etwas längerem namen vergeben wird …
    klar – besser als vorher ist es. das war aber auch nicht sonderlich schwer.

  2. Prinzipiell finde ich die Herangehensweise nicht schlecht: man definiere einen festen Bereich und gebe dem örtlichen Veranstalter ein Fläche, in der er sich „austoben“ kann. Das schafft eine gewisse Kontinuität und macht es außerdem leichter, aus „2“ „1“ zu machen.

    Allerdings ist die Umsetzung hier gar nicht gelungen. Aus Sicht der IAAF (und damit des Auftraggebers) ist das eigene Logo im Logo völlig verschwunden. Im Gegenteil: aufgrund verschiedener Gegebenheiten (wirkt abgeschnitten, ist teilweise viel zu nah an den Streifen der „Laufbahn“) wirkt es eher als Störfaktor. Da wirken die Streifen der Rennbahn schon eher als Logo. Auch die eingesetzten Gestaltungsmittel sind eher „suboptimal“ (hier insbesondere die schon erwähnte störende Glanzkanten).

    Die Gestaltung von Daegu finde ich sehr gelungen (auch wenn der ins Ziel einlaufende Läufer an den Beinen vielleicht etwas zu detailliert ist). Deren Seite wird bei mir allerdings auch nicht korrekt angezeigt (oder das koreanische Webdesign ist halt etwas anders …).

  3. Ich finde die Schriftgröße der IAAF – wie schon angemerkt – auch viel zu klein. Der Platz bietet viel bessere Möglichkeiten die Typo besser in den Mittelpunkt zu stellen. z.B: Word Championship drüber und IAAF größer drunter. Würde sich auch angenehmer der Form anpassen. Die 2 in 1 Thematik finde ich mal abgesehen davon auch kritisch: würde nicht eine markante Wortmarke für IAAF genügen?

  4. Merkt denn keiner, dass das hochformatige Signet denen von der FIFA nachgemacht ist? Ich persönlich finde das aber nicht schlecht.

  5. Ich kann mich vielen Meinungen vorher nur anschließen. Verbesserung: ja, auf jeden Fall. Das alte Logo ist von den Farben und vom Aufbau her unheimlich langweilig. Beim neuen hingegegen gefällt mir die Farbgebung und der Aufbau gut – sehr stimmig… Jedoch finde ich, ob alt oder neu: zu viele Farben, zu viele kleine Elemente. Als Emblem (ob nun FIFA-ähnlich oder nicht) ist die Grafik aber auf jeden Fall gelungen.

  6. Im harten Vergleich ist das neuere Logo schöner, was hauptsächlich tatsächlich an der Umrandung liegt. Das alte Logo ist sehr langweilig, ruhig und etwas technisch.

    Aber ich will es nochmal sagen: Ein einheitliches Design, wie es zum Beispiel auch die FIFA ja jetzt vorschreibt, empfinde ich als absolute Einschränkung für jedes Stück Kreativität. Man ist begrenzt und muss damit arbeiten. Und kein Logo wird dadurch mehr einzigartig.

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