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Neuer Markenauftritt für Sage Group

Sage Group Logo
Sage Group Logo, Quelle: Sage Group

Das britische Softwareunternehmen Sage Group, 1981 in Newcastle gegründet, frischt derzeit seinen Markenauftritt auf und sich in diesem Zuge ein neues Logo zugelegt. Das veränderte visuelle Profil solle die in den letzten Jahren entstandenen neuen Mehrwerte und Kundenerfahrungen nach außen spiegeln, wie das Unternehmen erklärt.

Die Sage Group ist, eigenen Angaben zufolge, Marktführer im Bereich Cloud-Lösungen für das Unternehmensmanagement (Buchhaltung, Finanzen, Personal und Gehaltsabrechnung) und zählt mit knapp 13.000 Mitarbeitern zu den größten Softwareunternehmen in Europa. Der neue Markenauftritt von Sage sei Ausdruck für die sich verändernden Bedürfnisse insbesondere kleiner und mittelgroßer Unternehmen weltweit, so das Unternehmen im Rahmen der Pressemeldung. Ziel des Unternehmens sei es, Komplexität zu beseitigen, wertvolle Markt-Insights zur Verfügung zu stellen sowie Kunden, Mitarbeiter und gesellschaftliche Stakeholder auf ganz neue Weise miteinander zu vernetzen.

Auszug der Pressemeldung

„Der neue Markenauftritt von Sage steht für einfache und damit auch flüssige Prozesse sowie Vertrauen in das eigene Business. Mit Sage können KMU diese Erfolgsfaktoren für sich realisieren, indem wir ihnen bessere betriebliche Kontrollmöglichkeiten und mehr geschäftsrelevante Insights zur Verfügung stellen. Auf diese Weise wird es ihnen möglich, sich auch in einer sich permanent verändernden Welt schnell an neue Bedingungen anzupassen und erfolgreich zu sein“, erklärt Steve Hare, CEO von Sage.

Sage Group Logo – vorher und nachher
Sage Group Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Sage, Bildmontage: dt

Weiterhin verwendet das Unternehmen als Logo eine reine Wortmarke. Bedingt durch die individuellere Formgebung der Lettern wirkt die neue Wortmarke eigenständiger als der bisher rein in Minuskeln gesetzte Schriftzug. Grün bleibt als Hausfarbe erhalten, wird im Zuge des Redesigns jedoch auf einen leuchten RGB-Wert umgestellt.

Die Erneuerung der Marke umfasse eine neue Markenarchitektur sowie eine neue visuelle und verbale Identität. Zusätzlich beinhalte sie auch eine Migrationsstrategie für das Produktportfolio. Seit Ende April verfolgt das Unternehmen die Implementierung des neuen Designs. Die vollständige Einführung werde voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Ab Mai werde die neue Marke auch im Zuge sämtlicher Marketing-Aktivitäten des Unternehmens zum Einsatz kommen.

Kommentar

Immer mehr Markenzeichen erhalten im Zuge eines Rebrandings leuchtende RGB-Farben, so auch das Logo von Sage. Kommunikation erfolgt mittlerweile bei vielen Unternehmen fast ausschließlich über digitale Kanäle und Medien. Warum also nicht bei der Farbauswahl aus dem RGB-Farbsystem schöpfen, das im Vergleich zum CMYK-System über deutlich kräftigere und leuchtendere Farbtöne verfügt, denken sich immer mehr Markenmacher und Gestalter. Nicht nur die Farbumstellung, auch die Neugestaltung der Wortmarke ist nachvollziehbar. Denn die bisherige Wortmarke wirkt spröde und nichtssagend.

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Irgendwie bleib ich oft bei SaSe hängen wenn ich das lese. Auch wenn mir grundsätzlich so ein Spiel mit Schriften gefällt, und das alte sage-Logo war ja wirklich veraltet.

    Aber kann es sein dass wir logotechnisch uns aktuell sehr stark an die 70er orientieren? Volle Farben überall, Rundungen, aufrechte Lettern, einfache Formen. Das sind die Art von Logos, die ich in meiner Kindheit in den 80ern als „Altmodisch“ wahr genommen hab.

    Achim hat da ja eine tolle Serie mit Retrofit-Logos wie Burger King oder Subway. Das SaSe hier sieht auch aus wie ein 70er Jahre Logo :) Ist nichts unbedingt schlechtes, mir nur aufgefallen.

  2. Ich mag Logos, die eine Idee in sich tragen. Das S und das g sind einfach um 180° gedreht und bilden so eine visuelle Brücke. Nur leider wäre ein bisschen typografisches Feingefühl schön gewesen. S und g sind identisch und Schrift braucht etwas Korrektur, damit sie sauber funktioniert. Der optische Ausgleich am S fehlt daher leider. Schade.

    1. Das finde ich als Typograf überhaupt nicht :)

      Es funktioniert „sauber“ und die Brücke schlägt sich, auch ohne die Buchstaben auf Teufel komm raus abzuändern. Oft meint man, man müsse die Pfade leicht hin und her verschieben um um jeden Preis alles auszugleichen, aber meistens kommt ein kaum verändertes oder manchmal sogar auch ein unnatürliches Schriftbild bei rum. Eins habe ich in den Jahren gelernt: Des Öfteren ist die gespiegelte 6 eben die bessere 9, als Pfade immer wieder tot zu korrigieren. :)

    2. Fühl ich ähnlich. Das ‚S‘ wirkt unharmonisch kopflastig. Das triggert mich etwas und mein Hirn möchte es drehen. Ansonsten passt es für mich grundsätzlich.
      Und endlich kann man Sage wieder im Fließtext mit großem ‚S‘ schreiben, ohne das man innerliche Konflikte austragen muss :D

  3. Die Wahl einer RGB-Farbe kann ich vor dem Hintergrund der meist digitalen Werbeträger prinzipiell nachvollziehen. Doch ganz ohne gedruckte Medien kommt man ja doch nicht aus. Greift sage dann bei jedem Druckauftrag auf Sonderfarben zurück?

  4. Schrecklich, ich glaube ich reg mich über die ReBrands nur noch auf – liegt wahrscheinlich an meinen Alter. :D

    Auch hier kann ich mir nicht vorstellen, das diese „Wortmarke“ lange Bestand haben wird, dafür ist sie viel zu schwammig … flüssig. Das S ist auch eine typografische Katastrophe und speziell bei einer Business-Software wünscht man sich doch Stabilität und vor allem Konstanz, wer will schon ständig umstellen und neu lernen, das ist ein wenig weg von der Realität in Unternehmen. Auch die grelle Farbe ist mehr Trend, als nachhaltiges Design – ich habe das Gefühl das nun wieder so ein Phase kommt, wo viel auf biegen und brechen unbedingt innovativ aussehen muss, weil man denkt nicht mehr mit den Inhalten punkten zu können …

    Boah ich reg mich auf :D siehe auch neues Schleich Logo bzw. .schleich … :O

    1. Mich beSCHLEICHt das S-Icon aufzugeben könnte man bereuen oder wird es abgewandelt weiterhin auf den Figuren zu finden sein? Ansonsten finde ich den „Traumblasen“-Ansatz nicht verkehrt. Aber dann muss Schleich oder .schleich bitte auch seine Internetdomaim auf schleich.com ändern. schleich-s.com passt dann nicht mehr.

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