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Neuer Markenauftritt für Onlineprinters

Onlineprinters Logo / Bildmarke, Quelle: Onlineprinters
Onlineprinters Logo / Bildmarke, Quelle: Onlineprinters

Onlineprinters, 1984 in Neustadt an der Aisch gegründet, präsentiert sich mit neuem Markenauftritt. Zeitgleich mit der Umstellung auf ein komplett verändertes Branding lanciert die Onlinedruckerei eine neue Image-Kampagne.

Seit Kurzem werden auf Sendern wie Pro7, Sat1, Sixx oder Kabel eins neue Image-Spots der Onlinedruckerei Onlineprinters ausgestrahlt. Das Motto der Kampagne: „Dieser eine Moment“. Onlineprinters, eigenen Angaben zufolge eine der größten Online-Druckereien Europas, möchte mit Hilfe der 20-sekündigen Spots zeigen, wie schnell und einfach die Abwicklung von der Druckidee bis zum fertigen Produkt ist, wie es im Rahmen der offiziellen Pressemeldung heißt.

„Wir wollen zeigen, was in uns steckt und wofür wir stehen. Nach monatelanger strategischer Vorbereitung war uns klar, welche Positionierung wir zukünftig im Markt anstreben. Bei jeder Bestellung unserer Kunden gibt es diesen Moment, in dem er den Karton öffnet und zum ersten Mal sein Druckprodukt sieht. Ein besonderer Moment, in dem das Herzensprojekt mit Hilfe von Onlineprinters Realität geworden ist. Das ist ein Leistungsversprechen und eine Haltung, die unsere Spots aufgreifen“, erklärt Onlineprinters Chief Marketing Officer Katja Leßmeister. Darsteller in den Spots sind Mitarbeitende aus dem Unternehmen.

Flankiert wird die Kampagne von einem Redesign der Marke Onlineprinters. Die Farbwelt in grünen, erdigen Tönen mit natürlichen Akzentuierungen in Orange strahle aus, was Onlineprinters wichtig ist: Nachhaltigkeit, Wertigkeit und Kompetenz, so das Unternehmen. Das neue Logo sei klarer und moderner, dabei aber auch schlicht und elegant.

Onlineprinters Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Onlineprinters, Bildmontage: dt
Onlineprinters Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Onlineprinters, Bildmontage: dt

Die letzte nennenswerte Überarbeitung des Markenauftritts erfolgte 2018 (dt berichtete). Bis Juli 2020 war das Unternehmen in Deutschland auch unter dem Namen und der Domain diedruckerei.de bekannt. Mit dem nun vollzogenen Rebranding verabschiedet sich das Unternehmen von seiner orangen Bildmarke („Pixels“) und setzt stattdessen als visuelles Erkennungszeichen auf ein kreisrundes Zeichen, das unterschiedliche Assoziationsmöglichkeiten bietet (Blatt, Wassertropfen), wie anhand eines begleitenden Videos verdeutlicht wird (siehe unten).

Auffällig ist neben dem veränderten Logo auch die neue, grüne Farbgebung.

Kommentar

Aufgrund der generischen Form war die Merkfähigkeit der bisherigen „Pixels“-Bildmarke von je her eingeschränkt. Das neue kreisrunde Zeichen ist in dieser Hinsicht besser. Der vergleichsweise große Assoziationsspielraum ist hier von Vorteil. Wer mag, kann in dem runden Signet, analog zum Firmennamen, ein O und/oder ein P erkennen. Die links unten abgeflachte, ansonsten runde Form lässt sich auch problemlos mit einer in Betrieb befindlichen Druckwalze assoziieren. Ähnliche Zeichen, das ist bei solch einer vereinfachten Form klar, werden sich finden lassen. Zumal die Visualisierung einer Druckwalze in diesem Kontext nicht eben ungewöhnlich ist. Nichtsdestotrotz finde ich das neue Branding ansprechender als die bisherige Aufmachung mit hartem Orange-Schwarz-Kontrast.

Mediengalerie

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Spannend zu verfolgen ist noch die Weiterentwicklung der Website. Bisher wurde ja nur die Landing-Page an das neue CI angepasst. Aber selbst dort kann man noch eine weitere Variante des Signets entdecken:
    Auf den Mock-Up Teasern oben füllt es sich komplett, verliert dadurch völlig die O oder P Assoziation und wird zum rein grafischen Tropfen.

    Das Signet find ich ansprechend und zeitloser als den Vorgänger. Die Farbwahl hat mich erst etwas irritiert, was mir aber gezeigt hat, dass es ein guter Schritt war um sich so von den eher knalligen Farbwelten der Konkurrenz abzusetzen.

  2. einerseits gut, dass es ein neues logo
    gibt und es nicht so geworden ist:

    quelle: onlineprinters.de/magazin

    andererseits recht fragwürdig warum
    man mit millionenumsatz -und verlust-
    nicht einfach eine agentur beauftragt,
    die dann weniger generisches mit
    längerer halbwertszeit produziert.

    bezgl. druckwalzen – hier das ursprungs-
    logo der lokalen stamm-druckerei:

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